Rezension

Milchmädchen – G. R. Gemin

|  Autor: G. R. Gemin  |   Verlag: Königskinder Verlag  | Seiten: 272  |  eBook / HC   |   Mehr Infos   |   Im Verlag   |

Das Cover ich ja total schön. Mal was ganz anderes und das Mädchen sieht total nett und sympathisch aus. 

Eine Kuh! Eine einzige Kuh, die alles verändert. Glaubt man das? Kaum. Ich anfangs selbst nicht.
Nach einem etwas holprigen Start, wegen den Schreibstil, fand ich sehr gut in die Geschichte rein und er fing mir an zu gefallen. Viele kleine, aber bedeutende Dinge passierten, die nach und nach zu einem großen Ganzen wurden. 

Gemma hatte ein ganz komisches Verhältnis zu ihrer Familie. Nach einiger Zeit konnte ich es aber mehr als nur verstehen und nachvollziehen. Doch was ich anfangs als „komisch“ betitelte, war am Ende ganz normal, denn bekanntlich gibt es für alles einen Grund. Dieser hier, war nur auf den ersten Blick nicht ersichtlich.
Auch die Wahl ihrer Freunde war nicht sonderlich gut.
Bis Kate, das Cowgirl, ins Spiel kam. Durch sie veränderte sich alles. Und nicht zu vergessen die Kuh!

Die Kuh treibt mir auch jetzt noch ein Lächeln auf die Lippen, obwohl es eigentlich nicht zum Lachen war, denn sie war echt klasse.

Freundschaft bekam eine ganz neue Bedeutung und auch der Sinn für die Familie. Zusammenhalt wird groß geschrieben und das alles wärmte mein Herz. Der Mut zur Veränderung tut wahnsinnig gut, auch, wenn man anfangs vielleicht keinen oder nicht viel Rückhalt hat. Positive Dinge entstanden und die Botschaft darin ist toll. Berührend und irgendwie überwältigend. 
Wie man aus einer einfachen Geschichte so etwas schaffen kann.

Fazit:  Eine wahnsinnig tolle, berührende Geschichte, die irgendwie simpel und doch so nachhaltig, sowie eindrucksvoll ist. 

Zwölf Kühe mitten in einem schäbigen walisischen Wohngebiet verstecken? Das bleibt doch niemals unbemerkt! Aber Gemmas Leben ist sowieso total durcheinander – ihr Vater ist im Knast, die Mutter abgekämpft und der kleine Bruder nervt einfach nur. Und wie sie sich mit der komischen, starken Außenseiterin Kate angefreundet hat, weiß sie eigentlich selbst nicht. Aber Kate braucht Gemmas Hilfe, damit ihre Kühe nicht verkauft werden müssen. Gemmas Nachbarn kümmern sich normalerweise nicht so um andere Leute – geschweige denn um Tiere. Doch nun stehen dicke, muhende, Gras fressende Kühe in ihren Gärten. Und setzen einiges in Bewegung! ***Ein charmantes walisisches Sozialmärchen à la Kick it like Beckham***

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