Rezension

Die Grimm Chroniken 10: Der schwarze Spiegel – Maya Shepherd

|  Autor: Maya Shepherd  |   Verlag: Sternensand Verlag  | Seiten: 221  |  eBook / TB   |   Mehr Infos   |   Im Verlag   |

Das Cover ist wieder einmal wunderschön! Richtig schön düster und perfekt.

……. also irgendwie fehlen mir die Worte, um diesen Band zu beschreiben.

Krass, arg, echt puhhhh.

Ja …..ich hab ja mit Vielem gerechnet, aber das hier übertraf meine Erwartungen. Eines der größten Geheimnisse und ein zweites wurden gelüftet, sowie viele kleinere folgten.
Wahnsinn! Ich war total sprachlos. Mit etwas Bestimmten hätte ich gerechnet, auch, wenn ich nicht darauf gekommen wäre, aber das andere! Schock! Irgendwie aber auch Verständnis. In dem Moment wusste ich nicht, was überwog. Es tat nicht nur mir weh. Mein Herz brach ebenfalls, wenn auch mehr über die ganzen Umstände und darüber, was ich wusste, was passieren würde.

Die Spannung war extrem und oft wagte ich es kaum zu atmen, damit man mein Versteck, in dem ich mich befand, nicht entdeckte.
Vieles bleibt trotzdem noch offen, aber ich verstand immer mehr, wie es zu allem kam.

Vertrauen, Enttäuschung, Liebe und Hass.  Die Gefühle übermannten mich immer wieder, abwechselnd oder zugleich. Die Tränen kullerten mir über die Wange, denn auch eine Geschichte, die mich die ganze Zeit über brennend interessierte, wurde erzählt.

Ich dachte mir zwischendurch immer schon, dass es einen Grund gibt, warum die Königin ihre Tochter töten will. Dann kam der Grund und auch Dorians Sicht und ich hätte heulen können. Nein, ich heulte. Aber nur wenige Seiten später empfand ich eine Mordlust und Abscheu, die nicht normal waren. Holy shit! Und das hoch drei oder mehr.

Mary und Dorian wurden immer wieder Steine in den Weg gelegt, wie wir wissen, und mittlerweile kann ich nur zu gut verstehen, warum sie sind, wie sie sind. Was sie zu dem gemacht hat. Mitgefühl kam auf. Obwohl ich denke, dass es sich vielleicht noch ändern könnte, denn die Autorin liebt es ja, uns zu überraschen und auf die Folter zu spannen, sowie meine Theorien über den Jordan zu werfen. Mit diesem Band ergab alles einen Sinn.

Das böse ist Ansichtssache …… ja, das ist wahr.

Fazit:  Ein Band, der es in sich hat. Die Autorin lässt hier die Bombe platzen, aber noch so viel mehr. Verschiedene Gefühlsregungen sind vorprogrammiert und diese rissen mich mit in den Abgrund. Wahnsinnig spannend und ich kam kaum zum Durchschnaufen, geschweige denn etwas Anderes.

Wer oder was ist böse? Die Antwort liefert die zehnte Folge der ›Grimm-Chroniken‹ und enthüllt dabei eines der größten Geheimnisse der kompletten Serie.

Dieser Spiegel war anders als alle, die ich bisher erblickt hatte. Ein verschnörkel-ter Rahmen aus Ebenholz rahmte das schwarze Glas in seiner Mitte ein. Er zeigte mich nicht als die gebrechliche Frau, die ich heute war, sondern als jene Apfelprin-zessin, die voller Zuversicht und Träume in ihre Zukunft geblickt hatte.
»Ist es nicht erstaunlich, dass das eigene Spiegelbild einem ganz anders er-scheint als das, was andere Menschen von einem wahrnehmen? Niemand ist in der Lage, sich selbst so zu sehen, wie er ist. Wenn ich meine eigene Dunkelheit nicht erfassen kann, ist es dann möglich, dass das Böse längst Besitz von mir ergriffen hat?«

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