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Mercenary – Felix A. Münter

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar
 

Das Cover finde ich sehr interessant und lässt mich vermuten, dass es auch um eine Reise geht. Sehr ansprechend.

 

Ich muss sagen, der Anfang ist ja schon extrem lässig. Carter stellt sich und das, was er tut, vor und ich war da schon begeistert. Er gefällt mir jetzt schon gut, auch wenn sein Beruf vielleicht nicht meine erste Wahl ist. Er jedoch, ist sehr zufrieden damit.

Es ist nicht mein Genre und doch wollte ich es einmal versuchen. Zum Glück.

Ich hätte nämlich wirklich nicht gedacht, dass das Buch mich überzeugen und einnehmen kann.
Dank des Schreibstils, der flüssig und gut ist, den Aufbau und der Spannung, liest es sich weg wie nichts.

Carter ist übrigens nicht mein richtiger Name.

Die Reise war sehr spannend und ich habe Carter sehr gerne Gesellschaft geleistet. 
Schon am Anfang hatte ich ein paar Zweifel an seinem Auftraggeber, aber Carter kennt da nichts. Wer genug bietet, für den erledigt er auch den Auftrag. Mit der Zeit lernt man, worauf man achten muss und hat bestimmt auch eine gute Menschenkenntnis. Oder man ist einfach nur vorsichtig, was in diesem Job nicht unbedingt verkehrt ist. Er ist ja auch bestens vorbereitet. 

Schlag so fest zu, dass dein Gegner nicht weiß, was ihn getroffen hat. Und dass er nicht wieder aufsteht. Es ist unmöglich, jeder dieser Phasen ein bestimmtes Zeitfenster zuzuordnen.

Die Geschichte nahm langsam Gestalt an, Stück für Stück, und es gab sehr viele Überraschungen. Also nichts mit Spur nachgehen und er hat’s. Nein. Eines führte zum Anderen und ich musste wirklich staunen. 
Alles wurde wunderbar beschrieben, sodass man sich ein tolles Bild im Kopf machen konnte und ich mich insgeheim doch ein wenig fürchtete. Egal ob von der Umgebung, den Leuten oder dem Auftrag.
Es hat eine wunderbare Länge, wird also nicht unnötig langgezogen.

Das ganze Leben war so viel einfacher, wenn man eine Schusswaffe hatte. Damit konnte man die Menschen so wunderbar kommandieren.

Und ich mag die Ich-Perspektive total!! Da kann ich noch einmal mehr in die Person einfühlen und richtig mitfiebern. Was ich hier auch sehr oft tat. Als auf Carter geschossen wurde, hielt ich sogar die Luft an, denn ich war genauso überrascht wie er. Obwohl er es sicher besser weggesteckt hat, als ich. Mein Kopf meinte, er kommt da nicht wieder lebend raus……..
 
Fazit: Eine tolle Geschichte, die mich überzeugt hat und das dafür, dass es nicht meine Richtung ist.
Die Spannung zog sich von Anfang an durch das ganze Buch und es wurde zum Ende hin sogar noch aufregender. Der flüssige und lockere Schreibstil trägt dazu bei, dass es in einem Rutsch weg war. Für Fans ein absolutes Muss, aber auch für andere, kann ich es empfehlen.

 

Seiten: 164
eBook / TB

 

Carter ist käuflich. Der Söldner ist bereits seit Jahren tätig und weiß, dass man nicht zu viele Fragen stellt – vorausgesetzt der Preis stimmt. Sein neuster Kontrakt bringt ihn nach New York, wo ein wohlhabender Klient auf die Dienste des Profis angewiesen ist.
Der Auftrag scheint keineswegs außergewöhnlich zu sein, er ist einer von vielen. Doch bald schon merkt Carter, dass es um mehr geht als um die Aufklärung eines Bankraubs, der laut Aussage des Auftraggebers für die Polizei eine Nummer zu groß sei. Und tatsächlich erfährt der Söldner kurze Zeit später, was es bedeutet, einer wirklich heißen Spur zu folgen. Carter jagt der Fährte kreuz und quer durch New York, gerät an Gangs, die Mafia und an noch gefährlichere Typen. Der Profi verfängt sich in einem Netz aus Unwahrheiten, Lügen und der Gier skrupelloser Menschen.
Er geht an seine Grenzen, setzt sein eigenes Leben aufs Spiel – und muss sich am Ende der Frage stellen, ob Moral wirklich käuflich ist.

 

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