Buch - Cassardim 2
Rezension

Cassardim: Jenseits der schwarzen Treppe – Julia Dippel

 

Werbung / Rezensionsexemplar

|  Autor: Julia Dippel   |  Verlag: Thienemann-Esslinger   |  Seiten:  432  |  eBook/HC   |   Mehr Infos   |  Im Verlag   |

 

Meine Meinung

Das Cover find ich wieder genial! Es passt sooo perfekt. Düster und total anziehend.

Gänsehaut. Aufgestellte Nackenhaare. Wut. Liebe. Herzschmerz. Es hat mich zerrissen, zusammengefügt und am Ende wurde ich wieder erwartend  gefressen sowie danach ausgespuckt. 

Chaos, Angst, Schuld, Schicksal, Akzeptanz, Rache, Distanz, Intrigen, Macht.

Diese ganzen Wörter reichen jedoch bei weitem nicht, um die Gefühle, die ich hier nicht nur erlesen, sondern komplett miterlebte, beschreiben. Cassardim ist eine Welt, der man nur schwer entkommt, was ich auch gar nicht will, denn viel zu sehr liebe ich diese mit ihren so unterschiedlichen, genialen Charakteren. 

 

Noár bestand aus Lügen, er lebte sie, atmete sie. Und ich war eine Lüge.

 

Ein Katz und Maus Spiel, bei den es mehrere Katzen gab, jedoch nur eine Maus. Diese machte sich prima, wunderbar, viel besser als erwartet und blieb zugleich sie selbst. Meine Zweifel wurden von Laszar geschürt, von Amaia immer wieder ins Gedächtnis gerufen und von Noár verschwiegen und doch zugegeben.  Ein fast unerträglicher Kampf um die Liebe, aber auch Macht, die mir mein Herz zerriss, und nur durch die wahnsinnige Spannung und Hoffnung zusammenhalten konnte. 

Nox! Oh was liebe ich diesen Shenai. Auf jede Art und Weise – treu, verständnisvoll, liebenswert und zu allem bereit. Rekordverdächtig nistet er sich immer tiefer in meinem Herzen ein und ich weiß, dass er diesen Platz niemals verlassen wird. 

Lucy ist genial und brachte mich mit ihren Aussagen immer wieder zum Schmunzeln oder Lachen. Ja, sie ist wirklich was Besonderes. 

Am Anfang dachte, nichts könnte über die Liebe kommen. Meine Seele hätte ich ihm gegeben, doch es passieren Dinge, die mich zweifeln ließen. Auch, wenn ich nie gedacht hätte, dass das jemands möglich wäre. Inszeniert oder tatsächlich so gemeint? Aufrichtig und anhaltend oder doch zum Scheitern verurteilt? 

 

Ihr bleibt das Licht in dunkelster Nacht, dem wir zu folgen gedenken.”

 

Das Ende? So wie ich gewarnt wurde, traf es ein. Mir wurde nicht der Boden unter den Füßen weggezogen, nein. Nur mein Herz setze aus. Und das wird es bis zum nächsten Teil tun. Nicht mehr schlagen….

Und bevor ich jetzt mehr als sehnsüchtig auf den nächsten Band warte…. Flummel! Gott! Ich liebe den Kerl! 

 

Fazit: Den Spannungsbogen von Anfang bis zum Ende perfekt haltend – mit Zugaben –  verlor ich mich wieder in der Welt von Cassardim und genoss jede einzelne Seite. Ein Abenteuer, dass mich schier um den Verstand brachte, jedoch mit Liebe und auch Humor am Boden hielt.

 

 

Klappentext

 

Als Goldene Erbin und Verlobte des Schattenprinzen ist Amaia den Mächtigen in Cassardim ein Dorn im Auge. Auf ihrer Reise durch die Fürstentümer muss sie deshalb nicht nur die höfischen Intrigen überleben, sondern auch diverse Mordanschläge. Besonders in der Schattenfeste, wo Liebe als Schwäche gesehen wird, schwebt Amaia in großer Gefahr. Um sie zu schützen, ist Noár gezwungen, erneut zu dem skrupellosen Prinzen zu werden, den alle so fürchten. Doch wieder einmal ist nichts, wie es scheint, sodass nicht nur Amaias Herz auf eine harte Probe gestellt wird.  

 

Eure Patrizia

 

 

 

 

Quellen: Thienemann-Esslinger Verlag,  eigenes Foto

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