Buch Niemandsstadt
Rezension

Niemandsstadt – Tobias Goldfarb

Werbung / Rezensionsexemplar

|  Autor:  Tobias Goldfarb  |  Verlag: Thienemann   |  Seiten:  368  |  HC   | Mehr Infos   |  Im Verlag   | 

 

Meine Meinung 

Das Cover wirkt düster aber überaus interessant. Es weckte sofort meine Neugierde und der Titel verstärkte diese zusätzlich.

Der Anfang war nicht uninteressant, doch es dauert länger, bis es für mich richtig gut wurde. Die Niemandsstadt wurde erklärt mit allem was dazu gehört, nur die Frage um die Existenz konnte nicht gleich gelüftet werden. Aber nicht nur das warf einige Fragen auf. Was hat es mit Magick auf sich, dem schwarzen Engel, der keiner ist und dem plötzlichen Auftauchen eines Unbekannten.

Mit dem Auftreten von Eli, Elisabeth – die sozusagen die beste und auch einzige Freundin von Josefine ist – und ihren eigenen Kapiteln wurde ich wirklich neugierig und die Spannung stieg.  Es ist von Magie und Intelligenz die Rede, von hier und drüben und doch ahnte ich lange nicht, was das eigentlich bedeutete. Ja, ich war sogar etwas verwirrt.  Und dann wurde es richtig spannend. Wer war wo, was gab es wirklich und was existierte nicht. Wieso musste man die Niemandsstadt retten und woher kam überhaupt die Bedrohung.

Josefine ist anders. Nicht nur, dass ihr die virtuelle Welt nicht zusagt, sie sieht dazu noch aus wie ein Junge, was ihr das Leben in der Schule nicht gerade leicht oder angenehm macht. Da sind die Tagträume ein Flüchten, eine Wohltat. Sie ist stärker als sie glaubt und mehr von Bedeutung, als sie ahnt. 

Eli ist ebenfalls ein toller Charakter, der auf den ersten Blick total anders rüberkommt, als sie ist. Wahrhaft mutig und eine Kriegerin. 

Erst zum Ende hin wird die Botschaft, die mitschwingt, immer deutlicher. Träumen …….. ja, das haben viele verlernt und doch ist es so überaus wichtig. Gerade in der heutigen Zeit, wo Kinder und Jugendliche – auch Erwachsene – nur mehr am Bildschirm von irgendwas kleben.

Das Ende selbst verwirrte mich. Ich hatte etwas total anderes im Kopf, doch der letzte Satz schaffte es, dass ich das alles verwarf und nicht mehr wusste, was wirklich los war. Nur eines konnte ich mich Sicherheit sagen. Das andere blieb irgendwie offen.

 

Fazit: Eine wundervolle Geschichte mit Tiefgang und Spannung. Der Autor hat hier ein Werk geschaffen, das nicht nur für Jugendliche, sondern auch für Erwachsene lesenswert und empfehlenswert ist.

 

 

Klappentext

 

In der Niemandsstadt gibt es alles, was man sich in der Wirklichkeit erträumt. Drachen ziehen durch die Wolken, Statuen zwinkern einem freundlich zu. Gleich drei Sonnen wärmen Gesicht und Rücken. Räume entstehen immer dann, wenn man sie braucht. Hier fühlt sich Josefine wohl. Doch diese Stadt, ihre Geschöpfe und ihr Zauber sind in Gefahr. Bedroht von spionierenden Crowbots, von Magie raubenden Maschinen, von einer weiten, weißen Leere. Ausgerechnet Josefine soll eingreifen – aber wie bekämpft man einen Gegner, der nicht existiert?! Ob das Lama endlich allen zeigen kann, was in ihm steckt? …

 

Eure Patrizia

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