Buch - Die sardische Hochzeit
Rezension

Die sardische Hochzeit – Grit Landau

 

Werbung / Rezensionsexemplar

|  Autor: Grit Landau  | Verlag: Droemer  |  Seiten: 384  |  eBook/HC   | Mehr Infos   | Im Verlag   | 

 

Meine Meinung

Durch den Titel und den Klappentext hatte ich etwas Anders erwartet. Etwas, das mehr mit einer Hochzeit und Familie – egal in welchem Sinne – zu tun hat. Doch dem war nicht wirklich so.

Es zog für mich bis zur Hälfte, denn es ging hauptsächlich um Politik und Krieg. Vieles hätte nicht sein müssen, denn die Geschichte kam erst recht spät in Fahrt.
Bestimmte Dinge muss man wissen, aber für meinen Geschmack war es zu viel. Dann kam Spannung auf und die blieb auch bis zum Schluss. Als es los ging, waren auch Gefühle da und es wurde immer interessanter. Auch was Leo alles erlebt hatte und dass er daran noch nicht zerbrochen war, wies auf Stärke hin. Schon beim ersten Kennenlernen merkte man, dass da etwas zwischen Leo und Gioia war. Aber auch sie hatte es nicht leicht, denn in solch einer Familie aufzuwachsen, ohne Mutter und einem Vater, der sie nicht wirklich beachtete, war schwer.

Entscheidungen wurden getroffen, die ich Anfangs nicht für möglich hielt. Eine große Überraschung kam noch und brachte ein Ende, das ich mochte.

Intrigen, Parteien und Freiheit spielten hier eine große Rolle, sowie wie später die Liebe.
Interessant warten die sardische Wörter mit den Erklärungen am Anfang eines jeden Kapitels.
Auch die Beschreibungen gefielen mir sehr gut. Da wünschte man sich trotz der Umstände direkt dorthin.

 

Fazit: Anfänglich etwas langwierig, doch dann mit Spannung, Knall und Liebe.

 

 

Klappentext

 

Der große zeitgeschichtliche Familienroman mit viel Italien-Flair und eine außergewöhnliche Liebesgeschichte, die den Leser auf die Insel Sardinien führt, von Erfolgsautorin Grit Landau
Eine Schicksalswoche Italiens. Der Mythos einer uralten Insel. Eine unmögliche Liebe.

Sardinien 1922, kurz vor Mussolinis Machtergreifung:
Leo Lanteri, Kriegsveteran und Erbe einer ligurischen Olivenplantage, hat im Streit einen Faschisten getötet und muss untertauchen: Sein Vater schickt ihn nach Sassari auf Sardinien – für den smarten, jazzbegeisterten Leo das Ende der Welt.
Doch auf der »vergessenen Insel« brodelt es, Sardinien steht wie der Rest Italiens am Rand eines Umsturzes. Auch Leo gerät bald zwischen alle Fronten. Denn auf dem Landgut des Mussolini-Anhängers Soriga trifft er auf die Liebe seines Lebens: Gioia, die eigenwillige Tochter des Hauses.
Kein guter Zeitpunkt, um sich zu verlieben, denn die musikalisch begabte Gioia soll keine Woche später heiraten, den Spross eines ursardischen Clans von Pferdezüchtern – und die Traditionen dieser Familie sind mörderisch.

 

Eure Patrizia

 

 

 

 

Quellen: Droemer, eigenes Foto

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