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(Autorentag) Interview – Benno Pamer

Hallo meine Lieben 💕

Heute geht es weiter mit meinem Autorentag und nachdem ihr schon die beiden Rezensionen gesehen habt, folgt nun ein tolles Interview mit Benno.

Was ich gefragt habe? Ihr werdet es gleich erfahren 😉

Also viel Spaß 😘


Heute habe ich mich auf den Weg ins wunderschöne Passeiertal gemacht, um dort Benno Pamer zu treffen. WĂ€hrend der Fahrt habe ich auch Gelegenheit, die wunderschöne Pracht des Tales zu genießen, auch wenn die Straße am Ende hin etwas schwieriger zu befahren ist, als angenommen. In einem netten kleinen Gasthaus in St.Martin, dem Gasthof Lamm, welches sehr gemĂŒtlich zu sein scheint, setze ich mich an einen freien Tisch und warte dort auf Benno.
Es dauert nicht lange und auch er erreicht die LokalitĂ€t und sieht mich schon, als er zur TĂŒr rein kommt. Mit einem LĂ€cheln stehe ich auf und reiche ihm meine Hand.
„Hallo. Schön, dass du Zeit gefunden hast.“ Nach der BegrĂŒĂŸung setzten wir uns hin, bestellen etwas zu trinken und ich lege auch gleich los.

Magst du dich kurz vorstellen?
Hallo, ich bin Benno Pamer, bin 40 Jahre alt, verheiratet und habe zwei Söhne von 6 und 9 Jahren. Beruflich bin ich in der Bauzulieferbranche tÀtig und bin dort Vertriebsleiter bei einem internationalen Baustoffhersteller.

Die Seraphim Reihe handelt ja von Engeln, also den Lichtbringern, auch von deren verschiedenen RĂ€ngen und Aufgaben. Ist das deine Ansicht ĂŒber diese Welt oder ist sie ganz deiner Fantasie entsprungen?
Die Lichtbringer sind ein Ergebnis meiner Phantasie, gepaart mit einem Interesse fĂŒr Geschichte und Mythologie, wo wir solche Wesen bei allen Kulturen und in allen Epochen finden können. Ich persönlich glaube nicht an solche Wesen, dass es aber Gute und Böse KrĂ€fte gibt, die auch auf der Welt tĂ€tig sind, davon bin ich ĂŒberzeugt und allein der tĂ€gliche Blick in die Nachrichtensendungen bestĂ€rkt mich in diesem Glauben.

Gab es in den BĂŒchern Szenen, die sich wĂ€hrend dem Schreiben erst entwickelt haben?
Es haben sich einige Szenen erst beim Schreiben entwickelt. Um ehrlich zu sein, war ich besonders beim ersten Teil mehr Mitleser und habe mich jeden Tag darauf gefreut zu entdecken, wie die Geschichte weitergeht. Einige Episoden waren selbst fĂŒr mich ĂŒberraschend, so seltsam das auch klingen mag.

Die dĂ€monische Seite spielt ja auch eine Rolle in den BĂŒchern. Zum Beispiel auch deren Vorliebe. Wie bist du darauf gekommen, diese dunkle Seite so zu darzustellen?
Das Böse auf der Welt ist fĂŒr mich mit vielen abartigen Entwicklungen verbunden, die wir auf unserer Welt entdecken. Terrorismus, erniedrigende, gewalttriefende SexualitĂ€t, Verfall der Werte haben in mir das Bild vom Bösen geprĂ€gt. Ohne jemanden zu Nahe treten zu wollen, stehen fĂŒr mich auch Praktiken und Vorlieben wie Erniedrigung, BDSM und Ă€hnliches nicht unbedingt fĂŒr die „helle“ Seite und standen so Pate fĂŒr mein DĂ€monenbild.

FĂŒr mich war es ja einmal etwas ganz Anderes, da die Geschichten darin mit Engeln, DĂ€monen, also Gut und Böse, sowie dem bestimmten Bettvorlieben, aber auch einen Hauch von Krimi beinhalten. Eine sehr ungewöhnliche Kombination, wie ich finde, welche mir aber sehr gefallen hat. Wie kommt man auf so eine Konstellation?
Nun, Krimi oder Thriller Elemente stehen fĂŒr mich fĂŒr Spannung und es war mein Ziel, ein spannendes, fesselndes Szenario zu schaffen. Die erotischen Passagen haben sich aus der Tatsache ergeben, dass ich von einem jungen Erwachsenen schreibe, der eine junge Frau trifft, sich verliebt und die Erotik in dieser Phase von Beziehungen einen Elementaren Aspekt darstellt. Überhaupt ist das Thema Erotik in vielen Lebensbereichen ein zentrales Element und ich fand es nicht notwendig, sie auszuklammern, da sie fĂŒr mich Teil der Gesellschaft und des Lebens sind.

Die BĂŒcher spielen ja auch im schönen SĂŒdtirol, genauer gesagt im Passeiertal. War es dir wichtig, deine Heimat in die Geschichte einzubinden?
Ein Teil der Handlung spielt in SĂŒdtirol, ja, der Rest spielt in Österreich, Deutschland, in der Ukraine, Russland und Syrien. Der Heimatbezug war mir wichtig, da ich der Meinung bin, dass eine gute Geschichte ĂŒberall stattfinden kann. Warum also nicht im idyllischen SĂŒdtirol, wo ich nun mal zu Hause bin und die Begebenheiten am Besten kenne. Überhaupt finde ich es schade, dass BĂŒcher mit Lokalbezug oft als Alpenliteratur oder Lokalliteratur abgestempelt werden, wĂ€hrend sich niemand daran stört, wenn ein großer amerikanischer Bestseller in einem abgelegenen Tal irgendwo im Nirgendwo spielt
aber da ist es ja Amerika und dass ist das ja ok 🙂



Wann wird denn der dritte Band erscheinen und kannst du schon etwas darĂŒber verraten?
Der dritte Teil erscheint im Herbst 2018 und wird sehr viele höchst aktuelle Themen wie die FlĂŒchtlingskrise, Pharmakonzerne und politische Themen beinhalten, die mit dem Kampf Gut gegen Böse verwoben werden. Noah kĂ€mpft im dritten Teil gegen einen ĂŒbermĂ€chtigen Gegner und um das Liebste in seinem Leben
doch mehr dazu möchte ich noch nicht sagen.

Schreibst du aktuell an etwas?
Ja, ich schreibe aktuell am dritten Band und habe auch schon mit einem weiteren Projekt begonnen, das ich allerdings erst fĂŒr 2020 anpeile und das in einem anderen Genre angesiedelt ist.

Warum hast du zu schreiben begonnen?
Ich habe eigentlich schon immer gern geschrieben, bin aber nie ĂŒber die ersten 20/30 Seiten eines Romans hinausgekommen. Aufgrund eines familiĂ€ren Ereignisses habe ich dann die Energie gefunden, das erste Manuskript in Angriff zu nehmen. Ich hatte hierbei immer ein Ziel: ich wollte Menschen mit meinen Geschichten unterhalten und ihnen ein paar amĂŒsante Stunden bereiten.

Was machst du, wenn der Alltag dir einmal zu viel wird und du wieder runter kommen willst?
Dann geh ich entweder laufen, beschĂ€ftige mich mit meinen Jungs, lese ein gutes Buch oder schaue mir einen Actionfilm an, bei dem ich die opulenten Bilder genießen und mein Hirn ausschalten kann.

Was bedeutet fĂŒr dich GlĂŒck?
Gesund zu sein und das Leben mit meiner Familie in vollen ZĂŒgen genießen zu können. Und wenn ich dann noch positive Rezensionen zu meinen BĂŒchern kriege, ist das GlĂŒck vollkommen 🙂

“Vielen Dank, Benno, dass du dir die Zeit genommen hast, um meine Fragen zu beantworten.”
Nachdem wir noch etwas gegessen und uns noch ĂŒber die Landschaft unterhalten halben, verabschieden wir uns voneinander und ich mache mich wieder auf den Weg nach Hause.

Ich hoffe das Interview hat euch gefallen.
Somit ist der Autorentag leider zu Ende und ich bedanke mich bei Benno, fĂŒr das Interview und auch bei euch 💕

Ihr möchtet mehr ĂŒber Benno erfahren? Dann klickt auf das Bild 😊

Habt noch einen schönen Abend 😘😘 Und bis bald 😄

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