Rezension

Berlin: Rostiges Herz – Sarah Stoffers

Rezensionsexemplar   

|  Autor: Sarah Stoffers |   Verlag: Amrûn Verlag   |   Seiten: 428   |   

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Das Cover ist einfach genial und ein absoluter Hingucker! Die dunklen Farben mit den Zahnrädern fügen sich perfekt zusammen und auch das Gesicht rundet das Bild ab.

 

Was für ein Buch! Der Klappentext versprach so einiges, aber mit so einer Geschichte hätte ich nicht gerechnet. 
Schon der Anfang war total mitreißend. Von Seite zu Seite wurde es spannender und schon da stellte ich mir viele Fragen, die erst nach und nach beantwortet wurden.

Erfinder und Zauberer lebten nach wie vor im Krieg, wenn auch dieser auch nicht unbedingt sichtbar war. Fidelio, ein Fingerschnipser -Zauberer – und Mathillde, eine Rostfresserin – Erdinderin –  hatten das gleiche Ziel, doch keiner der beiden sollte es erreichen. Mit einem unerwarteten Knall begann die Jagd. Die Jagd um eine Unschuldige, gedeckt von einer Person, von der ich es nicht erwartet hätte und worüber ich mir sofort über die Beweggründe Gedanken machte. Ich hätte da so eine Ahnung, doch dieses wurde immer wieder zerstreut, bis ich am Ende nichts mehr wusste. 

 

“Ich glaube, dass es hier um etwas viel Größeres geht. Um etwas, das mit den Fingerschnipsern zu tun hat, vielleicht auch mit den Erfindern. Etwas, das älter ist als wir beide und viel länger her ……..”

 

Die Autorin zauberte tolle Vorstellungen mit den Beschreibungen in meinen Kopf und ich konnte nur staunen. Die Ideen muss man erst einmal haben.

Auch, wenn es mehr als nur harte Zeiten waren, bewunderte ich die Erfinder, vor allem Mathilde. Ihren Mut, ihr Durchhaltevermögen. Mathilde ist eine sehr starke Persönlichkeit und sie gefiel mir von Anfang an. Auch, dass hier die Protagonistin das andere Geschlecht liebte, fand ich toll. Sie gab so viel auf und verlor so viel.

 

Gespickt mit tollem Humor, der mich sehr oft schmunzeln und lachen ließ, hat diese Geschichte etwas Besonderes in sich. Nach und nach verstand ich, warum Berlin als rostiges Herz bezeichnet wurde und der Titel somit perfekt passt. 

 

“Versuch so leise wie möglich zu trampeln”, sage Lafrenz. Sie hoffte, dass er sich ihr Augenrollen genauso deutlich vorstellen konnte wie sie sich sein grinsen.

 

Dann, wenn ich es am wenigsten erwartete, knallte es. Immer wieder gab es Wendungen und diese ließen mich sprachlos zurück. Das Geheimnis rückte näher und näher und trotzdem hatte ich keinen blassen Schimmer.  Der Spannungsbogen wurde zum Ende hin immer größer und es war fantastisch, das alles mitzuerleben.
Eine total faszinierende, interessante und wundervolle Geschichte. Der Schreibstil ist sehr gut und ließ mich so immer tiefer in die Geschichte eintauchen. Über den Inhalt möchte ich gar nicht viel sagen, denn das Buch muss man einfach lesen!

 

Fazit: Nie und nimmer hätte ich mit so einer Geschichte gerechnet! Genialer Schauplatz, geniale, spannende und total mitreißenden Geschichte mit tollen und besonderen Charakteren. 

Ein Buch mit Magie, Verschwörungen, Rache, aber auch Liebe.

 

 

„Sie war das eine Mädchen, das ich nicht haben konnte, und das seit vielen Jahren schon.“

Berlin, die rastlose Stadt am Meer. Hier ragen die Türme der Zauberer bis in den Himmel. Im Schein der Glühlichter werden rauschende Partys gefeiert. Zucker wird in Gold aufgewogen und die Geheimpolizei wacht über den zerbrechlichen Frieden zwischen Zauberern und Erfindern. 

Die Erfinderin Mathilda liebt ausgerechnet Rosa, die Tochter des magischen Großmeisters von Berlin. Genau wie der Zauberlehrling Fidelio. Beide wollen Rosa auf deren Geburtstagsparty ihre Gefühle gestehen, doch sie sind nicht die einzigen mit Plänen für den Abend. Ein Mörder hat sich unter die Gäste gemischt. Die Erfinder planen eine Rebellion gegen die Zauberer. Und tief unter der Stadt liegt ein uraltes Geheimnis verborgen.

 

 

 

 

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