Buch - Marwani
Rezension

Marwani: Mitten ins Herz – Maren Dammann

Werbung / Rezensionsexemplar

|  Autor: Maren Dammann  |  Verlag: Planet!  |  Seiten:  288 |  eBook  / TB  |  Im Verlag   |   Mehr Infos   |

 

Meine Meinung

Das Cover ist wunderschön und hat mich sofort verzaubert.



Ich liebe Pferde, daher musste ich die Geschichte unbedingt lesen. Der KT klang schon so schön und spannend und so war es dann auch.

Nicht nur Mira musste lernen, wieder zu leben, sondern auch Marwani. Aber eine schreckliche Vergangenheit verband die beiden und das fand ich so wahnsinnig toll. Ab und an war mir das Band zwischen den beiden dann zwar zu viel, vor allem wenn Mira sie von Anfang an nur mit Worten lenken konnte, aber das war für die Geschichte eigentlich egal.

 

“Mira ist stark. Stärker als jeder andere. Sie hat es nur vergessen.”


Wenn man am Boden ist und nichts mehr einen Sinn macht, braucht man etwas, dass in einem den Hoffnungsschimmer weckt. Und genau das tat Marwani, aber auch Dan, bei Mira.
So viele Gefühle brachen hier hervor – beim ersten Näherkommen, sich etwas trauen, das Unmögliche versuchen – und ich konnte jede einzelne fühlen und auch verstehen. Es war, als wäre ich Mira selbst. 
Ich hatte oft Gänsehaut und ein Kribbeln im Bauch. So süß, aber auch spannend, da man bei bestimmten Dingen nichts vorhersehen konnte und ich total hibbelte. Ich sag nur Marwani!
Eine wahnsinnig tolles Pferd mit einem einzigartigem Charakter.

 

Marwani hatte ihr beigebracht, dass man seine Grenzen erst kennenlernt, wenn man über sie hinauswächst.


Dan ist toll! Etwas Besonderes, wie ich finde. Aber das sind ja irgendwie alle hier. Er versteht Mira, ihren Sturkopf und hilft ihr bei allem. Wirklich allem! Aber nicht nur das. Er arbeitet am Hof und mit den Pferden und das mit einer Leidenschaft, die ich mir gerne selbst bei bestimmten Dingen wünschen würde.
Mira selbst ist eine Kämpferin. Für mich auch ein besonderer Charakter. Zwar weiß ich nicht, wie alt sie ist – störte mich ein wenig, aber vielleicht hab ich es überlesen – , aber sie wirkt in bestimmten Situationen sehr erwachsen und doch wieder jugendlich, was sie muss, sonst würde sie nicht so weit kommen. 

Was die beiden alles zusammen erlebten, ließ mich oft seufzen. Vor Freude und Staunen. Ich hätte nicht gedacht, dass es so eine Bindung geben kann. 

 

Fazit: Eine sehr gefühlvolle, emotionale und mitreißende Geschichte, die ins Herz geht. Nicht nur durch die tollen Charaktere, sondern auch durch die Besonderheit, die diese Geschichte mit sich bringt. 

 

Mond 4

 

Klappentext

 

„Mira ist stark. Stärker als jeder andere. Sie hat es nur vergessen.“

Seit Mira im Rollstuhl sitzt, hat sie jegliche Freude verloren. Und dass ihre Eltern auch noch ein Haus direkt neben einem Pferdehof kaufen, bringt das Fass zum Überlaufen: Weder mag Mira Pferde noch wird sie hier jemals neue Freunde finden, denn ihre alten sind natürlich in der Heimat geblieben. Doch dann galoppiert Marwani in ihr Leben. Die Schimmelstute ist wild, temperamentvoll, selbstbewusst und ungezähmt – genau wie Mira sich früher auch gefühlt hat, bevor sie den Unfall hatte. Mit der Zeit stellt Mira fest, dass sie und Marwani mehr gemeinsam haben, als sie denkt. Außerdem hat es ihr Dan, der etwas schüchterne aber talentierte Stalljunge, Mira ebenfalls angetan. Und wer weiß, vielleicht gibt es ja doch Wunder …

 

Eure Patrizia

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