Rezension

Rauklands Sohn – Jordis Lank

** Du allein bestimmst, wer du bist *** Ronan
ist Sohn des Königs von Raukland. Sein Vater ist der mächtigste Herrscher im
Nordmeer: ein machtgieriger Mann, der sein Land von einem Krieg in den anderen
führt. Ronan hat nie gelernt, das infrage zu stellen: Freundschaften sind ihm
unbekannt und die einzige Liebe, die er kennt, gilt seinem Schwert. Doch dann
fällt Ronan in Ungnade und wird auf die nordische Insel Lannoch verbannt. Das
Eiland muss er einnehmen oder er verliert den Thron. Mit Waffengewalt ist das
aussichtslos: Ronan braucht nicht nur einen Freund an seiner Seite, er muss
auch die Achtung der Prinzessin von Lannoch gewinnen. Wie man das anstellt, kam
in seinem Schwerttraining jedoch nicht vor. “Rauklands Sohn” ist der
erste Band der Raukland Trilogie.

 

 
Bis jetzt habe ich wenige solche Romane gelesen,
aber ich finde sie immer wieder sehr interessant, 
spannend und einnehmend. Wie auch dieser hier.

Ich habe mich von Klappentext und einer Leseprobe der Autorin
überzeugen lassen, denn ich muss sagen, vom Cover her wäre es jetzt nicht meine
erste Wahl gewesen und ich wurde dafür positiv überrascht und belohnt.

Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Er ist flüssig und riss
mich sofort mit.

Mit den Namen tat ich mir hie und da etwas
schwer, weil einige für mich typisch nach einer Frau geklungen haben, obwohl es
doch Männer waren.
 

Die ganzen Handlungen, sei es Liams Erlernung der Kampfkunst mit dem
langen Schwert oder das Basteln eine Weidenflöte, sowie das Landschaftsbild der
Insel Lannoch wurden wunderbar beschrieben. Ich konnte mir jedes Detail genau
in meinem Kopf vorstellen und es war dadurch, als würde ich selbst durch die
Dünen wandern, aufs offene Meer hinaussehen, den Wind um mein Gesicht peitschen
spüren oder selbst ein Holzschwert in der Hand halten.

Auch die Charaktere wurden wahnsinnig gut getroffen.
Ronan hat es mir natürlich am meisten angetan. Die Vergangenheit
die er durchleben musste (eine ganz bestimmte Szene) lies mich sogar einmal
wegsehen. Gänsehaut überzog meinen Körper als ich weitergelesen habe. Und das alles
schon am Anfang! Ich konnte diese Grausamkeit nicht fassen, die der eigene
Vater seinem Sohn angetan hat. Aber da bin ich mit Sicherheit nicht
alleine.
Aber da liegt auch der große Unterschied zwischen Raukland und
Lannoch, welches Volk weicher und liebevoller ist. Das Raukland ist
wirklich ein sehr raues Land, was aber vor allem am König, Ronans Vater, liegt.
Es ist, als würde man in zwei verschiedene Welten eintauchen.
Ronan wurde von seinem Vater nur aus einem
Grund nach Lannoch geschickt: Er sollte die Aufgaben dort erfüllen und das Land zu seinem eigenen machen. Dafür müsste er aber diese aber bestehen. Wenn nicht ………
Die Wandlung, die Ronan durchmachte, war großartig. Die
Aufgaben, die ihm und seinem Freund Liam von Merin, König von Lannoch, erteilt
wurden waren herrlich.
Alles nahm seinen Lauf und es war toll.
Mir vielen hätte ich jedoch nicht gerechnet. Die Autorin hatte
ein paar Überraschungen im Ärmel.
 
Ob sich die Einstellung der Prinzessin zu Ronan
noch ändert, müsst ihr selbst lesen.

Die Geschichte in diesem Buch hat mich total mitgerissen, von
Anfang an. Ich hab geflucht, mitgezittert und mitgelitten, aber auch gelacht
wie geweint und es sichtlich genossen. So viele tolle Momente waren dabei.
Es war total aufregend in diese Welt zu versinken und auch wenn es ein Ende am
Buch gibt, freue ich mich schon auf den nächsten Teil!!

Die Outtakes am Ende finde ich eine geniale
Idee. Ich hab so viel gelacht, dass mir davon der Bauch weh tat. Das war super.

Ein wundervoller Auftakt für diese Reihe wurde hier
geschaffen.

 
 
 
 

 

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