Rezension

Momo – Michael Ende

Rezensionsexemplar   

|  Autor: Michael Ende |   Verlag: Thienemann-Esslinger   |   Seiten: 304   |   

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Das Cover ist wunderschön. Die Farben, die Abbildungen, einfach alles. Und schon fängt man zu träumen an …..

Ich hatte mir den Film zuvor mal abgesehen, brach jedoch ab, da er mich total verwirrte und mir irgendwie viel fehlte, um alles zu verstehen. Das hielt mich jedoch ich davon ab, das Buch zu lesen, dass ich in dem Fall schon zu Hause hatte. Ein wenig skeptisch war ich jedoch trotzdem, denn mir sagte das Buch gar nichts, obwohl es viele zu kennen scheinen.

Ich bin hin und weg von der Geschichte!! Wie wundervoll und emotional doch diese Story geschrieben wurde!

Dieses Buch wird nie vergehen, denn es passt in jede Zeit. Egal, ob vor 30 Jahren oder in 30 Jahren. Zeitlos würde es ganz gut treffen und trifft auch irgendwie den Kern der Geschichte. 

 

Und alle Zeit, die nicht mit dem Herzen wahrgenommen wird, ist so verloren wie die Farbe des Regenbogens für einen Blinden oder das Lied eines Vogels für einen Tauben.

 

Anfangs, wusste ich nicht so genau, wovon die Geschichte handeln sollte, aber ich wurde nach und nach aufgeklärt und mir wurde damit auch eine Botschaft überbracht. Es sollte uns Erinnerung rufen, wie wichtig Zeit für uns ist und was es ausmacht. 
Zeit ist Geld, sagen viele. Zeit ist kostbar, dem stimme ich zu. Denn man sollte sich Zeit nehmen, für viele kleine Dinge, denn man kann die Vergangenheit nicht ändern. Sich an dem Hier und jetzt, den Gesprächen, den Albereien, dem Vogelgezwitscher oder Anderem erfreuen. Sich Zeit nehmen, um richtig zuzuhören. 

 

“Offenbar doch. Es ist – wie soll man sagen? -, als ob diese Gegend ganz am rande der Zeit liegt. Und das Kind bewegte sich auf diesen Rand zu.”

 

Die Geschichte hat einen wundervollen Hintergrund und dieser wurde mit wunderbaren Worten und Bildern in meinem Kopf beschrieben.
Die Stimmung änderte sich immer wieder. Das Glückliche wurde vom Düsteren abgelöst, bis alles zusammenbrach und nur mehr ein kleiner Hoffnungsschimmer übrig blieb, der ausreichte, um den Funken zu entzünden. 

Ich fühlte einfach alles, egal welche Emotion, denn Geschichte nahm mich mit und es war, als wäre ich das kleine Mädchen Momo, das so viel Glück als auch Leid erfuhr.

 

Fazit: Eine wundervolle Reise, eine einzigartige und ergreifenden Geschichte mit wahrem Kern. Ein Buch für Jung und Alt, das ich nicht mehr in meinem Regal missen möchte.

 

 

Momo, ein kleines struppiges Mädchen, lebt am Rande einer Großstadt in den Ruinen eines Amphitheaters. Sie besitzt nichts als das, was sie findet oder was man ihr schenkt, und eine außergewöhnliche Gabe: Sie hört Menschen zu und schenkt ihnen Zeit. Doch eines Tages rückt das gespenstische Heer der grauen Herren in die Stadt ein. Sie haben es auf die kostbare Lebenszeit der Menschen abgesehen und Momo ist die Einzige, die der dunklen Macht der Zeitdiebe noch Einhalt gebieten kann …

Michael Endes Märchen-Roman voller Poesie und Herzenswärme über den Zauber der Zeit.

 

 

 

 

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