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Die Jäger der Götter – Jenna Liermann

Rezensionsexemplar
 

Das Cover finde ich
sehr schön uns sehr gut gelungen. Düster, mit der Gruppe im Hintergrund passt
es einfach perfekt zur Geschichte.

 
Der Einstieg ins Buch
war leicht und die Idee mit der Band fand ich sehr gut. War einmal etwas
anderes.
Der Anfang verläuft
etwas ruhiger, doch das ändert sich bald. Manche würden vielleicht sagen, dass
es sich ein wenig gezogen hat, jedoch brachte die Autorin hier die Jäger, die
Protas und natürlich auch die Götter uns Lesern näher und auch so verstand ich
viele Dinge erst richtig.
 
Ich lernte zuerst
Jaelle (den Namen finde ihr sehr schön!) kennen. Sie wird sehr toll beschrieben
und ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzten. Jaell ist ein Herzmensch
und ich finde, genau das, macht sie auch so besonders. Kreativ, wissbegierig, ein
wenig verpeilt und Chaos bestimmt ihr Leben. Eine sehr tolle Mischung.  Sie fand sich recht schnell in der Welt der
Götter zurecht und hat es vielleicht ein klein wenig zu schnell angenommen.
Die Gabe von Jaelle,
die ihr die Göttin geschenkt hat, fand ich außergewöhnlich und toll. Segen und
Fluch zugleich.
 

Ihr Herz galoppierte in ihrer Brust. Sie fürchtete, es könnte ihm direkt vor seine Füße hopsen. Dieses verräterische Ding!

Mit dem Erscheinen der
Band rücken die anderen Jäger ebenfalls in den Vordergrund und obwohl Lelex mir
vom Aussehen überhaupt nicht zusagt, fand ich ihn toll. Seine Art, die Stärke,
die Entschlossenheit, aber auch der Schmerz aus der Vergangenheit, machen ihn
doch sehr attraktiv. Da könnte ich glatt ins Schwärmen kommen.

»Ich bin ein Geier, kein Hund, den du dressieren kannst … Au!« Er rieb sich die Stelle, die Myles geboxt hatte. »Wenigstens ist mein Hund nützlicher als dein Geier und jetzt dreh dich um, bevor ich dir deine Augen auskratze.«

Myles ist auch einer
der Hauptprotas und auch wenn es vorhersehbar war, was mit ihm und  Jaelle passiert, hätte ich mit all dem
anderen überhaupt nicht gerechnet. Er ist mutig, stur und attraktiv und genau
das sind die Eigenschaften, die ein Mädchenherz höher schlagen lassen.

Glücklich ist, wer das, was er liebt, auch wagt, mit Mut zu beschützen.

Auch die beiden
Jägerinnen Neda und Ida, die unterschiedlicher nicht sein könnten und doch so
tief verbunden waren, machten die Truppe perfekt.
Jeder hatte seinen
Platz und doch waren sie eine Einheit. Ich fand perfekt!
Die Protas wurden alle
sehr gut beschrieben und ich hatte genaue Bilder von ihnen sowie auch von ihren
Fähigkeiten in meinem Kopf.

Weine nicht!, sagte sie, dabei liefen seine Tränen schon. Ich bereue es nicht. Ich habe den richtigen Kampf gekämpft.

Wahnsinn! Mit so einer
Geschichte habe ich gar nicht gerechnet. Die Spannung, die sich während des
Buches immer mehr aufbaute, die Action, das Gefühlschaos sowie das Auf und Ab
davon waren einfach super und haben mich in dieser Welt versinken lassen. Ich
mag die griechische Mythologie und sie einmal so zu erleben, war sehr
interessant.

Die Konflikte, die die Götter miteinander haben, könnten direkt aus einer von Santanas Serien stammen. Es ist fast lächerlich, wie menschlich sie sind, dachte Jaelle.

Der gute und lockere
Schreibstil hat sein übriges getan, um mich zu fesseln. Es gab viele Stellen,
wo ich schmunzeln musste, meinen Kopf geschüttelt oder mich wirklich vor Lachen
gekringelt habe. Oft hätte ich zwar am liebsten die Augen zugekniffen und
weggesehen, aber das war für’s Lesen nicht unbedingt förderlich.
Das Ende kommt rasant
und mit einem Paukenschlag und alle Fragen, die ich mir während des Buches stellte,
wurden aufgelöst und meine Theorien verpufften in der Luft. Mit dem Ende bin
ich vollkommen zufrieden, auch wenn ich Tränen in den Augen hatte.
 

 

Fazit: Ein sehr
gelungenes Debüt, das mich mit Spannung, Action, Gefühlen sowie der
griechischen Mythologie voll überzeugt hat. Eine tolle Mischung, die ich so
noch nicht gelesen habe. Ich freue mich schon auf weitere Werke der Autorin.
 
 
 
Seiten: 313
eBook
 

**Hüte dein Herz vor dem göttlichen Spiel des Schicksals**

Sie sind atemberaubend gut aussehend und spielen wie die Götter. Als die 21-jährige Kellnerin Jaelle zum ersten Mal die Rockband »The Hunting Gods« auftreten sieht, zieht es ihr fast den Boden unter den Füßen weg. Denn sie erkennt ausgerechnet im unfassbar attraktiven Leadsänger ihre ehemalige Jugendliebe Myles wieder – den Jungen, der ihr vor Jahren das Herz gebrochen hat. Dass Myles sie nun wie eine Fremde behandelt, sie ihn und seine hübsche Bandkollegin aber dennoch mit Getränken versorgen muss, ist der vielleicht schwerste Moment ihres Lebens. Zumindest bis dahin. Denn Myles ist nicht nur auf der Bühne ein Gott, er dient auch einem. Und ob die beiden es nun wollen oder nicht, die Götter haben ihre Schicksale längst miteinander verknüpft…

»Die Jäger der Götter« ist ein in sich abgeschlossener Einzelband.

 

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