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Einschlafritual bei uns zu Hause

Wie ihr wisst, habe ich ja das Buch “Paulchen & Pieks – Heute übernachte ich bei dir” von Laura Bednarski aus dem Thienemann-Esslinger Verlag bekommen. Ich wollte es so gerne haben, weil wir  zuhause eigentlich genau das Problem hatten. Meine Kleinste schläft nicht woanders, außer bei der Oma. Immer, wenn es ans eingemachte ging, vermiesten ihr es entweder die Geschwister oder sie sagte von Haus aus Nein. Das mir das nicht so gut gefiel war klar, immerhin soll sie auch lernen, dass sie die Mama nicht immer braucht und es sehr schön sein kann, wenn man wo anders übernachtet, man Spaß haben kann.

Nun, da ihr den Grund dafür wisst, dachte ich mir, es wäre eine tolle Idee gleich einen Beitrag über unser Einschlafritual zu schreiben. Das ist ja auch etwas ganz Wichtiges, denn es kann natürlich sein, dass viele Kinder deshalb nicht auswärts schlafen wollen. Sie brauchen das Gewohnte, eben ihre Rituale, um runterzukommen,und gut schlafen zu können.


Also ….. bei uns ist das so:

Nachdem der Nachmittag vorüber ist und der Abend anbricht, mache ich Abendessen. Es gibt bei uns selten warmes abends, da wir es gewohnt sind zu jausnen. Das heißt, Brot, Wurst, Käse, Marmelade oder was wir sonst noch so im Kühlschrank haben oder die Kinder essen wollen. Ausnahmen gibt es natürlich immer und dann wird auch schnell mal Pfannkuchen oder ähnliches gemacht.

Beim Essen selbst wird dann nochmal Gas gegeben, denn wirklich Ruhe kehrt hier noch nicht ein. Es wird getratscht, geblödelt, gelacht. Für mich gehört das dazu, denn wir sind meistens nur bei den Mahlzeiten alle zusammen an einem Tisch. Danach weiß jedes Kind, dass es im Bad verschwindet und fertig gemacht wird. Manchmal klappt es gut, manchmal nicht, aber ich behalte meine Schiene bei, weil ich denke, dass es eben wichtig ist, für die Kinder. Geregelte Abläufe, die sich immer wieder wiederholen.

Nach dem Zähneputzen gibt es, wenn noch genügend Zeit ist und keiner voll getrödelt hat, eine Geschichte. Abwechselnd darf sich jeder ein Buch aussuchen, aus dem dann vorgelesen wird. Wir kuscheln uns zusammen in ein Bett, decken uns zu und los geht’s. Je nachdem wie dick das Buch ist, werden nur ein paar Seiten vorgelesen oder eben das ganze. Wenn das Buch dann zugeklappt wird, krabbelt jeder in sein eigenes Bett und bekommt einen Gute Nacht Kuss von mir. Natürlich auch noch mal drücken und die Decke links und rechts etwas reinstopfen, damit es nirgendwo zieht und kuschelig warm ist. Jeder hat sein Stofftier unter Decke, denn ohne geht es sowieso nicht. Mit einem “Hab dich lieb” verschwinde ich dann aus dem Zimmer und schließe die Tür.


Das war nun ein Einblick in unser Abendritual, denn ich hab’s ein klein wenig ausgeweitet, aber ich finde das alles gehört zum Ritual dazu.

Wie läuft das denn bei euch? Habt ihr auch Rituale? Muss ja jetzt nicht für Kinder sein, LOL, denn auch ich selbst habe da so meine Dinge, die ich jeden Abend wiederhole. Oder pfeift ihr drauf und macht, wie es gerade passt?

Meine Rezension zum Buch.

Habt noch einen schönen Tag!

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