Blogtour

Protainterview Nic – Living Legends

Herzlich Willkommen zur Blogtour Living Legens . Gestern hatte Janinchenloves einen tollen Beitrag und heute macht die Tour bei mir halt. Ich habe Nic für euch im Gepäck und ein kleines Interview, dass euch ein wenig die Geschichte zeigt.

Ich hoffe ihr seid gespannt! Dann leg ich mal los.


Bevor mein nächster Kurs anfängt, muss ich unbedingt noch in die Uni Bibliothek. Da ich sowieso, wie meistens, spät dran bin, lege ich einen Zahn zu und laufe durch die Gänge. Als ich endlich auf die Tür zuschlittere, strecke ich vorsichtshalber eine Hand aus, denn wer weiß. Bei meinem Glück öffnen sich die Glastüren nicht automatisch und ich donnere volles Karacho hinein. Wäre ja ich das erste Mal…… Doch ich habe Glück. Ich brauche unbedingt dieses Buch und hoffe inständig, dass es noch da ist. In der Früh bekam ich die Auskunft, dass es sich noch hier befindet. Schnellen Schrittes eile ich weiter durch die Reihen und biege dann scharf nach rechts ab. Die Bibliothek ist fast mein drittes zuhause und so kenne ich mich hier bestens aus. Meine Augen überfliegen die Nummern und ich spüre, wie ich meinem Ziel immer näher komme. Mein Hand hebt sich automatisch und mich trennen nur noch weniger Meter, als ich etwas erspähe, was mir gar nicht gefällt. Ein Typ mit dunklen, verwuschelten Haaren steht genau dort, wo ich hin will. Kurz zögere ich, ehe ich in den Angriff übergehe. Ich brauche dieses Buch! Ich muss es haben! Sonst bin ich sowas von erledigt. Ganz egoistisch, wie ich sonst nicht unbedingt bin, fasse ich an dem Kerl vorbei, dessen Finder gerade über die Buchrücken in seiner Augenhöhe streichen. Er findet, was er sucht, und zeitgleich lege ich meine Hand auf den oberen Teil, während er den unteren umfasst. Mist! Was mache ich den jetzt? Vielleicht hilft ja ein Hundeblick. Oder sollte ich ihn lieber anzicken? Männer mögen das ja nicht unbedingt. Meine Entscheidung ist gefallen…….. Meine Augen werden traurig, meine Mundwinkel ziehen sich langsam nach unten, als ich zu ihm hochsehe. „Darf ich?“

“Unter anderen Umständen, ja. Aber leider brauche ich das Buch wirklich dringend. Was hast du überhaupt mit einer Lektüre zu paranormalen Phänomenen in Venedig vor?” Zieht eine Augenbraue hoch.

Okay! Das war wohl nichts. Ich umschlinge das Buch fester mit meinen Fingern und meinen Augen verengen sich. „Das gleiche könnte ich dich fragen.“ Mit einem Ruck ziehe ich das Buch in meine Richtung.

“ICH versuche gerade eine Stadt vor dem sicheren Untergang zu retten. Und in diesem Buch sind wichtige Informationen enthalten. Würdest du mir jetzt bitte das Buch geben?” Starker sarkastischer Unterton.

„Was?“ Leicht irritierte sehe ich ihn an, lasse das Buch aber nicht los. „Und wie genau sollte dir das Buch dabei helfen? Stehen da ein paar Zaubersprüche oder so drin?“

“Warte mal… Glaubst du mir etwa?” schaut erstaunt “Und nein… Hier stehen keine Zaubersprüche drin, so etwas gibt es nämlich nicht. Ich suche nach Hinweisen für dämonische Aktivitäten. Lynn und ich vermuten, dass etwas Großes in Venedig vorgeht…”

Der meint das tatsächlich ernst! Ich dachte, das wär ein Witz ….. aber gut. Irgendetwas Seltsames passiert hier auf jeden Fall, umsonst schreibe ich nicht eine Arbeit darüber. Meine Augenbrauen wandern nach oben. „Wer ist denn ICH überhaupt?“ Die Mundwinkeln wandern langsam nach oben. Mein Interesse hat er mit seiner Aussage geweckt. „Welche dämonischen Aktivitäten meinst du denn genau? Und wie wollt ihr die Welt retten?“

“Ich bin Nicolo Fiore, aber nenn mich ruhig Nic. Ich interessiere mich noch nicht so lange für Paranormales, aber nachdem ich vor Kurzem eine Nahtoderfahrung habe, kann ich … Geister sehen. Niemand anderes scheint die unsichtbaren Bedrohungen zu bemerken, die über Venedig herfallen. Hast du nicht von den seltsamen Vorfällen in den Nachrichten gehört? Dahinter steckt bestimmt etwas Großes…”

Mir klappt die Kinnlade runter, aber ich will sofort mehr erfahren. Wie aufregend! „Das ist ja krass!“ Weil ich nun sehr neugierig bin, ziehe ich ihn zu dem kleinen Tisch, der neben den Regalen steht. „Wie hat sich das denn angefühlt? Vielleicht kann ich euch helfen? Welche dämonischen Dinge sind denn das?“

“Es war total beängstigend, plötzlich tote Menschen sehen zu können. Doch ich habe einen Weg gefunden, um ihnen zu helfen, ins Jenseits überzugehen. Doch das bleibt vorerst mein Geheimnis.” zwinkert dir zu “Die Aktivitäten in Venedig sind allerdings weitaus beunruhigender. An deiner Stelle würde ich mich in Sicherheit bringen, denn mit Dämonen ist nicht zu spaßen. Es sind grauenhafte, erbarmungslose Wesen ohne Moral und Verstand, die dich und jeden anderen Menschen ohne mit der Wimper zu zucken umbringen würden… Du kannst dich selbst schützen, indem du eine aus Eisen geschmiedete Waffe bei dir trägst und vielleicht auch ein bisschen Weihwasser mit dir führst. Am besten hilfst du uns, indem du dir selbst helfen kannst, wenn es zum Schlimmsten kommt.”

Irgendwie ist das alles sehr beängstigend, aber auch sehr spannend ist. Ein wenig Angst bekomme ich nun doch bei seiner Aussage. „Eine Waffe aus Eisen? So einen Dolch, wie man sie aus Filmen oder Bücher kennt?“ Kurz schüttelt es mich. „Und wie wollt ihr diese Dämonen besiegen? Ich meine …… du bist ein Mensch… oder? Oder hast du bestimmte Eigenschaften, außer, dass du Tote sehen kannst, was ja alleine schon irgendwie gruselig ist.“

“Nun ja, eigentlich bin ich ganz gewöhnlich. Aber ich bin der einzige, der die Bedrohung wahrnimmt. Und was wäre ich für eine miserable Person, wenn ich das Unheil einfach ignorieren und weitermachen würde, wie bisher. Ich besitze zwar keine besonderen Kräfte, aber ich werde trotzdem nicht ruhen und diesen Monstern zeigen, wo die Grenzen liegen. Selbst wenn ich der erste und einzige Mensch bin, der sich ihnen in den Weg stellt.”

„Einer muss es ja tun! Und wenn du nun schon bestimmte Dinge sehen kannst…….“ Ich überlege kurz, ehe ich einen Entschluss fasse. „Auch wenn du meinst, ich wäre besser aufgehoben, wenn ich das Weite suche…….. was hälst du davon, wenn wir gemeinsam das Buch durchsehen? Du kannst nach hinweisen suchen und ich kann nebenbei für meine Arbeit recherchieren. Vielleicht fällt mir auch was auf, was nützlich sein kann.“ Langsam schiebe ich ihm das Buch rüber. „Ich weiß, dass ihr es schaffen werdet!“

“Ich kann dich anscheinend nicht davon abhalten.” grinst “Bist du bereit für ein Abenteuer?”

(Bildquelle: Pixabay)


Und ob ich das bin! Und das Abenteuer beginnt gerade erst ……..

Hat es euch gefallen? Ich fand es ja toll, Nic zu treffen. Er ist auch nett und sympathisch, wenn er nicht gerade jemandem das Buch vor der Nase wegklaut, LOL.

Morgen macht die Tour bei Chelly halt.

Buchtrailer zur Reihe für euch:

Band 1 Band 2 Band 3

 

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Tourplan:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Habt noch einen schönen Tag!

Eure Patrizia
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