Allgemein

(Blogtour) Vayas Töchter – Protainterview Lenan

Hallo meine Lieben 💕

Wir sind nun am letzten Tag der Blogtour angekommen. Ja, so schnell vergeht die Zeit. Aber nicht Trübsal blasen, bald geht es weiter!

Ich habe Lenan gefragt, ob er für ein Treffen mit mir bereit wäre, da ich eine ganz wichtige Frage stellen muss. Und er hat tatsächlich ja gesagt 😍😆
Wollt ihr wissen, welche?  Gut, ich verrate es euch 😉
Viel Spaß 😘

Ein wenig
aufgeregt mache ich mich auf den Weg durch das Ruhrgebiet, denn heute werde ich
Lenan treffen. Ja, ihr habt richtig gehört! Lenan!!! Den tollen, attraktiven,
tätowierten, heißen Typen! Ich muss zugeben, ich bin schon etwas nervös, aber
ich schlucke hart, atme tief durch und gehe immer weiter. Er will mich im
ehemaligen Theaterpark treffen, wenn man das noch so nennen kann.
Als ich um
die letzte Ecke biege, sehe ich eine ziemlich heruntergekommene und
verwahrloste Ebene. Die Bänke stehen noch, einige Bäume sowie der große Brunnen
in der Mitte auch.
Von Lenan
ist weit und breit nichts zu sehen. Ich hoffe, er versetzt mich nicht. In der
Zwischenzeit setzte ich mich auf eine Parkbank und warte …
Ich lehne mich an die kleine Birke, die sich
tapfer aus dem giftigen Boden erhoben hat und trotzig gen Himmel wächst. Die
junge Frau, die mir ihre Fragen stellen will, ist bereits an unserem Treffpunkt
angekommen. Ich beobachte sie und während sie etwas unruhig auf dem alten
Brunnenplatz hin und her eilt, huscht mir ein Lächeln über das Gesicht. Sie hat
rotes Haar, aber nicht wie Skardi, deren Haare einer Feuersbrunst gleichen,
sondern dunkler, weiblicher. Das gefällt mir und während sie rastlos
umherläuft, den knirschenden Sand unter ihren Füßen, gestikuliert sie mit ihren
schlanken Händen, als unterhalte sie sich sehr intensiv mit jemanden.
Ich löse mich aus dem Schatten der Birke und
trete auf den Platz. Ich bin vorsichtig, werde jede Bewegung der jungen Frau
studieren, wenn sie mich erblickt, denn obwohl für sie gebürgt wurde, hat
Assassina mich um Vorsicht gebeten. Es schmeichelt mir, dass sie sich Sorgen um
mich macht. Aber ich denke, wir sollten uns den Fragen der Welt stellen und
diese rothaarige Fremde hier hat Fragen im Gepäck …

Als jemand aus dem
Schatten eines Baumes tritt, kneife ich meine Augen zusammen und mein Körper spannt
sich automatisch an. Doch als ich erkenne, um wen es sich handelt, werden
meine Augen etwas größer. Er ist es tatsächlich! Ich hätte ja nicht gedacht,
dass er wirklich kommt. Er weiß zwar noch nicht, was ich bin, aber das wird sich sicher
bald ändern.
Mein Mund steht leicht offen und meine Amazone
ihn mir leckt sich über Lippen. Ein wirkliches Prachtexemplar!
Da ich aber gerade
erst auf der Jagd war, kriege ich meine Amazone schnell wieder unter Kontrolle
und dränge sie zurück.
Als uns nur noch
wenige Schritte trennen, mache ich selbst einen auf ihn zu und strecke ihm
meine Hand entgegen.
“Hi……“
Na komm schon! Du
packst das! Ich hatte ja genug Zeit, ihn eingehend zu mustern und auch wenn er
wirklich verdammt heiß aussieht, hat er auch etwas Gefährliches an sich, das
mich zur Besinnung kommen lässt. Ich muss mich trotzdem vorsehen. Er ist
schnell und das könnte mir vielleicht mehr als nur gefährlich werden. Doch
seine starke Präsenz nimmt mich ein und ich finde nur schwer wieder in die
Realität zurück.
 “Patrizia. Und du musst Lenan sein. Freut
mich, dich endlich kennenzulernen! Ich hab schon viel von dir gehört!”, kommt
es dann doch sehr souverän aus meinem Mund.
„Hallo, Patrizia“, ich nehme die Hand mit den
schlanken Fingern entgegen. Zuerst fällt mir auf, dass ihre Hand kühl ist, dann
berührt mich die äußerste Linie ihrer Aura. Staunen erfüllt mich für einen
Augenblick, denn die junge Frau vor mir, sprüht vor Lebensenergie – das ist in
Zeiten wie diesen ungewöhnlich. Aber offenbar hat sie einen Weg gefunden, wie
das Gift in unseren Gewässern sie nicht in Mitleidenschaft zieht. Nur wie? Mit
einem Schlag ist Patrizia noch interessanter für mich. Nicht mehr nur, weil sie
mir Fragen stellen will, die darauf schließen lassen, dass sie sehr viel über
die Welt der Amazonen weiß …
Einem inneren Impuls folgend, ziehe ich sie
näher zu mir, lächle sie an, weil ihre Aura hell aufleuchtet und dann drücke
ich sie kurz an meine Brust. Erst wird die Unruhe stärker in ihr, aber die
junge Frau hat gute Instinkte – sie spürt, dass wir auf der gleichen Seite
stehen. Leise lachend macht sie sich dann von mir frei, streicht ihr rotes Haar
nach hinten und schaut mich erwartungsvoll an.
„Sollen wir beginnen?“, frage ich und geleite
sie zu einer der alten Bänke, die früher – als der Brunnen noch fröhlich
sprudelte – Spaziergängern zum Rasten gedient hatten.

Es ist wirklich
schwer, sich ihm  zu entziehen, aber auch
meine Amazone wird von ihm eingehüllt und so zufriedengestellt.
Elegant setzte ich
mich auf die alte, etwas spröde Holzbank, schlage meine Beine übereinander und
sehe ihn mit leuchtenden Augen an. „Du weißt, ich will dir eine Frage stellen.
Aber zuerst muss ich ein paar Dinge über dich erfahren. Ich muss wissen, ob ich
dir wirklich vertrauen kann. Nun ….“
Ich befeuchte kurz
meine Lippen, streiche meine samtigen, vollen roten Haare über meine Schulter
und sehe ihm tief in die Augen. „Du gehörst dem Orden an. Ihr sorgt für Recht
und Ordnung auf den Straßen, aber tötet ihr auch Amazonen?“ Mein Blick verrät
meine leichte Anspannung. Sollte er jetzt etwas Falsches sagen, wäre das nicht
gut für mich, auch wenn wir auf der gleichen Seite stehen. Ich weiß einfach noch
zu wenig über ihn.
Unvermittelt greife ich nach der Hand der
Amazone – es gibt keinen ehrlicheren Weg, ihr klar zu machen, dass ich dir
Wahrheit sagen, als über Körperkontakt. Ich halte also ihre kühlen Finger,
registriere, dass sie vor Überraschen zischend Luft holt, schaue ihr tief in
die Augen und sage: „Die Bruderschaft hat nie Amazonen gejagt. Wir haben nur
hin und wieder die Auswirkungen der Amazonenwut von unserem Territorium
heruntergeschafft – aber im Grunde hatten wir mit diesen Leichen nichts zu tun.
Durch meine Hand ist noch niemals eine Amazone zu Schaden gekommen.“
Leicht drücke ich ihre Finger und lass Patrizia
wieder los. Dass sie nicht von mir abrückt, ist ein gutes Zeichen. Denn dann
wird sie sicher gleich ihre Frage stellen. Und dann … dann kann ich meine
Neugierde stillen.
Noch nie hat ein Mann
mich so in seinen Bann gezogen. Seine Berührung trifft mich wie ein Blitz und
fährt mit einer Explosion durch mich hindurch. Als er meine Hand los lässt,
weiß ich jedoch, dass er die Wahrheit sagt, denn meine Amazone bleibt still.
„Nun denn.“  Ich schließe kurz meine Augen, um mich wieder
zu sammeln und stoße die Luft durch meine leicht geöffneten Lippen aus. „Hettrix! Du weißt wo er sich befindet und ich will ihn!“
Mir gefällt, wie direkt sie ist und auch, wie
sie gerade kurz nach Luft schnappte, als ich ihre Hand berührte. Die Aura
dieser Amazone ist wirklich interessant. Sie schimmert rötlich ist aber von
dicken, goldenen Kraftfeldern durchwoben. Aus irgendeiner Quelle bezieht sie
enorme Lebenskraft – das macht mich neugierig. Ob sie allein durch die
Verbindung zu ihren Ya Bits derart von Macht umgeben ist?
„Hettrix“, murmele ich und fahre mir durchs
Haar. „Er ist ein dunkles Kapitel der Vergangenheit für mich.“
Es fällt mir schwer, einzugestehen, dass ich
den irischen Jungen nicht schützen konnte und an einen Wassermogul verloren
habe.
„Du musst dich mir nicht offenbaren“, flüstert Patrizia. „Sag mir nur, wo die
Schlange ist.“
Langsam nicke ich. „Er ist von Weile zu Weile
in der großen Likör-Arena zu finden. Weißt du, wo sie ist?“
Patrizias Augen leuchten auf und ihre Aura
wallt kurz vor Wut auf – sie nickt nun ebenfalls.
„Gut“, flüstere ich und lege den Kopf etwas
schräg, um sie genau beobachten zu können, wenn ich ihr nun meine Frage stelle.
„Dann sag mir, Patrizia: Wer ist Ix?“

Ich werde diese
Schlange finden und nur Vaya kann ihm dann noch helfen. Obwohl … ich bezweifle,
dass Vaya sich um eine Kreatur wie Hettrix schert.
Meine Amazone in mir
drängt sich kurz an die Oberfläche, aber als Lenan mir seine Frage stellt, hört
sie genauso erstaunt wie ich zu. Ich kann nicht anders, als ihn mit ungläubigen
Augen anzusehen.
Ix, was will er von ihr?
Ich beuge mich ein
wenig nach vorne, sodass uns nur mehr wenige Zentimeter voneinander trennen.
„Was hast du mit Ix zu
schaffen?“ Ein Blick in seine Augen verrät mir, dass er mir nichts sagen wird.
Meine Mundwinkel zucken nach oben, ehe sich ein kleines Schmunzeln auf meinen
Lippen ausbreitet. Während mein Blick von seinen Augen zu seinen Lippen wandert
und dort hängen bleibt, kommt meine Antwort von ganz alleine: „Ix ist eine
Nymphe, ein Wasserwesen.“ Meine innere Stimme verrät mir, dass es Zeit wird, zu
gehen. Meine Lippen nähern sich ihm, bevor ich meinen Kopf etwas hebe und in
seine faszinierenden Augen blicke. Ich gebe ihm einen Kuss auf die Wange, mit
einem Flüstern:  „Danke.“ Dann erhebe ich
mich geschmeidig und anmutig und schenke ihm zum Abschied ein Lächeln. „Ich
hoffe du findest, was du suchst!“

Er lächelt zum
Abschied. „Das wünsche ich dir auch, Hani Patrizia.“

Lenan ist klasse, oder 😊 Er ist einer meiner Lieblingscharas aus den Bücher 😍
Geht es euch auch so? Ein klein wenig verliebt 😉
Hier kommt ihr direkt wieder zur Gruppe und zur Veranstaltung.
Habt ihr auch schon das Gewinnspiel gesehen??😃

Gewinnspiel

Ich hab mir überlegt, da ich von Lara so viele tolle Karten bekommen habe, möchte ich unabhängig von der Blogtour 5 Goodie Pakete davon an euch verlosen 😊

*ohne Funko Pop*

Sagt mir, ob unsere Beiträge euer Interesse für die Amazonen wecken konnte.

Teilnahmenbedingungen:
📚 Gewinnspiel läuft bis einschließlich Montag, 25.9.2017
📚 Ausgelost wird am darauffolgenden Tag
📚 Die Gewinner werden hier namentlich genannt
📚 Sollten sich die Gewinner nicht binnen 48 Stunden melden, wird neu ausgelost.
📚 Der Rechtsweg ist ausgeschlossen
📚 Keine Barablöse
📚 Keine Haftung für den Postversand
📚 Blogspot.com hat damit nichts zu tun. 

Ich drücke euch schon mal die Daumen 🍀🍀

Habt noch einen schönen Abend und wir sehen uns bald wieder 😘

0

4 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.