Buch: Der hellste Teil der Nacht
Rezension

Der hellste Teil der Nacht – Elja Janus

Werbung / Rezensionsexemplar

|  Autor:  Elja Janus |  Verlag: SP  |  Seiten: 361  |  eBook/TB  | Mehr Infos   |

 

Meine Meinung

Das Cover ist einfach wunderschön. Einfach und schlicht und doch sagt es so viel aus. 

Schon nach wenigen Seiten hatte mich die Autorin. Ich wollte wissen, wer dieser Simeon Wiese ist. Welcher arrogante, hochnäsige Kerl sich dahinter verbirgt und was er sich überhaupt erlaubt. Und so fing alles an……
Einen größeren Teil des Buches nimmt das Chatgespräch der beiden ein , doch gegen meiner Erwartung zu anfangs, gefiel es. Ich brannte darauf und wollte einfach nur mehr. Mehr von der humorvollen und doch so verletzten Melinda, mehr vom komischen Kauz Simeon, der eigenartigerweise total anders war, als ich dachte. Der hart und doch tiefgründig sein konnte und der sich mit jeder Zeile mehr in mein Herz schlich. 

Die Autorin schaffte es ohne Mühe mich damit zu fesseln, mitfühlen zu lassen, obwohl es „nur“ Gespräche waren. Es stand so viel zwischen den Zeilen und darin, was ich absolut toll fand. Ich lernte dadurch die Charaktere kennen. Ihre Art, ihr Verhalten, ihre Vorlieben, aber auch ihre Ängste und das wahre Ich.

 

Ich habe nie gelernt zu fragen. Ich habe nie gelernt zu hoffen.



Der Schreibstil ist toll und ich mag ihn sehr. Schon seit dem ersten Buch. 
Die Geschichte ist gefühlvoll, humorvoll – Herzchenaugen und Grinsen zugleich – und hat wahnsinnig Tiefe.
Mit der Entwicklung habe ich gerechnet, aber nicht so. Denn da kam noch einiges auf mich zu, viele Überraschungen die mich sprachlos machten. Auch die Entwicklung der beiden Charas mit anzusehen war toll, wenn auch in gewisser Weise schmerzhaft und traurig, aber notwendig.
Jeder hat seine eigene Bürde zu tragen. Jeder hat zu kämpfen, gegen seine Ängste. Jeder alleine und doch irgendwie gemeinsam.

Ein Nein als Frage ist definitiv kein Nein und es ist so wundervoll, wenn ein Funken Hoffnung den dunkelsten Teil erhellt.

 

Fazit: Eine Geschichte in der Charaktere zu sich selbst finden, über sich hinauswachsen und von der Liebe angespornt werden. Begleitet von Ängsten und einer großen Portion Mut. Das Buch ist nicht nur mitreißend,  sondern geht auch unter die Haut und ins Herz.

 

 

Klappentext

 

Ich weiß, dass ich mich jetzt schrecklich verletzlich mache.
Und doch … Fehle ich dir eigentlich nie? Würdest du nicht
gern meine Stimme zu meinen Sätzen hören?

Ich höre sie, murmelt er. Ich höre sie viel zu oft.


Melinda und Simeon – zwei Autoren bei Instagram, die einander über eine Brücke aus tausenden von Worten immer näher rücken. Aus der Ferne tanzt sie mit ihm im Regen, und er lauscht dem Lächeln und den Tränen zwischen ihren Buchstaben.
Doch wie gut kann man jemanden kennen, der einem nie begegnet ist? Und was ist, wenn einer von beiden ein Geheimnis hat, das mit einem Mal auch über ihre hellsten Nächte einen Schatten legt?

Ein Buch über Illusionen, Angst und den Mut, sich dem wahren Leben zu stellen.

 

Eure Patrizia

 

 

 

 

Quellen: Elja Janus, eigens Foto

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