Rezension

Black Blood – Malum

 

Rezensionsexemplar

Das Cover finde ich ja super. Der Mann unten irritiert mich etwas, aber den hab ich anfangs sowieso übersehen. Erst wenn man die Geschichte kennt, kann man die Frau sowie die Leute im unteren Teil zuordnen und weiß auch, warum diese da sind.

Es fing schon total spannend an. Ich lernte Jane und ihre Schwester Alice kennen. Sie hatten ein schweres Los. Jane tat alles, damit sie überleben konnten. An dem einen Tag, änderte sich das nicht, jedoch eine entscheidende Sache: es ging nur mehr ums Überleben. 
Jane war eine tolle Person. Stark und mutig und das bewunderte ich an ihr. 
Alice war ihr sehr ähnlich. Nicht nur vom Aussehen. 

 

Ich war eine Gefangene, verpflichtet für mein ganzes Leben, für eine Person. Ein Sklavenleben für ein freies Leben.

 

Die Untoten kamen und nahmen sich, wonach ihr Instinkt verlangte, allen voran Menschen. 
Diese stetige Spannung war toll und ich konnte es kaum erwarten, was noch alles passieren würde.
Dazu kam jedoch noch ein unerwartetes Problem, das es zu lösen galt. 
Auf dem Weg traf Jane viele Personen und einer davon begleitete sie sogar. 

Drew mochte ich gleich, obwohl er nicht sonderlich viel redete und oft recht kalt wirkte. Seine Taten sprachen jedoch eine andere Geschichte, aber was so in seinem Kopf vorging, wusste ich nicht. Hielt er nur eine Fassade aufrecht oder tat er alles, weil Jane im etwas bedeutete? Ob ich mich da täuschte? 

 

»War es schlimm?« »Die Hölle.« »Warum lächelst du dann?« »Weil mich der Schmerz sonst zerstören würde.«

 

Viele Wahrheiten und Geheimnisse, mit denen ich nicht gerechnet hätte, kamen erst gegen Ende ans Licht und ich las mit aufgeklapptem Mund weiter. Ich dachte ja, das wäre es jetzt, aber es kam noch dicker. 

Der Schreibstil ist gut, noch ausbaufähig, sowie die Geschichte selbst. Ich mag die kurzen Sätze zwischendrin nicht unbedingt und oft tat ich mir damit schwer.
An manchen Stellen hätte ich mir mehr, an manchen weniger Erklärung gewünscht.
Es gibt mehr als zwei Sichtweisen, was für mich schon genug wäre. Drei wären auch noch ok, aber so war es definitiv zu viel. Ein paar davon hätte man gerne weglassen können, denn sie trugen für mich nicht unbedingt zur Story bei. 
Zwischendrin war das Lesen auch recht anstrengend, auch, wenn es immer spannend war.

 

»Komm mal wieder runter!«, sagte er hart. Das war einer dieser Sätze, den man nie, aber wirklich niemals zu einer aufgebrachten Frau sagen sollte.

 

Das Ende klingt für mich, als ob es einen nächsten Band geben würde. Lassen wir uns überraschen.

Fazit: Eine gute, jedoch noch ausbaufähige Geschichte mit sehr viel Spannung und vielen Geheimnissen sowie Intrigen. 

 

 

Autor: Malum

Verlag: Papierverzierer Verlag

Seiten: 286

eBook

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Janes Welt ist noch nie heile gewesen – das Gefühl, für ihre kleine Schwester und sich kämpfen zu müssen, ist, seit sie denken kann, ihr steter Begleiter gewesen. Um einige Schulden abzuarbeiten, muss sie in einem Club regelmäßig Drogen verkaufen.
Doch in einer Nacht wird alles noch unerträglicher als sonst. Alle um sie herum scheinen durchzudrehen. Und dann ist da noch dieser widerliche Gestank, der sich wie eine Seuche über die ganze Stadt gelegt hat. Als sie dann von kränklich wirkenden Menschen attackiert wird – erbarmungslos und mit dem Ziel, sie zu verletzen – ist ihr Kumpel Matt ihre einzige Rettung.
Es folgt ein actiongeladener Roadtrip der besonderen Art. Plötzlich steht die Gruppe einer postapokalyptischen Welt gegenüber, die scheinbar dem Untergang geweiht ist. Überleben … nur wie?
Die düstere Grundstimmung legt sich wie der Geruch der Infizierten über diese Dystopie und lässt einen beim Lesen den Atem anhalten. Ein finsterer Roman für alle, die Horrordystopische Settings und blutende Herzen lieben.

 

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