Rezension

Hunter – Felix A. Münter

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar
 

Dieses Mal geht es nicht nur um ein paar Bilder, die Carter zurück an seinen Besitzer bringen sollte, sondern etwas ganz, ganz Großes. Und da Carter käuflich ist – auch wenn er mit dem Boten des Auftrages schon einmal einen Konflikt hatte und deshalb zuerst abgelehnt hatte – nahm er den Auftrag an.

Puhh ….. als ich hörte, um welchen Auftrag es sich handelt, schlackerte ich erstmal mit den Ohren. Ganz schön großer Brocken. Von da an war ich total gespannt, welche Steine ihm dieses Mal in den Weg gelegt werden und wie er es überhaupt schaffen will, wo es doch dort von Geheimdiensten nur so wimmelt. Aber Carter wäre nicht Carter, würde er sich keinen Plan zurechtlegen. Obwohl Plan in dieser Situation doch etwas übertrieben war, denn wie soll man sich etwas zurechtlegen, ohne die passenden Informationen?

Carters Art ist einfach großartig und ich musste trotz des Ernstes in der Geschichte schmunzeln.

 

Wenn es gut lief, musste ich nichts davon einsetzen. Wenn es schlecht lief, war es besser vorbereitet zu sein.

 

Und Bämm! Nach dem ersten Einsatz ging’s voll ab. Hetzjagd durch London, sodass ich richtig mitfieberte und ihn selbst antrieb, doch endlich schneller zu machen. Nach einer kurzen Verschnaufpause – die beinhaltete eine Dusche – passierte das, womit ich nie gerechnet hätte. Oder zumindest gehofft hatte, es würde nie passieren. Doch selbst da, bewahrte Carter seinen Humor, auch wenn er mit in der Tat den schlechteren Karten verhandelte. Aber er muss ja immer das letzte Wort haben ……

 

»Ich habe kein Ticket für die Veranstaltung heute.« »Die werden Sie auch nicht brauchen, Mister Carter.« »Satō, ganz ruhig, ich habe …« Er ließ mich nicht weitersprechen. In einer schnellen Bewegung donnerte er mir den Griff seiner Pistole gegen die Stirn. Während Sterne vor meinen Augen explodierten, merkte ich noch, dass mein Stuhl umkippte. Dunkelheit.

 

Meine Nerven lagen blank und ich war wirklich am Zittern. Carter ist ein zäher Hund und das müssen ihm auch seinen Konkurrenten eingestehen, die ihm wieder einmal fast einen Strich durch die Rechnung machten. Mein Kopf war nicht mehr kühl, denn in mir tobten die unterschiedlichsten Szenarien für ein Ende der Geschichte.

 

Das Gute an Situationen wie dieser? Die Nerven lagen blank. Das Schlechte an Situationen wie dieser? Die Nerven lagen blank.

 
Mit den Beschreibungen konnte ich mir immer wieder gute Bilder in den Kopf zaubern und die Umgebung und alles direkt vor meinen Augen entgehen lassen. Zwischendrin kam es mir sogar wie ein richtiger Actionfilm vor.

 

Fazit:Spannend durch und durch und ich immer wieder mit Überraschungen gespickt, war es ein richtiges Abenteuer, Carter bei seinem Auftrag zu begleiten.

 
 
Seiten: 205
eBook
 

 

Carter ist käuflich. Leeland als Freund zu bezeichnen, wäre zu viel verlangt. Allerdings kennen sie sich schon eine ganze Weile. Als sie sich im Supermarkt begegnen, bekommt Carter einen unschlagbaren Preis genannt, weshalb er den dazugehörigen Auftrag eigentlich nur annehmen kann. Er soll Informationen beschaffen, die Einfluss auf das gesamte Weltgeschehen haben könnten. Wenn es Drecksarbeit zu erledigen gibt, sucht man sich nun mal qualifiziertes Personal … jemanden wie Carter.

“Carter ist übrigens nicht mein richtiger Name.”

Die Carter-Akten (Thriller-Serie):
Mercenary
Hunter
Hijacker
Bloodhound
Hitman

 

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