Buch - Sturm und Mädchen
Rezension

Das Mädchen, das den Sturm ruft – Lindsay Lackey

Werbung / Rezensionsexemplar

|  Autor:  Lindsay Lackey  |  Verlag: Dressler  |  Seiten:  384  |  eBook / HC   | Mehr Infos   |   Im Verlag   

 

Meine Meinung

Das Cover finde ich zauberhaft und sehr ansprechend wie interessant.

Der Anfang war sehr vielversprechend und ich lernte ein menge Leute kennen. Auch Reds Vergangenheit, die die letzten Jahre nicht sehr rosig waren, was noch milde ausgedrückt war. Eher sehr traurig.

Ruby, Red genannt, tat mir so leid, weil sie es nicht verdient hatte. Das Mädchen hatte mit vielen Dingen zu kämpfen. Ein Kampf härter als der andere und doch war sie so verdammt stark. Das auch schon mit ihrem Alter.

Eine längere Zeit wusste ich nicht, ob es mich noch packen konnte, denn wir wurde er irgendwie zu langatmig. Für mich passierte nicht so sonderlich viel, doch trotzdem war ich fasziniert und kam nicht los. Ich musste weiterlesen. Und ich bin froh, dass ich es getan habe, denn sonst hätte ich eine tolle Geschichte versäumt. Für jüngere Leser kann das durchaus anders aussehen. Und es änderte sich ja auch. Vielleicht war ich auch einfach ein wenig zu ungeduldig.

Die Grooves, sowie Marvin, hatte ich sofort in mein Herz geschlossen. So freundlich, liebevoll und herzlich.  Marvin ist einfach toll. So einen treuen Freund, der zwar oft zu viel quasselt, kann jeder an seiner Seite gebrauchen.

Ab der Hälfte dann, konnte es mich immer mehr überzeugen. Die ganzen Emotionen wurden auch vorher schon gut beschrieben, aber erst ab da konnte ich sie auch wirklich nachempfinden. Ich spürte die Wut, die Trauer, aber auch die Hoffnung und das Glück. Es war schrecklich und hart, die Enttäuschungen mitzuerleben und doch war ich stolz auf Red, denn sie war so stark! 

Der Wind hat in dieser Geschichte nicht so viel zu tun und doch untermalte er etwas Bestimmtes. Etwas, das mir sehr gut gefiel. Auch hat mich diese Geschichte nachdenklich gestimmt, jedoch finde ich, dass sie denjenigen Hoffnung schenkt, die an das unmögliche glauben.

 

Fazit: Eine emotionale, sehr schöne Geschichte, die mich nachdenklich stimmte und inne halten ließ. Gefühle können so oder auch anders einen Sturm entfesseln und das wurde hier sehr schön dargelegt.

 

Mond 4

 

Klappentext

 

Was heute unmöglich scheint, kann morgen schon wahr sein.
Reds Gefühle fangen den Wind ein. Ist sie wütend, zieht Sturm auf. Das ist der Grund, warum sie nie lange in einer ihrer Pflegefamilien bleiben darf, wo sie untergebracht ist, bis ihre Mutter aus dem Gefängnis kommt. Erst bei Celine und Jackson, die einen Streichelzoo betreiben und schon so manchen Streuner aufgenommen haben, fühlt Red sich zum ersten Mal zu Hause. Zwischen kletternden Ziegen, einer bücherliebenden Riesenschildkröte und jeder Menge Hunden fasst sie endlich Fuß. Doch dann taucht Reds Mutter auf, und mit ihr kommt auch der Sturm zurück. Diese Geschichte ist mitreißend und zugleich sensibel erzählt, eine literarische Perle mit ergreifendem sozialpolitischem Hintergrund.

 

Eure Patrizia

 

 

0

Eine Antwort schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.