Die Einherjer - Feuer und Eis
Rezension

Die Einherjer: Feuer und Meer – Pascal Wokan

Werbung / Rezensionsexemplar

|  Autor:  Pascal Wokan  |  Verlag: SP  | Seiten: 429 |  eBook  /  TB  |  Mehr Infos  |

Meine Meinung

Das Cover finde ich interessant. Man sieht auf den ersten Blick nicht, worum es in dem Buch geht, doch die Farben locken einen an und machen neugierig. Mir gefällt es dadurch sehr gut.

Ich wusste nicht ganz, worauf ich mich hier einließ. Klar habe ich den Klappentext gelesen, aber mit so einer tollen Geschichte hätte ich nicht gerechnet. 

Anfangs hatte ich ein paar Probleme mit den Namen und den zwei Zeitsichten, denn eine erzählt von heute, die andere von vor 15 Jahren. Das blieb jedoch nicht lange so, denn die außergewöhnlichen aber trotzdem einfachen Namen blieben mir schnell im Gedächtnis. 

Asgrim Krummfinger – die Namen waren wirklich genial – wurde als Held gefeiert, doch er selbst sah sich nicht so. Er hatte jedoch etwas, was viele nicht mehr hatten. Asgrim erkannte die Wahrheit, wenn er sie sah, und besaß ein Gewissen. Natürlich befand er sich, wenn er kämpfte, ebenfalls im Rausch, jedoch machte ihm das Blutvergießen keinen Spaß, wie den meisten Nordmännern. 

Als ich dann so richtig drin war, brannte  ich darauf zu erfahren, was damals geschehen war. Der Autor machte es aber total spannend und warf mir immer nur Brotkrumen hin.  Ein Krieg, der schon zu lange andauerte, doch der wurde für mich durch den Hauptcharakter Asgrim nur spannender.
Immer wieder wunderte ich mich, wie man so die Szenen so toll und faszinierend schreiben kann. Ich hatte nämlich durch die Beschreibungen geniale Bilder im Kopf und konnte mich voll und ganz auf die Geschichte einlassen.

Der Spannungsbogen wurde immer größer und ich zitterte richtig mit. Wäre ich eine Kriegerin, hätte ich mit Sicherheit mitgekämpft, so konnte ich nur die Seiten lesen und das Geschehen verfolgen. 
Die Dinge nahmen ihren Lauf und obwohl es auf der Hand lag, hatte ich keinen blassen Schimmer. Meine Vermutung kam erst recht spät, aber ich war auch so in der Geschichte drin, dass ich mir keine weitere Gedanken machte. Schneller als mir lieb war, war ich am Ende und meine Vermutung – die ich ja nicht wirklich verfolgt hatte – hatte sich bestätigt, jedoch war das Buch dann aus. Einfach so! Und mit einem Knall noch dazu. Eigentlich gleich doppelt.

Zum Glück sind die weiteren Bände schon erschienen, denn der Kampf und das Bangen ist noch lange nicht vorbei und ich befürchte Schreckliches. 

Fazit:  Ein wahnsinnig spannender und genialer Auftakt, mit dem ich so nicht gerechnet hätte. Ich lese gerne solche Geschichten, aber die hier hat mich richtig gepackt und fasziniert. 

5 Monde für Bewertung

Klappentext



Ein gefallener Held auf der Suche nach Vergebung.
Ein untergegangener Orden, der neu gegründet werden muss.
Ein uralter Feind, der wieder erwacht.


Skaldheim ist ein von Schnee und Eis beherrschtes Land. Einst von namhaften Kriegern beschützt, die als ehrenvoll Gefallene zu Auserwählten der Götter wurden, ist es fünfhundert Jahre später von Krieg und Intrigen zerrüttet.
Asgrim Krummfinger, ein Kriegsheld vergangener Tage, läuft vor seinem Schicksal davon und lässt das zerfallene Reich hinter sich zurück. Der Glanz seiner früheren Heldentaten ist längst verblasst und die Erinnerungen in Met ertränkt. Doch die Vergangenheit kann nicht ruhen, als eine Gruppe Abenteurer an ihn herantritt, um ihn für einen geheimen Auftrag anzuwerben: Sie wollen den Krater betreten und nach Skjalmir, dem Hammer der Macht, suchen, der einst von den Auserwählten geschmiedet und geführt wurde. Noch ahnt Asgrim nicht, dass er Teil des großen Spiels um das Schicksal Skaldheims ist und in den Schatten ein alter Feind von neuem erwacht …

Eure Patrizia

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