On the come up
Rezension

On the come up – Angie Thomas

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|  Autor: Angie Thomas |  Verlag: Cbj  | Seiten: 512  |

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Meine Meinung

Das Cover alleine schreit schon danach, gelesen zu werden und macht total neugierig. Der Titel tut sein übriges, sodass man sofort den KT lesen will und dann das Buch.

 

Brianna, Bri, liebt es zu rappen, schon seit sie ein Kind ist. Die Wörter sprudeln nur so aus ihr raus und ich finde sie wahnsinnig toll! Sie trägt ihr Herz auf der Zunge, ist aufbrausend, aber ihre Familie und Freunde sind ihr Halt, sowie das Rappen, ihr Ein und Alles.
Sie ist ein Teenager, drückt mit ihren Lines aus, was sie fühlt, natürlich mit unterschwelligen Nachrichten, doch das ist es, was einen Song ausmacht. Sie tritt in die Fußstapfen ihres Vaters, doch muss sich mit Mobbing und Rassismus rumschlagen, während sie nur eines will: ihre Lines in die Welt und unter die Leute bringen, gehört werden und am dringendsten ihrer Familie helfen. 

 

All diese Leute, denen ich nie begegnet bin, haben in meinem Leben Gott gespielt. Jetzt muss ich mir die Macht zurückerobern.

 

Rassismus ist hier auch ein Thema, bei ihr an der Schule sowie Vorurteile in der Kirche. Ich kann nicht verstehen, warum so etwas noch immer zur Debatte steht. Man möchte meinen, dass dies Vergangenheit ist, doch in wo anders geht es viel schlimmer zu als bei uns und das ist mir mit diesem Buch wieder bewusst geworden. 
Hier wurde mir nicht nur die Ungerechtigkeit vor Augen geführt, sondern die Armut, die Gangs und die Viertel, in der die Leute leben. Wie schwer sie es haben, nur weil sie von dort stammen oder eine Vergangenheit haben. 

 

Musik bewegt, regt an und begleitet uns ständig. Zu jeder Stimmung haben wir das passende Lied und auch Raps drücken Gefühle aus. So auch bei Bri. Für jede Gefühlslage hat sie sofort die richtigen Worte im Kopf.  Ob sie wahr sind oder nicht, stellen in diesem Fall nur diejenigen infrage, die diskriminieren, denn wer urteilt oder zerpflückt ein Liebeslied, obwohl der/die Sänger/in Single ist? 
Die Leute picken sich immer nur das raus, was ihnen zum Anlass passt, damit sie denjenigen schlecht darstellen können. Sie drehen dir das Wort im Mund um und legen es so aus, dass du die böse bist, wie bei einem Lied von Bri. Und wem wird dann wohl geglaubt? Den Weißen? Oder den Schwarzen, die von Haus aus mit Vorurteile zu kämpfen haben? 
Kriminalität gibt es überall und dieser ist es egal, welche Hautfarbe man hat. 
Aber das alles so zu lesen, direkt mitzubekommen, ist nochmal eine ganz andere Sache und es hat mich sehr zum Nachdenken gebracht.

 

Offen gestanden wird nichts diese Ansicht ändern. Diese Menschen werden niemals wirklich verstehen, weil sie so jemand wie mich überhaupt nicht verstehen wollen.

 

Bri kämpfte immer, tat, was sie für richtig hielt, ließ sich jedoch ködern und blenden, auch wenn ihr Bauchgefühl das gar nicht gut hieß. Sie stieß an ihre Grenzen, erlitt Verluste, doch da war immer jemand, der sie auffing. Der Zusammenhalt ihrer Familie ist großartig.

 

Eine klare Botschaft tritt aus der Geschichte hervor:
Egal was die Leute über einen sagen, was sie erfinden, von dir wollen. Tu das, woran du glaubst und das Wichtigste dabei ist, sich nicht für andere zu verändern, sondern du selbst zu bleiben. 

 

 

 

 

Mond 4

Klappentext

Jeder hat ein Recht auf Redefreiheit – aber nicht jeder wird gehört…

Die 16-jährige Bri wünscht sich nichts sehnlicher, als eine berühmte Rapperin zu werden. Als Tochter einer Rap-Legende ist das nicht leicht: Ihr Vater starb, kurz bevor er den großen Durchbruch schaffte, und Bri tritt in riesengroße Fußstapfen. Dann verliert ihre Mutter ihren Job. Plötzlich gehören Essensausgaben, Zahlungsaufforderungen und Kündigungen ebenso zu Bris Alltag wie Reime und Beats. Als sich die unbezahlten Rechnungen stapeln und ihre Familie kurz davor ist, ihre Bleibe zu verlieren, wird klar: Eine berühmte Rapperin zu werden, ist für Bri nicht länger nur ein Wunsch, sondern ein Muss …

Eure Patrizia
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