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Starfall: So nah wie die Unendlichkeit – Jennifer Wolf

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar

Das Cover finde ich soooo schön!!! Die Frau und die Sterne im Hintergrund laden zum Träumen ein und der Titel erst!

Ich muss gestehen, dass dies das erste Buch der Autorin für mich ist, obwohl ich Bücher von ihr schon auf meinem Kindle habe. Bis jetzt habe ich nur Gutes über sie gehört und war daher sehr gespannt, ob sie dem und meinen Erwartungen auch gerecht wird.

Da ich den Klappentext gelesen hatte, wusste ich, was ungefähr auf mich zukommen wird, doch mit dieser Geschichte hätte ich nicht gerechnet. Dramatisch, spannend, traurig, schön……

Es begannt nicht gerade ruhig, denn schon nach wenigen Seiten kam das erste große Ereignis und die Autorin hatte mich!
Schon da fühlte ich mit Melody total mit. Sie war mir von Anfang an sympathisch und ihren Namen fand ich einfach toll und perfekt. Ich teilte mit ihr die Angst, die Bedenken gegenüber den Außerirdischen und hätte mit Sicherheit gleich gehandelt wie sie.

»Mir macht das alles nur unglaublich Angst. Ich meine, vorgestern früh war noch alles in Ordnung und dann, von einer Sekunde auf die nächste, ändert sich die ganze Welt.«

Bei Melodys Mutter hatte ich nicht recht gewusst, ob ich sie leiden kann oder nicht. Ich verstand ihr Verhalten gegenüber Felix, Mels Bruder, aber andererseits auch wieder nicht. Sie spielte eine wichtige Rolle in der Geschichte und am Ende hatte sie mich durch ihr Umdenken doch noch dazu gebracht, sie zu mögen.

Leben … das ist alles, was er will. Endlich leben …

Die Beschreibung der Außerirdischen war genial! Die ‘Abnormalität’, die sie mitbrachten, die eigentlich nicht wirklich viel anders war, als bei uns, war faszinierend und fantasiereich.
Vor allem Neven hatte es mir von Anfang an angetan. Was er durchmachen musste war einfach schrecklich. Keiner kann sich das auch nur annähernd vorstellen.
Die Situation allgemein passte auch perfekt zur Gesellschaft und die Autorin hat so einen wichtigen Punkt aufgegriffen. Angst vor dem Unbekannten. Deshalb reagiert man mit Abneigung und Hass. Bei uns wäre es nicht anders. Das alles hat mich doch sehr zum Nachdenken gebracht.

Doch es kam, wie es kommen musste …….. Dem Schicksal entging man nicht!

Zu dem Zeitpunkt ahnte ich jedoch bereits, auf was die Geschichte hinauslaufen wird, doch hab ich wieder einmal die Rechnung ohne Jennifer gemacht.
Sie zerquetschte mein Herz und ich heulte. Nicht zum ersten Mal in diesem Buch. Ich war wirklich am Boden zerstört!
Die Autorin hatte meine Gefühlswelt total durcheinander gebracht und immer wenn ich glaubte, es ginge jetzt, kamen wieder Steine, die nicht nur mir in den Weg gelegt wurden.

Als ich die Augen erschöpft schließe, träume ich von fallenden Sternen. Sie funkeln atemberaubend schön in den Farben von Nevens Iriden.

Melodys Entwicklung ist toll und die Lieder, die in der Geschichte vorkommen, bescherten mir durchwegs eine Gänsehaut. Schön und perfekt. Mel ist eine Kämpferin, auch wenn ich das nicht unbedingt glaubte, und hatte tolle Freunde, auf die sie immer zählen konnte. Ihre Familie inbegriffen.

»Ich habe es mir noch nie leicht gemacht.«

Es blieb immer spannend und immer wieder tat sich etwas und Neues kam ans Licht.
Der Schreibstil ist toll, leicht und locker und lies die Seiten nur so dahin gleiten.
Das Einzige, was mir persönlich ein wenig zu viel war, waren die Gefühlswiederholungen am Anfang. Aber das hatte auf die Geschichte überhaupt keine Auswirkung.
Die Autorin hat ein Welt geschaffen, in der ich mich nur zu gerne befunden hatte, die mich auf eine faszinierende und einzigartige Reise mitnahm.

Fazit: Eine wundervolle und außergewöhnliche Geschichte, die ich so nicht erwartet hatte und die mich überzeugt hat. Ich bin sehr froh, dieses Buch gelesen zu haben, denn diese Spannung, dieses Prickeln und das Hoffen sowie das Gefühlschaos war einfach spitze.

 

Autor: Jennifer Wolf
Seiten: 324
eBook

 

 

**Zwischen uns nur die Sterne**
Die 17-jährige Melody lebt mit ihrer Familie innerhalb einer Militärbasis von Washington D.C. und führt ein abgesichertes, geschütztes Leben, als das Undenkbare passiert: Ein UFO stürzt aus dem Himmel und legt mitten in der Hauptstadt der Vereinigten Staaten eine Bruchlandung hin. Während wie von Geisterhand alle Glasscheiben zu Bruch gehen, der Strom schlagartig ausfällt und in den Straßen das Chaos ausbricht, geht plötzlich alles rasend schnell. Melodys Bruder wird schwerverletzt wegtransportiert und ihre Mutter übernimmt als Ärztin des Militärkrankenhauses die Behandlung der außerirdischen Neuankömmlinge. Und dann soll auch noch ausgerechnet Melodys Familie am Projekt ›Ohana‹ teilnehmen und einen vollkommen traumatisierten Jungen aus dem All aufnehmen…

»Starfall. So nah wie die Unendlichkeit« ist ein in sich abgeschlossener Einzelband.

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