Abbruch,  Rezension

Halbling unter Huren & Halunken – Alexander Bálly

Rezensionsexemplar

Es kommt nicht oft, vor, aber dieses Mal musste ich noch Buch abbrechen.

Es ist nun mein zweites, welches ich euch zeige und ich arbeite noch an der konkreten Ausführung. Aber ich denke, man erkennt auch so, warum es mir nicht gefallen hat.

“Halbling unter Huren & Halunken” hat mir vom Cover her gleich gefallen und der KT war total vielversprechend. Mit Freude hatte ich dann angefangen zu lesen. Es war anfangs auch toll und ich lernte viele verschiedene Wesen kennen. Schnell erfuhr ich, wer die Hauptprota war, eine Halbwüchsige mit viel Pfeffer im Hintern und einen scharfen Sinn. Schnell wurde auch klar, auch, wenn sich die Lupina ein wenig anstrengen musste, um was es geht. Zuerst wusste ich nicht, ob ich lachen oder staunen sollte, entschied mich dann für beides. Eine tolle Idee und bis dahin war es auch sehr spannend, doch dann baute es für mich ab. Es konnte mich dann nicht mehr fesseln, weil nur mehr Hinweisen nachgegangen wurde, wenig passierte, viele Rätsel kamen – was ich an sich normal mag – und ich mir vorkam, wie ein etwas lausiger Detektiv nur in einer anderen Welt, in einer Fantasywelt. Ja, es wird als Krimi deklariert, jedoch habe ich schon ein paar gelesen, nur mit dem Unterschied, dass es eben dort spannender war und ich mehr in die Geschichte rein gezogen wurde. Die Spannung blieb hier für mich immer mehr aus.

Es begann sich zu ziehen und das Lesen wurde anstrengend. Das ist für mich der Zeitpunkt, wo ich abbrach, denn es bringt nichts mehr, mich durchs Buch zu beißen.

Oft sieht und klingt etwas leider vielversprechender, als es ist. Zumindest für mich. Es kann ja natürlich sein, dass es für euch genau das richtige ist.

Es gibt keine Bewertung, da ich das Buch nicht beendet habe.

Autor:  Alexander Bálly

Verlag: Papierverzierer Verlag

Seiten: 324

Mehr Infos

Halblinge haben es schwer unter Menschen.
In der Hafenstadt Garbath muss sich die Halblingsdame Lu zwischen Händlern, Huren und Halunken über Wasser halten. Lu ist stets in Geldnot und nimmt jede Arbeit an, die sie finden kann. Nun ja … fast jede.
Als einem Bestatter zum vierten Mal eine Leiche gestohlen wird, soll Lu diskrete Ermittlungen anstellen, wodurch sie ganz unverhofft zur Detektivin wird. Mit ihrem Einfallsreichtum, bissigem Witz und spontaner Hochstapelei kommt sie der Lösung immer näher. Während sie dem Täter auf die Schliche kommt, begibt sie sich selbst in tödliche Gefahr.
Ein nicht ganz so ernster Krimi im Setting von High Fantasy, wie sie kaum epischer sein könnte.

0

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.