Rezension

Evig Roses 1: Escort will gelernt sein – Jasmin Romana Welsch

|  Autor: Jasmin R. Welsch  |   Verlag: SP  |  Seiten: 217  |  eBook    |   Mehr Infos   |

Aufgrund einer Freundin nahm ich Evig Roses zur Hand. Ich kenne mittlerweile den Stil der Autorin, und ich muss wirklich sagen, dass dieser geniale Humor wirklich immer und überall vertreten ist. So zu schreiben, muss man wirklich erstmal können. 

Was mir sofort auffiel war, dass es hier sogleich mehr Handlung als bei der „Be with us“ Reihe gab, und das gefiel mir schon mal sehr gut. Auch mehr Gefühle kamen hier zum Vorschein und zog es mich doch sehr schnell in die Geschichte rein. Etwas Skepsis behielt ich mir jedoch. Völlig unnötig.

 

Ja, genau das habe ich gemeint. Er hält die Hand über seine Mädchen –nachdem er sie damit versohlt hat.

 

Emma ist echt ein Knaller. Ein Tollpatsch hoch zwei mit einem tollen Humor. Sie hat unfreiwillig ein hartes Los gezogen, aber dank ihres Freundes Jan –  den ich übrigens toootal mag -, eine ….. ja…. herausfordernde Lösung erhalten. Ich wüsste nicht, ob ich diesen Schritt gewagt hätte, denn es gehört trotzdem sehr viel Mut dazu.
Wie sie sich um ihren Bruder und deren Zukunft sorgt, hatte mich gerührt und man konnte die Liebe zu ihm spüren. Die zwei sind auch ein tolles Geschwisterpaar.

Und dann ….. Das Vorstellungsgespräch war auch ein Knaller, aber sehr heiß. Mir blieb jedoch kurz mal der Mund offen stehen. Nicht nur, wie das Gespräch verlief, sondern auch die Leute, die sich mir vorstellten. Der Wickinger ….puhhh….. Also Vincent hat bestimmt schon was, aber Victor gefiel mir von Anfang an und ich hoffe, er wird noch öfter in der Reihe vorkommen und hoffentlich eine größere Rolle spielen. Bestimmt nicht so, wie ich es vielleicht erwarte, aber immerhin. Mit den beiden Männern wird sie auf jeden Fall noch ihren Spaß haben, LOL.

 

Er grinst, ohne den Glanz in seinen Augen zu verlieren. »Ich habe dich bis heute für ein süßes, verpeiltes kleines Mäuschen gehalten. Aber du bist wirklich tough und stark, sobald du Problemen gegenüberstehst, Emma.«

 

Die ganzen Szenen und Ideen sind einfach super und wie schon bei anderen Büchern der Autorin, war ich durchgehend am Schmunzeln. Emma hat es echt in sich. Der Titel trifft es perfekt und eine Herausforderung folgt der nächsten. Dazu ist jede eine Überraschung  für sich.

Am Ende war mir Emma echt zu tollpatschig. Es musste sicher so sein, aber das war mir dann doch ein wenig zu viel. Ich kenne den Grund dafür, aber das ….. Ich hoffe soooooo, das der Typ noch weiterhin mitspielt, denn DAS wäre mega und würde sicher toll in die Geschichte passen. Wie gut, dass Teil 2 schon parat liegt, denn ich will jetzt sofort wissen wie es weitergeht. 

 

Fazit: Dieser Band fing toll an. Interessant, spannend, mit Gefühlen, witzig und heiß, endete dann aber für mich nicht mehr so prickelnd durch die doch sehr tollpatschige Art von Emma. Der Humor ist unumstritten und die Suchtgefahr sollte irgendwo angeführt werden, denn ich merke schon, wie mich die Autorin reinzieht und nicht mehr los lässt. 

 

 

Sei diskret, loyal und enttäusch ihn niemals …

Ich heiße Emma und ich möchte eine Rose werden. 
Klingt erst mal nach spirituellem Selbstfindungstrip, aber ich habe andere Beweggründe. Da ist diese dicke Rechnung, die ich in die Sofaritze gestopft habe und von der die Zukunft meines bescheuerten kleinen Bruders abhängt. Außerdem hatte ich Sex mit einem Typen im Bienenpullover. Das tut jetzt nicht zwangsläufig etwas zur Sache, aber ich erwähne es gern für den Fall, dass jemand glaubt, ich wäre eines dieser unschuldigen Mädchen, die in Erotikromanen einem dominanten Kerl vor die Füße stolpern und dann dahinterkommen, dass sie sich gern bumsen lassen. Nö. Ich meine: Ja! Aber ich hatte schon Flittchen-Tendenzen, bevor ich an die Tür des einschüchterndsten Mannes der Welt geklopft habe. Er heißt Vincent und leitet eine Escort-Agentur namens Evig Roses. Dass ich versuche, Teil seiner verruchten exklusiven Welt zu werden, darf niemand erfahren. Schon gar nicht mein Bruder. 
Ich heiße Emma und ich möchte eine Rose werden. Na? Klingt jetzt anders, oder?

 

 

 

 

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