Blogtour

Ausflug zu den Schauplätzen – Lenara

Heute bin ich an der Reihe und mache mit euch im Rahmen

der Blogtour Lenara

einen kleinen Ausflug und zeige euch mal die Schauplätze der Reihe.

Gestern waren wir bei Amorem namque Librorum zu Gast und ihr konntet die Charas in Form eines Freundebuchs etwas besser kennenlernen.

Wollen wir dann los? Ich würde vorschlagen, ihr zieht eine dicke Jacke, Mütze, warme Schuhe und vielleicht auch noch Handschuhe an, denn unser fahrbarer Untersatz ist etwas außergewöhnlich…..


Am Treffpunkt angekommen – es dämmert bereits und die Sonne hat sich hinter den Hügeln verabschiedet – sehe ich Dan schon von weitem. Er hat sich bereiterklärt, uns sein Zuhause zu zeigen und hat auch gleich noch Brian im Gepäck. Nach einer kurzen Begrüßung verwandeln sich die beiden in ihre Gestalt und wir dürfen in ihren Armen Platz nehmen. Ich ziehe meine Mütze noch einmal tiefer ins Gesicht und mit einem senkrechten Start schießen wir in die Höhe. Meinem Bauch gefällt das gar nicht – deinem bestimmt auch nicht – und ich kann einen Schrei nicht unterdrücken, aber Dan grinst nur schelmisch. War ja klar …….

Wir überqueren die Wälder, genau genommen den Cairngorms National Park und die Aussicht ist wirklich der Wahnsinn. Von hier oben kann ich viele tiefschwarze Seen, wilde Landschaften und sehr viele Berge ausmachen.

 

 

Nach einer Weile kann ich auch schon in weiter Ferne die Burg der Gargoyles ausmachen. Ok, sie gleicht eher eine Festung. Umso näher wir kommen umso beeindruckter bin ich. Ach ja, ihr habt ja keine Ahnung in welchem Land wir uns befinden…….. wir sind auf schottischem Boden oder in dem Fall über.

Der Nationalpark ist gar nicht so klein, LOL,  denn er umfasst 3.800 km². Er ist der größte und auch zweitjüngste der Parks von Großbritannien und Nordirland.

Gut gelandet, gehen Dan und Brian auch schon direkt auf ihr Zuhause zu und wie es aussieht, bekommen wir auch eine kurze Führung durch den Sitz der Gargoyles.

Schon beim betreten verschlägt es mir etwas die Sprache, denn die Burg ist riesig und imposant. Aber gut, sie muss ja auch viele Leute beherbergen. Aber nun mal im Schnelldurchlauf, sonst sind wir morgen noch hier, LOL. Alle Räume – von denen gibt es unzählige – und Torbögen sind unglaublich groß und ausladend. Fast niemand rennt hier als Mensch herum. Gegessen wird in einer  – wie soll es auch anders sein – großen Halle, in der ein riesiger Tisch steht. Die Gemächer sind verschieden eingerichtet, je nach Geschmack. Natürlich gibt es auch ein Arbeitszimmer für das Clanoberhaupt, sowie einen Kerker unter der Burg.

 

 

 


 

Nach dem Rundgang sind Dan und Brian so freundlich und bringen uns zu Malcoms Rudel. Natürlich wieder auf dem Luftweg. Die beiden lassen es sich nicht nehmen, ein paar Loopings und Spiralen zu fliegen, das mir doch etwas schlecht wird. Und das ganze noch über offenem Meer. Würde Dan es spüren, würde ich ihm eine verpassen. So guck ich ihn nur böse an. Sobald ich wieder festen Boden unter den Füßen spüre atme ich erleichtert auf. So gerne ich auch fliege, wenn die beiden wenigstens anständig wären……

Wir sind nun auf Isle of Lewis and Harris. Schon aus der Luft konnte ich die Schönheit ein wenig betrachten. 

Lewis ist keine Insel, sondern die nördliche Inselregion, sowie Harris die südliche ist. Die beiden gehören zu den Äußeren Hybriden. Sie wurde wegen der unwegsamen und trennenden Gebirtslandschaft mit diesen zwei Namen bedacht. Man findet hier im Norden weite, flache Torfmoorlandschaften. Der Süden ist eher gebirgig. An den Küsten findet man überwiegend steile Klippen, Buchten und an der Nordseite sogar Strände mit feinem Sand. Die Insel ist 2178 km² groß und hat eine Länge von 97,3 km. Das ist doch auch ganz schön lang.

 

 

Das Rudel hat in der Nähe von Loch Langabhat ihre Höhle und auch dieses Mal werden wir abgeholt und dürfen sogar ausnahmsweise auf den Rücken der Wölfe sitzen. Ich glaube, das machen sie nur Len zuliebe. Aber mir soll es recht sein. So können wir noch ein wenig mehr die Gegend angucken und genießen. Etwas holprig ist es und wir müssen uns mit den Händen fest ins Fell krallen, aber wenn man davon absieht, geht es ganz gut.

Falls es euch interessiert ……. Ganz in der Nähe, zumindest aus Wolfssicht, befindet sich Nates Club und Stornoway ist auch nur ca. 19 km nordöstlich, wo man auch den Flughafen findet.

Ich glaub, wir sollten uns ein wenig stärken, bevor wir weiterziehen, denn du hast bestimmt auch solchen Hunger wie ich, und als hätte Marie es gehört, obwohl ich nur gedacht habe, führt sie uns an einen Tisch, und trägt verschiedene Köstlichkeiten auf. Der Bauch ist vollgestopft, der Durst gestillt und wir wieder gerüstet für die weitere Reise. Dieses Mal aber per Flugzeug. Daher werden wir zum Flughafen gebracht. 

 


 

 

Im Flugzeug konnten wir etwas Schlaf nachholen, den wir meiner Meinung nach bitternötig hatten. War doch ziemlich anstrengend bis jetzt, oder? Gerade betreten wir amerikanischen Boden und zwar in Miami, Florida. Nein, wir sind noch nicht am Ziel, aber vor dem Flughafen wartet ein Rang Rover auf uns, der uns zum Treffpunkt von Jones bringt. Ich muss ja sagen, dass ich diesen Kerl lieb gewonnen hab, aber lasst ihn das bloß nicht hören! Die Fahrt dauert eine Weile, gefühlte Stunden, doch am Ende stehen wir mitten in den Everglades

Irgendwie komme ich mir vor, als wäre ich im Dschungel. Fast zumindest. Das Klima ist total anders und ich bin froh, dass wir unsere dicken Jacken und alles andere schon am Flughafen ausgezogen haben. Hier schwitzt man wie sau……… Sorry, aber ist doch wahr. Jones kommt hinter einem Busch, oder was auch immer das ist, hervor, gefolgt von ein paar mit Waffen ausgerüsteten Männern. So einen Aufstand hätte er wegen uns ja nicht machen müssen, aber Vorsicht ist besser als Nachsicht. Ich würde ja sagen er steht einfach drauf, bei uns so einen Auftritt hinzulegen, LOL.

Die letzten Meter müssen wir zu Fuß zurücklegen und wir sehen uns um. Tropisches Marschland trifft es ganz gut, im Süden von Florida. Ein Teil der Everglades steht sogar unter Naturschutz und ist somit ein Nationalpark.

 

 

Sie reichen vom Lake Okeechobee im Norden bis an die äußerste Südspitze der Florida-Halbinsel. Grasfluss ist ein andere Name dafür. Eine Fläche von 6104 km² hat viel Platz für Verstecke. Nicht nur für Jones Loch, sondern auch für Tiere. Jones erwähnt so nebenbei, dass es hier auch Alligatoren, eingeschleppte und vermehrte Pytons gibt, sowie Panther. Sofort beschleunigt sich unser Schritt. Zum Glück sind wir auch schon da und treten in die Höhlen. Ok, keine Höhlen, das ist ein Bunker! Ehrlich! Ich war noch nie in einem, aber so muss einer aussehen. Alles ist ziemlich gut gesichert. Innen sieht es….. nun ja…… viele Wege führen zum Ziel und hier gibt es haufenweise Wege. 3 Ebenen. In der ersten befinden sich das Gefängnis, der Kontrollraum, das Waffenlager – upss, hätte ich wohl nicht sagen sollen, denn Jones guckt grad gaaaanz böse. Ich grinse ihn an, gehe aber weiter. Also ……. Wo waren wir? Genau, ein Schießstand ist auch noch da. Betonwände soweit das Auge reicht, künstliches Licht und alles sehr praktisch, spartanisch, militärisch eingerichtet. In der Ebene 0 befinden sich die Küche, ein Trainings- sowie ein Hobbyraum, ein Besprechungssaal und auch die Quartiere der einzelnen Wölfe. Gerade gehe ich unwissend auf eine Tür zu und öffne diese. Bevor ich jedoch einen Blick hinein machen kann, steht Jones vor mir. “Privat”. Aha. Auch als ich mich vorbei zwängen will, weil ich einfach total neugierig bin und ……… bleiben wir bei neugierig, lässt er mich nicht. Mir bleibt also nichts anderes übrig, als zu dir zurückzugehen und uns gemeinsam erstmal was zu trinken zu holen. 

Wir verquatschen uns ziemlich und überlegen, erst nächsten Tag wieder weiterzugehen. Jones hat netterweise angeboten, uns beide auch da zu begleiten. Ich denke ja, er will nur wieder überall nach dem Rechten sehen. Passt schon so und gehört sich so.

 

 


 

 

Der neue Tag bricht an und nach dem Frühstück verlassen wir das Rudel und machen uns in Richtung Apalachicola National Forest auf. Dort hat Jones auch noch ein paar von seinem Rudel. 

Die Gegend ist wirklich beeindruckend, wenn auch total anders wie wir sie kennen. Spannend und interessant. Der Forest befindet sich südlich von Tallahassee und gehört somit noch zu Florida, dem Norden. Er hat ein Fläche von rund 2311 km².

 

 

 

 

Jones stellt uns auch hier haufenweise Leute, bzw. Wölfe vor, doch ich wäre wohl Gott, würde ich mir alle beim ersten Mal merken, oder hast du das geschafft? 

Auch hier bekommen wir einen Rundgang und ein Mittagessen, sowie Wasserflaschen für unterwegs,  bevor wir weiterziehen. Jones begleitet uns  weiterhin bis zu Dog Island. Nur 5,6 km von Carrabelle in Franklin County entfernt. Hier wird sogar ein Flughafen beherbergt, der jedoch nur für den privaten Gebrauch bestimmt ist. Der Name stammt von drei Theorien. Zum einen wurden damals wilde Hunde dort gefunden, die Insel ähnelt einem hockenden Hund und die frühen Schiffe setzten ihre gewöhnlichen Seeleute – genannt Hunde – vor der Insel aus, bevor sie am Festland anlegten.

 

 

 

 

Bevor wir wieder zurück nach Europa kehren, besuchen wir noch Hialeah. Die Stadt liegt im Miami-Dade County, wo sie quasi sowieso auf unserer Strecke liegt, denn natürlich fliegen wieder zurück. Nach Miami ist Hialeah die größte Stadt im County und ist von dort ca. 5 km entfernt. Zum Glück bringt uns Jones mit seinem Auto, denn die ganze Strecke auf dem Rücken eins Wolfes – wenn sie es überhaupt zugelassen hätten – wäre doch etwas….na ja… ihr wisst schon. 

Von dort aus geht es direkt zum Flughafen. Mann, bin ich müde und freu mich direkt aufs Schlafen. Ich glaub, dir geht es auch so, oder?

 

 


 

Einen Ort möchte ich euch noch zeigen, bevor unsere Tour endet und zwar Isle of Sky. Er ist sehr wichtig für die Lenara-Reihe, daher gehört er unbedingt erwähnt. Aber ich mache es kurz. Am Flughafen werden wir von Dan und Brian erwartet und wie passend, dass es gerade nachts ist, als wir aus der Tür treten. In letzter Zeit fliegen wir ganz schön viel ………… Die Begrüßung fällt nett aus, wobei Dan nun kurz meinen Ellebogen zu spüren bekommt, für den letzten Flug natürlich. Draußen verwandeln sie sich ungesehen und wir fliegen los.

Die beiden bringen uns zur Insel, genauer gesagt zu Blá Bheiin. Wie du sehen kannst, ist es eine wunderschöne Insel und Bla Bheiin sehr steil und gebirgig. Er ist ein Berg auf der Insel und besteht vorwiegend aus Gabbro, was ein bestimmtes Gestein und somit ein hervorragender Griff für Kletterer ist. Der Name bedeutet übersetzt “blauer Stein”. 

Die Insel selbst hat eine Fläche von 1656 km² und die größte Insel der Inneren Hybriden. Sie liegt direkt vor der Westküste schottischen Festlands. 

 

 

 

 

Bildquellen (Link)


 

 

Das war nun meine kleiner, oder doch etwas größerer Ausflug zu den Schauplätzen der Lenara-Reihe.

Ich hoffe, es hat euch gefallen und ihr habt einen guten Eindruck bekommen.

 

Hier noch meine Rezis zu den Büchern. Einfach auf das gewünschte Bild klicken.

Lenara Die Blutsklavin BuchLenara Die Blutmagie

 

 

 

Lenara Der Pfad des BlutesLenara Der Blutschwur

 

 

 

 

 


 

 

Natürlich gibt es auch etwas zu gewinnen und zwar entweder die Reihe als ebook oder Wahlweise einen Band als TB. Auf jedem Blog könnt ihr ein Los sammeln und so eure Chancen für den Gewinn erhöhen. Beantwortet nun heute meine Frage und schon hüpft ihr in den Lostopf.

An welchen genannten Ort würdet ihr gerne mal reisen?

 

 

Teilnahmebedingungen:

🍀 Das Gewinnspiel läuft von 15.04.2019 bis 20.04.2019 um 23.59 Uhr. 🍀 Der Teilnehmer muss volljährig sein, ansonsten mit Einverständniserklärung der Eltern 🍀 Der Gewinner wird öffentlich genannt 🍀 Hat einen Wohnsitz in Deutschland, Schweiz oder Österreich 🍀 Die Adresse wird nur zur Versendung des Gewinnes benötigt und danach sofort gelöscht 🍀 Der Gewinner sollte sich binnen 48 Stunden bei mir melden via Mail melden, ansonsten wird neu ausgelost. 🍀 WordPress oder sonstige Kanäle haben damit nichts zu tun. 🍀 keine Barauszahlung, keine Haftung für den Postweg, der Rechtsweg ist ausgeschlossen

 


 

Dominique-Heidenreich AutorinWenn ihr mehr über die Autorin Dominique Heidenreich erfahren wollte

 

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Tourplan:

15.04. – Ostseebücherjunkie – Buchvorstellung

16.04. – Reading Maddox Girls – Die Wesen

17.04. – xobooksheaven – Interview mit Sin

18.04. – Dominique Heidenreich – Outtakes & Preview

19.04 – Amorem namque Librorum – Freundebuch

20.04. – Meine Wenigkeit – Ausflug zu den Schauplätzen

 

 

 

Habt noch einen schönen Tag!

 

Eure Patrizia

 

 

 

 

 

 

 

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6 Kommentare

  • karin

    Hallo und guten Tag,

    Danke erst einmal für den informativen Beitrag mit den tollen Fotos dazu.

    Mein persönlicher Höhepunkt wäre eine Tour zum Cairngorms National Park, weil es da soviel zu sehen und entdecken gibt……

    LG..Karin..

  • Jenny Siebentaler

    Alles klingt so verlockend doch mein Herz lässt:”Isle of Lewis and Harris” höher schlagen. Denn ich liebe Schottland und mein Herz sich dahin schon lange hinsehnt und ich nicht lange überlegen muss da gerne mehr Zeit verbringen zu wollen!

    LG Jenny

  • Erika H.

    Hallo,
    danke für den tollen Beitrag , vorallen für
    die Vorstellung der Orte.
    Ich würde mir gerne die Sehenswürdigkeiten in
    China anschauen.
    LG
    Erika H.

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