Rezension

Die Grimm Chroniken 9: Die verbotene Farbe – Maya Shepherd

Rezensionsexemplar   

|  Autor: Maya Shepherd|   Verlag:  Sternensand Verlag |   Seiten: 194   |   

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Das  Cover ist wieder wunderschön, wenn auch ein wenig düster, aber das leuchtende Rot mit der Umgebung und dem Mädchen passt einfach perfekt zur Geschichte.

Ich weiß gar nicht recht, was ich sagen soll ……
Natürlich wurden wieder viele Fragen beantwortet und neue kamen auf, aber auch erfuhr ich wieder so wahnsinnig viel. Über aktuelle Situationen wurde nicht viel verraten, dafür viel in der Vergangenheit gerührt.  Ich staune jedes Mal wieder, wie die Autorin die Märchen einbringt und miteinander verwebt. Jede einzelne ist besonders und ich mag alle auf ihre Weise.

Die Geschichte über den „Tod“, der sich Simonja nannte, war faszinierend und ein wenig erschreckend. Ich wollte nicht in ihrer Haut stecken. Oder doch. In einer Situation hätte ich es liebend gern getan.  Auch „Hänsel und Gretel“ wurde ausgebaut und verwob sich ein wenig mit der Gegenwart. Ich brannte darauf, alles zu erfahren und die Autorin tat mir den Gefallen.  Was ich hier jedoch erfuhr bescherte mir eine Gänsehaut und ließ mich oft den Kopf schütteln.

Es machte keinen Unterschied, wie alt sie waren, wie schön, wie reich oder wie gut. Der Tod fand jeden.

Die Begegnung von Joe mit einer Unbekannten ließ mich fragend zurück und ich begann schon wieder zu rätseln, wer dieses Mädchen denn sein könnte.
Bis jetzt wurden meine Theorien ja durchwegs  zunichte gemacht, aber gerade das macht es noch spannender und aufregender.

Mary hatte mein Mitgefühl, auf der einen Seite, denn sie tat alles für ihre Tochter. Doch meistens kommt es anders, als man denkt und das stimmte mich traurig.
Das Ende des Buches verwarf dieses Gefühl dann jedoch wieder. Aber ich denke, auch das hat einen Grund und ich werde ihn vielleicht sogar verstehen.

»Jeder Fluch lässt sich brechen, indem du ihm seine Macht entziehst. Du verleihst dem Fluch seinen Zauber, weil du an ihn glaubst. Wenn du aufhörst, dein Leben von etwas bestimmen zu lassen, das es gar nicht gibt, kann dir kein Fluch der Welt etwas anhaben.«

Ich lebte jede einzelne Geschichte mit und mein Herz wurde oft schwer, bei dem, was sich vor meinen Augen auftat. Total spannend, ab und an furchteinflössend, dazu mir so vielen Gefühlen verbunden, dass ich am liebsten sofort weitergelesen hätte.

Fazit:  Ein weiterer Band, in dem das Abenteuer in der Luft lag und die Spannung zum Zerreißen nahe. Gespickt mit Mitleid, Traurigkeit, Staunen, aber auch Hass, schaffte es die Autorin, mich weiter in der Sucht der „Grimm Chroniken“ zu halten.

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Samt eines kühlen Lufthauchs trat eine Gestalt in einem roten Umhang ein. Sie streifte sich die Kapuze vom Kopf und zum Vorschein kam ein etwa sechzehnjähriges Mädchen. In gewisser Weise wirkte sie wie eine ältere und taffere Version von Rotkäppchen, nur dass sie außer eines Korbes mit Wein und Kuchen auch noch eine große, scharfe Sense bei sich trug.

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