Rezension

Erinnerungen an uns – Stefanie Mühlsteph

   |  Autor: Stefanie Mühsteph   |   Verlag: Amrûn Verlag   |   Seiten: 266   |   

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Das Cover gefällt mir total gut! Es ist schlicht aber aussagekräftig Die dunkle Farbe mit dem zerbrochenen Herzen spiegelt die Geschichte mit allen ihren Emotionen sehr gut wieder. 

Der Anfang war schon sehr interessant und schon da wusste ich, dass ich wissen will, wie es weiter geht. 
Sophie ist ein verschlossenes Mädchen, das nie beliebt war, im Gegenteil. Als sie mit ihrer besten Freundin Yema endlich den Abschluss macht und das Studium beginnt, dachte sie, alles hinter sich lassen zu können, doch die Vergangenheit holte sie ein. Aber nicht nur das. 
Die Steine, die ihr in den Weg gelegt wurden, schienen unendlich schwer und kaum überwindbar.
Zwei Männer tauchten zugleich in ihren Leben auf und schon da hatte ich meinen Favoriten gesichert, wobei ich sagen muss, dass ich ab und hin und her schwankte. Beide waren auf ihre Weise toll.

 

Anfangs fühlte es sich wie damals an, als wäre kein Moment vergangen, seit wir in der Schule nebeneinander gesessen hatten. Kostja hatte den Eindruck vermittelt, dass er auch so fühlte. Dann straften seine Worte meine Gedanken Lüge.

 

Jarno war ein klein wenig verrückt, sage ich jetzt mal, aber ein total netter und aufmerksame Kerl. Ein wenig störte mich der Zusammenhang mit seiner direkten und offenen Art gegenüber dem Erröten bei bestimmten Worten. Passte für mich jetzt nicht so ganz zusammen, da er sehr selbstbewusst war und mir dieser kleine,  schüchterne Ansatz wie ein kleiner Dorn im Auge war. 

Konstantin, der Typ, der sich aufgrund seiner Vergangenheit veränderte, Probleme hatte und trotzdem etwas in mir hervor rief, wurde mehr und mehr zu dem, wie ich es mir wünschte. Ich konnte seine Härte verstehen, aber auch das, was seine Augen sagten. Diese innere Zerrissenheit obwohl er ja nur eines wollte.

Zwischendrin wurde es mal langatmig, auch wenn immer wieder was passierte, aber so richtig packen konnte mich die Geschichte erst kurz vor der Hälfte. Da ging es auch für mich erst richtig los.

 

In Herzen eine gute Erinnerung zu sein, war vielleicht das, was am vernünftigsten war. Sophie war alles für ihn gewesen. In ihren Augen wollte er nicht das sehen, was er in denen seines Bruders lesen musste.

 

Viele Gefühle waren hier im Spiel und fuhren Achterbahn. Lügen waren ein Teil der Geschichte, aber auch Vertrauen und Freundschaft.
Sophie manövrierte sich selbst in eine sehr miese Lage und ich konnte nur hoffen, dass sie sich raushelfen ließ.

Ein Kampf um Liebe. Ein Kampf zurück aus der Verzweiflung und dem dunklen Loch. Wer es wohl geschafft hat, Sophies Herz für sich zu beanspruchen?

 

Es war ein Leichtes, ein Herz zu brechen, um Menschen auf Abstand zu halten.

 

Der Schreibstil ist gut und es laß sich flüssig, doch trotzdem fehlte mir etwas, um mich vollends überzeugen zu können. Genau kann ich gar nicht sagen was. Vielleicht eben, weil es mir am Anfang zu lange gedauert hat, später zu viel auf einmal passierte, und auch, bis die Einsicht von Kostja kam.

 

Fazit: Eine schöne Geschichte von Liebe, Trauer, Verzweiflung und Freundschaft, bei der mir doch eine Kleinigkeit fehlte.

 

 

Ob Mechatronik die richtige Entscheidung war? 
Schon im Vorkurs zweifelt Sophie an ihrer Studienentscheidung. Da taucht ausgerechnet ihre erste große Liebe Kostja auf und wirbelt ihre wohl geordneten Gefühle kräftig durcheinander. Doch der junge Mann, den sie einmal so gut kannte, hat sich verändert und Sophie weiß nicht, wen sie retten soll: Sich selbst vor dem Chaos in ihrem Leben oder Kostja vor der Dunkelheit in seinem Herzen.

Ein bittersüßer Liebesroman über verliebte Studenten, chaotische Universitäten und Nerds.

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