Interview,  Protainterview

Interview Herzklopffinale

Hallo meine Lieben!

Heute habe ich was ganz Tolles für euch!

Ich durfte aufgrund der Releaseparty die Charas aus der Reihe #Herzklopffinale interviewen und es hat total viel Spaß gemacht. Sie alle sind super nett und lustig und ich denke, wir verstanden und ganz gut 😉 Mehr verrate ich euch aber noch nicht. Nur, dass ich wohl was gesagt habe und es ausbaden muss 😉

Und nun geht’s los und ich wünsch euch viel Spaß!

 


 

Gerade wollte ich mir meinen geliebten Kaffee von meinem Lieblingscafé holen, als mein Handy bimmelt. Alleine am Ton weiß ich schon, wer es ist. Der Chef. Na toll. Wahrscheinlich wieder mal etwas, was so „dringend“ ist und da ich die einzige bin, die abends meistens nichts vor hat – so sehen er und meine Kollegen das zumindest, weil lesen ist ja nichts – trifft es wie immer mich.
Kurz überlege ich, ob ich ihn einfach einfach ignorieren soll, seufze aber am Ende und gehe ran. Nach einem kurzen Gespräch schlage ich den Weg in ein bestimmtes Lokal ein, dem „Sparkys“. Dort soll ich drei Mädels und drei Jungs getrennt voneinander interviewen. Zu was? Das hat er natürlich nicht gesagt, jedoch nehme ich an, einfach über die Personen selbst. Ein paar Minuten nach dem Telefonat bekomme ich wenigstens ein paar Infos. Wie immer, sehr früh!
Als ich dort ankomme, gehe ich zur Theke und frage nach meinen Interviewpartnern. Prompt zeigt das Mädel dahinter, die gerade ein paar Gläser mit einem Tuch poliert, auf einen Tisch und nachdem ich mich bei ihr bedankt habe, stehe ich auch schon direkt davor. Eigentlich dachte ich ja, es soll eine Geschlechtstrennung geben, aber da ich ja sowieso immer ein wenig chaotisch bin, passt es mir so auch gut.
Mit einem lauten „Hallo“, das ich grinsend in die Runde werfe, bekomme ich dann auch die entsprechende Aufmerksamkeit. Ich quetsche mich zwischen zwei Mädels und sehe mir zuerst einen nach dem anderen an.  „Ich bin Pat…….Und wer seid ihr jetzt alle?” Frage ich, denn Namen wurden mir keine genannt.

 

“Ich bin Hellen”, sagt das blonde Mädchen mit den Engelshaaren und strahlt mich schüchtern an.

 

“Hi, ich bin Florentine, sag aber ruhig Flo zu mir.”

 

„Hey, Pat! Ich bin Chris, aber die meisten kennen mich unter dem Namen Schorli.“ Der Typ mit den etwas verstrubbelten Haaren lächelt, legt aber gleichzeitig den Arm um das Mädchen neben ihm. Dann grinst die Dunkelhaarige in seinem Arm mich frech an. „Hi, ich bin Toni, die Nudel.“ was sofort die Stimmung ein wenig auflockert.

 

“Ich bin Juri”, klinkt sich der Kerl neben mir ein. “Und das da neben mir Moritz”. Die Vorstellungsrunde hätten wir geschafft und ich setze mich zu den Sechsen an den Tisch.

 

“Moritz Drachmann, du kennst mich vermutlich als der Drache”, sagt der Typ neben Flo und schaut mich eindringlich an.

 

Ich versuche mir die Namen gleich einzuprägen und wiederhole nochmal kurz alles bis jetzt Gehörte. Dann muss ich lachen. “Was für ein origineller Name. Der gefällt mir. Ich nehme an, dein Freund nennt dich so?” Frage ich ihn Tonis Richtung. “Habt ihr eigentlich alle so süße Kosenamen?” Mein Kopf dreht sich  zu Moritz. “Okay, deiner klingt eher kämpferisch als süß. Aber Flo”, so nehme ich an, da sie direkt neben ihm sitzt, “hat auch sicher einen anderen für dich, oder? Haut mal raus! Schließlich habt ihr mich jetzt sehr neugierig gemacht.

 

Flo räuspert sich verlegen. “Ich kenne Moritz erst seit kurzem. Ehrlich gesagt, habe ich noch keinen Kosenamen für ihn. Aber ich verrate dir, wie mich meine große Schwester nennt. Seit unserer Kindheit bin ich für sie Fussel.”

 

“Juri wurde in seinem Team ja “The Iceman” genannt. Aber eisig empfinde ich ihn absolut gar nicht”, sagt die süße Blonde und lächelt Juri verträumt an. “Zumindest nicht mehr, heaven”, neckt Juri sie und verzieht seinen Mund zu einem schiefen Grinsen.

 

Schorli sieht ein wenig schockiert aus von meiner Frage, aber dann schaut er mir fest in die Augen und sagt ganz trocken: “Toni bleibt meine kleine Nudel, weil dieser Spitzname bei unserer ersten Begegnung entstand.” Sie nickt bestätigend und ergänzt: “Und was könnte besser zu einer Nudel passen, als eine gute Bolognese.” Sie zeigt mit dem Finger zwischen sich und Schorli hin und her und lacht. “Die Nudel und die Bolognesesoße.”

 

Ich presse meinen Lippen etwas fester zusammen, um nicht zu auffällig grinsen zu müssen. “Fussel ……. Klingt … Interessant. Aber auch irgendwie süß.” Juri und Hellen sind ja wirklich frisch verliebt und haben keine Scheu, es hier zu zeigen. Ob es ihnen überhaupt auffällt? “Ich liebe Nudel und Bolognesesoße! Also, nicht euch, das geht ja so oder so nicht und wäre doch ……. ” Mit einem kleinen Räuspern unterbreche ich mich selbst. Sie werden schon wissen, was ich meine. “Wie ich weiß, habt ihr euch ja alle irgendwie durch den Fußball kennengelernt. Nun Mädels, ihr seid ja nicht wirkliche Fans des Sports. Wie sieht das denn jetzt aus? Hat sich da was geändert?” Frage ich, während ich vielsagend mit meinen Augenbrauen wackle.

 

Juri grinst breit und unterdrückt ein Lachen.

“Was?”, frage ich ihn und ziehe die Augenbrauen zusammen. “Na ja, Hellen hat eigentlich schon immer Fußball geschaut. Sie weiß sogar, was Abseits ist. Oder, heaven?”

Alle schauen zu dem Mädchen, das in sich zusammenzusinken scheint. Ihre Wangen sind gerötet und es ist ihr sichtlich unangenehm, dass ihr so viel Aufmerksamkeit zuteil wird. “Du kannst das viel besser erklären”, murmelt sie nur an Juri gewandt und zieht entschuldigend die Schultern hoch.

 

“Na ja, bei mir hat sich das auf jeden Fall geändert. Ich habe bis vor Kurzem Fußball total gehasst, war regelrecht genervt davon. Aber so langsam entwickle ich ein Faible dafür.” Sie wirft einen Seitenblick auf Schorli. “Und auf die heißen Fußballspieler.”

 

“Also ich fand Fußball bisher immer total beknackt und konnte nie die Leute verstehen, die gebannt dem Ball hinterherschauen. Aber seit ich einen coolen Fußballabend zusammen mit Schorli und Moritz verbracht habe, macht es mir sogar Spaß, mir die Spiele anzuschauen.” Während Flo redet schaut sie verliebt zu Moritz und lächelt ihn an.

 

“Uhhhh ……”, entkommt mir. “Ja, heiß sehen sie schon alle aus.” Und nein, ich sehe jetzt nicht durch die Runde. Lieber lege ich meine Tasche auf den Schoß. “Hmmmm… Also ich find Fußball noch immer beknackt”, gebe ich das Wort von Flo wieder. “Leider kenne ich keinen Fußballspieler, der es mir so erklären würde, dass sogar ich es verstehe. Aber ihr Jungs könntet da sicher was arrangieren, oder?”

 

Schorli lacht laut los und zwinkert mir zu. “Oh ja, den ein oder anderen könnte ich dir auf jeden Fall mal vorstellen.”

 

“Dann haben wir einen Deal?” Verschmitzt grinsend, strecke ich Schorli meine Hand entgegen.”

 

Sofort greift er danach und schlägt ein. “Den haben wir und Toni wird mir helfen, die richtigen Kandidaten auszusuchen.”

“Ich?”, fragt sie erschrocken. “Aber ich kenne doch keinen.

Schorli macht sich sichtlich einen Spaß daraus. “Genau du, dann kannst du auch alle mal kennenlernen. Du bist jetzt eine Spielerfrau!”

Toni entgleisen die Gesichtszüge. Aus der lachenden Frau ist ein Nervenbündel geworden und man merkt, dass ihr die Idee Unbehagen verursacht. Was ich ihr nicht verdenken kann.

“Die sind alle nett, keine Panik. Ich bin ja bei dir und Pat auch.” Liebevoll streichelt Schorli ihr über die Wange und küsst sie.

 

“Sehr gut!” Lenke ich gleich mal wieder auf mich. “Da bin ich ja mal gespannt, ob es was hilft, wenn ich es von einem Profi erklärt bekomme, oder dann noch immer denke, dass Abseits das Einwerfen des Balles genannt wird.” Kurz kneife ich meine Augen zusammen. Ich denke, der liebe Schorli hat da aber grad auch was Andres im Kopf…….

 

“Ich würd jetzt gerne von jedem eine positive und eine negative Eigenschaft hören. Gerne darf auch der Freund/die Freundin. Aber Schorli fängt an!” Für die Neckerei von Toni! Obwohl ich denke, dass ihm das sowas von egal ist …..

 

“Puh. Toni ist straight, sagt immer was sie denkt. Das schätze ich sehr an ihr. Wenn man in der Öffentlichkeit steht, erlebt man viele Blender und unehrliche Menschen. Meine negative Eigenschaft , mh eine? Hab schon ein paar mehr… Ich bin schrecklich besitzergreifend. Gerade jetzt, da ich Toni endlich für mich gewonnen habe.” Es knistert, als sich die beiden in die Augen sehen.

Da es so still ist, räuspert sich Schorli und sagt: “Ich geb mal weiter an Drache”, ehe er Toni an sich zieht.

 

“Eine negative Eigenschaft von mir ist auf jeden Fall, meine falsche Ehrfurcht vor meinem Vater. Dank Flo habe ich nämlich kapiert, dass ich einfach nur zu feige war, ihm die Stirn zu bieten.” Zärtlich streichelt er Flos Hand, die er schon die ganze Zeit fest umschlungen hält.

 

Toni schaut ihn aufmunternd an. “Aber das hast du ja schon gut in den Griff bekommen.”

 

“Ohne Flo hätte ich das nicht geschafft. Ihre Ehrlichkeit schätze ich sehr. Sie hat das Kind beim Namen genannt. Genau diese Eigenschaft hat mich von Anfang an an ihr fasziniert. Sie tut immer genau das, was sie will”

 

“Heaven kann sich nicht entscheiden. Sie denkt zuerst an alle anderen und dann an sich. Das sollte sie schleunigst ändern, wenn sie nicht total ausgenutzt werden will. Dieser Arsch von Kilian hat es ja gezeigt, wie gutmütig Hellen ist.“ er streicht ihr sanft über den Rücken und haucht ihr anschließend einen Kuss auf die Lippen. „Nicht böse gemeint“, setzt er so leise nach, dass ich es kaum hören kann und die beiden versinken wieder in eine stille Kommunikation und scheinen alles außerhalb ihres kleines Mikrokosmos zu vergessen. Ich räuspere mich übertrieben, um zumindest noch Hellens Antwort über Juri abzuholen bevor sie wieder auf Wolke Sieben entschwinden.
„Äh, wo waren wir?“
„Die positiven und negativen Eigenschaften“, helfe ich Juri auf die Sprünge als er seinen Blick von seiner Freundin losreißt.
„Ja also, das ist auch gleichzeitig ihre beste Eigenschaft … dass sie so ein herzensguter Gutmensch ist, dem das Wohl des anderen mehr bedeutet als das eigene.“

„Dann bin ich dran, oder?“, fragt Hellen und holt sich mein Einverständnis ab. Ich nicke und bin gespannt, was sie nun aus dem Hut zaubert. „Juris beste Eigenschaft ist, dass er ganz genau zu wissen scheint, was ich mag. Und was nicht. Er beobachtet scharf und nimmt viele kleine Dinge wahr.“ Sie lächelt versonnen und zieht sogleich ihre Mundwinkel schelmisch hoch. Jetzt bin ich gespannt. „Und seine schlechte Eigenschaft …“ Sie macht es tatsächlich spannend. „Juri schnarcht!“
„Tu ich nicht.“
„Weißt du doch gar nicht.“
„Du doch auch nicht! Jedenfalls lag ich immer länger neben dir wach und bin vor dir aufgestanden.“
„Und was ich zwischendrin gemacht habe, kannst du aber auch nur raten.“ Hellen streckt ihm die Zunge raus und kichert.
„Ich schnarche nicht“, sagt er an mich gewandt und versucht seine Freundin in Zaum zu halten. Für mich sieht das mehr nach Schwitzkasten aus. Aber süß sind die beiden schon zusammen, das muss ich sagen.

 

“Dann fehlt wohl noch eine schlechte Eigenschaft von mir”, meldet sich Flo zu Wort. “Ich muss zugeben, dass ich ein ziemlicher Chaot sein kann. Es fällt mir manchmal schwer, all meine Sachen penibel in Ordnung zu halten. Aber hey, so bin ich und so fühle ich mich wohl”, versucht Flo, sich zu entschuldigen.

 

Plötzlich bekomme ich ganz große Augen, die einzig und alleine auf Flo gerichtet sind. „ICH AUCH!“ Dann pruste ich los, denn ich hätte niemals gedacht, dass es noch jemanden wie mich gibt. Voller Freude muss ich sie gleich mal kurz umarmen und lasse sie dann wenige Sekunden später auch schon wieder los. Ihren komischen Gesichtsausdruck dabei ignoriere ich dabei gekonnt.  “Ich hab noch zwei Fragen, dann seid ihr mich auch schon wieder los. Na ja, fast. Ein paar Fotos bräuchte ich natürlich noch, aber dann ist wirklich Schluss.” Mit einem unschuldigen Lächeln wende ich mich nun wieder an die Mädels. “Was denkt ihr, was ihr drei alle gemeinsam habt? Und neeeiiinnn! Einen Fußballer lasse ich nicht als Antwort gelten!” Meine Zunge findet den Weg ganz alleine aus meinem Mund und streckt sich den Mädchen frech entgegen.

 

“Ich schätze wir drei haben uns alle nicht von diesen nicht gerade einfachen Männern abschrecken lassen und unser Glück gefunden.”

 

Tonis Blick huscht zwischen den anderen beiden Mädels hin und her und man sieht, dass sie sich ganz schön Gedanken macht. “Echt ne schwere Frage. Wir kennen uns noch nicht so lange. Klar mögen wir uns sehr, aber gemeinsam?” Ihre Stirn legt sich in Falten und ihre Hand spielt nervös mit ihren dunklen Haaren. “Vielleicht, dass wir uns alle nicht von der Prominenz des Partners einschüchtern lassen?”

 

“Ganz einfach, wir drei haben alle unser ganz großes Glück bei dieser WM gefunden”, strahlt mich Flo an.

 

“Ganz genau, denn einfach sind diese Fußballer ganz bestimmt nicht!”, stößt Toni erleichtert hervor und kichert.

 

“Ganz großes Glück!” Toni nickt und strahlt ebenfalls über das ganze Gesicht.

 

“Genau das ist es Flo! Unsere Weltmeister der Herzen sitzen hier neben uns. Was will man mehr!” Hellen wirkt ganz aufgeregt.

 

“Auf die nicht einfachen Männer!”, erhebt Flo kichernd ihr Glas.

 

“Hey, als wenn ihr alle so einfach seid!”, interveniert Schorli.

 

“Sind Frauen immer. Wenn man weiß, wie man mit ihnen umzugehen hat.” Sage ich frech grinsend und nicke den Mädels zu.

 

Wir vier geben uns High Five und nehmen das Gemaule der Männer nur nebenbei wahr.

 

“Scheint so, als wenn Pat gut in unsere Runde passt. Wir müssen eindeutig den passenden Fußballer für dich finden”, feixt Toni.

 

“Auf deine Auswahl bin ich jetzt schon gespannt! Eine Frage hab ich ja noch…. aber …… Ich würd lieber noch ein wenig mit euch Mädels quatschen.” Fragend sehe ich Toni, Hellen und Flo an, warte dann aber doch auf keine Antwort. Ich will jetzt quatschen! “Also Scheiß drauf. Ihr Jungs könnt ja inzwischen ……” Schulterzuckend sehe ich einen nach dem anderen an. “Was auch immer tun.”

 

“Du glaubst nicht ernsthaft, dass einer von uns raucht? Hey, wir sind Sportler”, empört sich Juri, haucht Hellen aber schon so etwas wie einen Abschiedskuss auf den Kopf und steht ungelenk auf. Ein Stöhnen entschlüpft seinem Mund, der sich gequält verzieht. “Kommt Jungs, wir sind hier unerwünscht. Lasst uns etwas frische Luft schnappen.”

 

“Also gut, gehen wir ne Runde vor die Tür”, murrt Drache und drückt Flo einen Kuss auf die Stirn.

 

 

Wir haben noch lange und ausgiebig gequatscht, auch, wenn die Jungs wieder viel zu früh zurück waren 😉 Es war ein sehr toller Abend und ich denke, wir werden uns vielleicht bald mal wieder treffen. Die Mädels sind toll und auch ihre Jungs. Viel netter und sympathischer als ich gedacht hätte…….

 


 

Na? Was sagt ihr? Da hab ich mir doch tatsächlich was einbegrockt….. oder vielleicht ist die Idee mit einem Fußballer ja gar nicht so schlecht, schließlich hatten Toni, Hellen und Flo ja auch ihr Glück so gefunden.

 

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Und zum Abschluss ………  holt sie euch auf jeden Fall!! Es lohnt sich!!!

 

 

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Habt noch einen schönen Tag!

Eure Patrizia

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