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(Rezension) Mitra: Magisches Erbe – Björn Beermann

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar

Die Farben auf dem Cover finde ich toll und auch die Zeichnungen sind etwa Besonderes. Wenn man das Buch kennt erkennt man, dass es viele Dinge aus der Geschichte widerspiegelt.

Mitra, was für ein ungewöhnlicher Name. Sie ist ein fast 17 jähriges Mädchen, dem seit ihrer Abreise aus ihrer Heimatstadt komische Dinge passieren.
Mitra ist ein eher schüchternes Mädchen und seit dem Tod ihrer Mutter auch ohne Freunde. Ich finde es jedoch sehr mutig, dass sie sich trotz allem der Herausforderung der neuen Stadt und magischen Gabe stellt, wenn auch aus anderen Gründen.

Am Anfang war ich, wie Mitra, ein wenig verwirrt, da alles noch sehr neu war und doch viel auf einmal passierte. Dazu kam auch, dass ihre „neue“ Familie keine ihrer Fragen beantwortete. Selbst mich machte das total wütend. Als ob es so schwer ist, reinen Tisch zu machen.
Natürlich hatten ihre Großmutter und Tante ihre Gründe. Wenn man aber nichts weiß, kann man auch nichts verstehen.

Erst zugeben, dass ich etwas sehe, nachdem ein nicht-magisches Wesen – oder besser: ein normaler Mensch – dies vorher bemerkt hat.

Das alles war sehr spannend für mich. Wie Mitra immer wieder ihre „Aussetzer“ hatte – wie sie es nannte – und immer mehr über ihre Gabe erfuhr.
Die Begegnungen mit anderen Lebewesen nimmt zu und schockiert mich, da diese nichts Gutes im Sinn haben und Mitra sogar verletzen. Eine noch undurchsichtige Wand, die mich rätseln lässt, was denn nun hier vor sich geht.
Als sie dann plötzlich einem „normalen“ Mensche alles erzählte , was sie erlebt hat te und wusste, war ich ein wenig baff. Ich hätte nie gedacht, dass sie Aggy, die noch nicht wirklich ihre Freundin ist, etwas erzählt.

Weil nicht sein kann, was nicht sein darf!

Aggy ist interessant. Ausgeflippt, nicht auf den Mund gefallen und ein wenig übertrieben, aber genau das macht sie so sympathisch. Ihr Style ist exklusiv und so auch ihre Art.
Die Beziehung zwischen den beiden war trotzdem etwas komisch. In einer Szene war sie sauer auf Mitra, obwohl diese sich entschuldigt hat, und kurz drauf half sie ihr.

Gilbert war so ein Fall für sich. Ein Gentleman und Schnösel zugleich. Aggy mochte ihn ja gar nicht und ich wusste anfangs nicht, ob ja oder nein. Aber er ist ein totaler Schisser und am Ende konnte ich nur noch über ihn lachen und den Kopf schütteln. Der Arme …….

Anton hingegen scheint noch eine wichtige Rolle zu spielen, im nächsten Teil denke ich. Er kommt von Anfang an sympathisch rüber, obwohl ich mir am Ende nicht sicher war, welche Absichten er hegte. Aber bleibt auf jeden Fall spannend.

Wie sah so eine Kommunikation denn aus? Hallo Freakfeld. – Hallo Mitra. – Du, heute möchte ich lieber keine volle Dröhnung Magie, ja? – Ach, das sagst du immer ….. Mitra musste grinsen.

Der Schreibstil ist leicht und flüssig, doch die Kapitel sind teilweise sehr kurz. Es hatte zu den Situationen gepasst, aber man hätte es auch länger gestalten können. Auch, dass Mitra nie wirklich was erzählt wurde, hat mich ein wenig gestört. Ein klitzekleines bisschen mehr Infos an sie wären gut gewesen.

Am Ende ging es heiß her! Die Anspannung war zum Greifen nahe und ich hielt den Atem an.
Aber es ist noch nicht vorbei und ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

Fazit: Ein toller und magischer Auftakt der Trilogie. Sehr viel Spannung sowie Rätsel trägt diese Geschichte in sich und ließ mich in eine schöne und sehr interessante Welt eintauchen.

Verlag: Tredition
Seiten: 305
eBook /TB / HC

Das hat sich die 16-Jährige Mitra anders vorgestellt. Sie wollte in Hamburg ein neues und normales Leben beginnen. Doch nun muss sie sich zusätzlich zu ihrer Ausbildung mit ihrer magischen Gabe, einem nervigen Hausgeist und zwei Kerlen herumschlagen. Und dann wird sie auch noch in einen alten Kampf um Macht und Magie zwischen den Elementen hineingezogen, den nur sie wieder befrieden kann. Nur gut, dass sie in Aggy eine echte Freundin hat, die mit ihrer speziellen Art Mitra durch dieses Chaos begleitet.
Der erste Teil der magischen Trilogie um Mitra und ihre Freunde.

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