#PinkysschlauerFreitag,  Pinky Aktion

Leben im ständigen Vergleich! Wozu das Ganze?

Hallo meine Lieben!

 

Heute ist wieder #pinkysschlauerfreitag dran und wie ihr seht, haben wir das Thema Vergleich aufgegriffen.

Ich finde dieses Thema wird nie vom Tisch sein, egal um was es geht. Wir alle leben im ständigen Vergleich! Ob bewusst oder unbewusst. Was ist nur los mit unserer Gesellschaft? Oft kommt es mir vor, als würde es anstatt weniger, immer mehr werden. Immer mehr Bereiche tun sich hervor, wo man sich vergleicht.

 

Nehmen wir mal das Aussehen zur Hand.

Jeden Tag und ständig sehen wir auf Plakaten, in den Magazinen oder im Netz, wie wir auszusehen haben, bzw. sehen wir die Vorgaben zu einem perfekten Körper. Das geht ja nicht erst seit ein paar Monaten oder Jahren so, nein. Ewig trifft es wohl besser. Die Models, die darauf posieren, lassen uns neidisch werden, denn wer würde nicht gerne so einen wunderschönen wohlproportionierten Köper haben? Ausbuchtungen an den richtigen Stellen, kein Gramm Fett zu viel und Muskeln dort, wo sie hingehören? 

Wenn man das immer vor die Nase gehalten bekommt, fragt man sich, warum man nicht so aussieht und will es doch immer mehr. Ja, wir, die Gesellschaft tragen dazu bei, dass es das alles noch gibt, weil es immer genug Menschen geben wird, allen voran Frauen, die genau so gut aussehen wollen. Was die nicht alles dafür tun…….. Trainieren bis zum umfallen, Essen reduzieren und wenn das alles nichts hilft, vielleicht mal da und dort  Fett absaugen lassen- vorausgesetzt man hat das nötige Kleingeld dazu – oder sogar ein Brust OP machen. Aber wozu das ganze? Eine schiefe Nase? Zu viele Falten? Kein Problem. Kann ja alles “repariert” werden, oder?! Viele vergleichen sich ständig, sind dann nur noch unzufrieden und wenn gar nichts mehr hilft, keine Diät und kein Sport, was dann? Depression? 

Die ganzen Magermodels mit Size 0 sind zwar hübsch anzusehen, aber sogar bei denen wir gephotoshoppet! Ja! Egal ob es nun ein paar Pickel, gerötete Hautstellen oder eine Rundung an den Hüften ist. Wie ihr seht, sind auch diese nicht perfekt, auch, wenn uns das alle weismachen wollen. Ich finde es jedoch klasse, dass es mittlerweile schon Models gibt, die mehr auf den Hüften haben. Diese sind genau so hübsch und ästhetisch wie alle anderen und für mich setzt es ein Zeichen. Man kann auch mit mehr Kilos gut aussehen. 

Klar, jeder hat den Drang zum Vergleichen in sich drin – kein Wunder, wenn wir es immer vor die Nase gehalten bekommen – und jeder findet irgendwas an seinem Körper nicht gut. Aber hey! It doesn’t matter! Ich hab einen Bauch? Na und! Zu dicke Beine? Na und! Einen Hintern wie ein Briefkasten? Na und! Keine oder zu viel Oberweite? Na und! Bin ich deswegen jetzt ein schlechter Mensch? Muss ich ausgemerzt werden, weil ich nicht dem Ideal entspreche? Bin ich deshalb ein schlechter Mensch? Nein! Es ist egal, wie ich aussehe. Und das sollten wir mehr verinnerlichen, als alles andere. Es ist gut so, wie es ist. Wir sind gut so, hübsch so, wie wir sind. Ich muss nicht perfekt sein. Das einzige was zählt, ist, dass ich mich so akzeptiere wie ich bin und mich selbst leiden kann. Liebt euch selbst und ihr werdet glücklich sein! Für viele ist es bestimmt kein einfacher Weg, aber ein guter. Und was nützt mir denn ein perfekter Körper, wenn mein Charakter ein Arsch ist? 

 

Wenn wir das Aussehen nun mal außen vor lassen…….. Es gibt noch so viele Bereiche, in denen Vergleiche gezogen werden.

Bücher, Likes und Co ………. Immer wieder lese ich, wie viele Bücher jemand diesen Monat gelesen hat und mir fallen fast die Augen raus. Ob ich neidisch bin? Klar. Aber nicht im negativen Sinne. Ich würde auch gern schneller lesen und somit mehr Bücher, denn es gibt einfach so viele, die ich lesen will. Ist aber nicht, also was soll’s? Anstatt sich mit denjenigen zu freuen, sind viele neidisch. Wenn jemand einen hohen SUB hat, staunen auch alle und sind neidisch, weil derjenige soooo viele Bücher hat. Aber keine fragt, was es gekostet hat. Ich kann mir nicht jeden Monat 10 Bücher kaufen, das würde mein Budget mehr als sprengen. Man sieht die Neuerscheinungen der Verlage bei Bloggern und ist neidisch, weil diejenigen es bekommen haben und man selbst nicht. Ich will auch! Wieso kriege ich das nicht! Ich mache doch nichts anders, als der! Was macht er anders? Das sind dann die Dinge, wo es zu Vergleichen kommt. 

 

Und schon sind wir beim Thema Likes.

Der ständige Vergleich, wer mehr Follower hat, geht mir so auf den Sack. Ist das nicht egal? Sagt es etwas über die Person hinter dem Blog aus? Ich denke nicht. Es gibt viele tolle, aber kleine Blogs, die sich genauso bemühen und tolle Beiträge hervorzaubern. Sagt das alles etwas über die Qualität aus? Nein. Klar, es gibt bestimmt einige, die sich nicht so anstrengen, obwohl ich mir das nicht vorstellen kann, und einfach nur gratis Bücher abstauben wollen. Was aber nicht der Sinn und Zweck eines Blogs ist. Für viele leider schon. Aber das ist ein anderes Thema……..

Follower sind für viele sehr wichtig, denn es soll ja zeigen, wie beliebt man ist. Völliger Blödsinn, wenn ihr mich fragt. Klar, jeder freut sich über Likes der eigenen Seite und ist auch stolz drauf, mich eingeschlossen, aber es hat nichts mit Beliebtheit zu tun oder wie toll man ist. Gerade in der jetzigen Zeit ist es schwer, neue Leser zu bekommen, weil der Buchbloggermarkt einfach schon so überfüllt ist. Aber es gibt ja genug Bücher für alle und somit auch immer Blogger, die nicht über das gleiche sprechen und das gleiche lesen. Was auch gut so ist. Meine Ansicht, versteht sich. 

Mir ist es egal, ob andere mehr haben. Was zählt ist, was bei mir so läuft und ob ich zufrieden mit dem bin, was ich habe. Stört es mich, muss ich es ändern und es gibt immer einen Weg!

Auch für Verlage ist die Zahl wichtig, denn wenn man nicht genügend hat, hat man zu wenig Aufmerksamkeit und das ist es ja nicht, was diese im Sinn haben. Bücher sollen publik gemacht werden.  Viele Blogger haben eine sehr hohe Followerzahl. Egal, ob auf Instagram, Youtube, Facebook, Blog oder anderen Social Media Kanälen. Dann heißt es: Boah, der hat viel mehr als ich! Warum? Und schon wieder wären wir beim Vergleich. Der eine fragt sich, warum er gerade mal 600 hat, wo ein anderer, der vielleicht nicht so viel macht, über 1000 hat. Neid ist vorprogrammiert! Und das ist nicht gut. Viele können dann auch ganz schön fies werden. Lassen die anderen schlecht dastehen, obwohl es an sich dafür gar keinen Grund gibt. Gerade momentan ist es schwer, finde ich, viele Leser zu finden und zu erreichen, da der Markt der Buchblogger geradezu überschwemmt wird. Aber mal ehrlich. Warum blogge ich? Nur für meine Followerzahl? Nur um besser zu sein, als andere? Nein. Ich blogge, weil es mir Spaß macht, weil ich es liebe und somit gerne mache. Weil ich meinen Senf einfach zu den Bücher geben muss und gerne bei Aktionen mitmache. Mir ist es dabei egal, wie viele das lesen. Gut, so auch wieder nicht, denn wenn es nur eine Hand voll wären, würde ich mir schon überlegen, ob ich weitermachen soll. Aber ich denke ihr versteht, was ich meine.

Es wird immer Blogger – oder auch Leser – geben, die schönere Rezis schreiben, tollere Beiträge, bessere und schönere Fotos machen und schlichtweg kreativer sind. Aber anstatt uns ein Beispiel zu nehmen, uns zu fragen, was wir besser machen können, uns inspirieren zu lassen und einfach alles geben, was wir können , vergleichen wir alles und jeden.

Bäähhhh! Ich mag das nicht und mache es auch nicht!

Ich bin froh, dass jedoch nicht alle so sind. Viele teilen gerne ihr Wissen, sind sehr hilfsbereit und freuen sich miteinander. Und mehr alles alles geben, kann keiner. Und das reicht ja wohl auch. Mir und den Lesern muss es gefallen! Wir sollten zufrieden sein mit dem, was wir können!

 

Was lernen wir aus allem?

BLEIBT EUCH SELBER TREU! EGAL BEI WAS!

Die ganzen Vergleiche distanzieren uns nur voneinander und tragen dazu bei, dass der Neid nur noch größer wird und wir das wesentliche aus den Augen verlieren.

 

Hach…….. Gerade bin ich so schön in Fahrt, haha. Ich könnte noch viele Themen aufgreifen wie zB Kinder – wo die Mütter die Fortschritte vergleichen – oder die Arbeit, wo es sowieso ein ständiger Konkurrenzkampf ist, besser zu sein, der Sport, Kleidung, und und und……. aber ich glaube, das würde dann den Rahmen hier sprengen. Haha. Aber eines muss ich noch schnell loswerden:

 

Wenn wir das alles endlich mal abschalten, sieht die Welt viel bunter und schöner aus und wir sind um einiges glücklicher!

 


 

Was meint ihr dazu? Wie seht ihr das? 

 

 

Die Beiträge meiner Pinkys:

 

 

 

 

 

Habt noch einen schönen Tag!

 

0

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.