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Time Dwarf’s Inn – Mario Hammer

 

 

Das Cover is ja schon mal Hammer! Die Hauptcharas werden hier alle dargestellt und man kann sich sein sehr gutes Bild von ihnen machen. Die Farben und alles…. einfach top und ein absoluter Eyecatcher.

Ich muss sagen, dass ich absolut begeistert vom Schreibstil des Autors bin. Der Sarkasmus, Humor oder wie man es nennt – der sich durch das ganze Buch zieht – und wie er den „Bösewicht“ auf die Schippe nimmt, ist einfach herrlich. Ich hatte wirklich durchgehend ein Schmunzeln auf den Lippen. Ich habe noch nie so ein Buch gelesen!

Die Sonne hatte ihre täglich Pflicht erfüllt und neigte sich nun, anstrengungsbedingt leicht errötet, dem Untergang entgegen.

Aber nicht nur das.
Zu Anfang erfährt man nicht viel über das Time Dwarf‘s Inn und so kam ich nicht umhin zu rätseln, was es wohl damit auf sich hat und warum sich vor allem ein hässlicher, etwas viel zu klein geratener Troll, so viel Angst davor hatte.

Die Geschichte beschreibt jeweils die Abenteuer zweier Charas und auch wenn ich anfangs, wie meistens, ein wenig brauchte, um mich in diesen verschiedenen Welten zurechtzufinden, hatte der Autor mich nach und nach gut an jede einzelne herangeführt und sie sehr gut beschrieben.

Es war einmal das Ende von Etwas und der Anfang von Nichts. In dieses Nichts wurde eine Welt hinein geboren, Eine Welt, gezeugt von grenzenlosem Einfallsreichtum.

Ich werde gar nicht auf jeden chara einzeln eingehen, denn das würde den Rahmen hier sicher sprengen.
Sind alle toll! Ob D.K. Sampson, der lebende Tote, mit seiner Mom oder Captain Derringer mir Katee und Rübe, Karrn mit …….. Jeder von ihnen ist ein wundervoller Charakter und einzigartig. Jedes Gefährtenpaar kommt aus einer anderen Welt und finden sich alle im Time Dwarf’s Inn wieder, um die Welt vor dem Untergang zu beschützen. Sorry, die Welten.
Die Welten sind alle total verschieden. Eine könnte man sich wie die Zukunft vorstellen, mit Space Shuttles/Gleitern oder anderen fliegenden Dingern. Die andere, wie der wilde Westen und eine, in der Trolle, Orks, Zwerge und andere Wesen ihr Unwesen oder Unfug treiben.
Sie begeben sich auf eine spannende Reise, um die Welten zu retten. Glauben sie zumindest, doch es steckt so viel mehr dahinter, was ich überhaupt nicht geglaubt habe. 

Eine der größten und auch schlimmsten Überraschungen war der Zwerg Nimb, der die Auserwählten – die sie alle waren – ja zu sich geholt hat.

Die Geschichte ist einfach genial.
Am meisten hatte ich beim Bösewicht von Düsterland lachen müssen. Er ist ja soooo „böse“! Glaubt er zumindest, weil er eine mächtige Waffe besitzt – wie er denkt. Denkt sich immer wieder düstere Herrschaftsnamen aus und versucht eine Schar von Fieslingen um sich zu bilden und treibt dabei seine Rechte Hand, einen Alb, in den Wahnsinn. Wundert mich nicht, denn mir würde es nicht anders gehen. Oder wie soll man bitte Orks sowie Zombies plötzlich vegetarisch ernähren?

Alles fügt sich langsam zusammen und es war ein Genuss, dieses Buch zu lesen.
Ich kann es nur jedem empfehlen. Ich hab selten so viel gelacht und trotzdem total mitgefiebert.

Auch die Gespräche von Rübe – einem Körperlosen Roboter aus der Zukunft- mit dem Autor selbst fand ich genial.

“Ich will dir doch gar nicht reinreden!”
“Tust du aber. Schon wieder.”
“Ich find’s nur einfach beleidigend, dass du ihn mich andauern “Rübe” nennen lässt.”
“Na, da gehe ich später schon noch drauf ein. Man muss ja auch ein bisschen die Struktur wahren.”

Fazit: Eine geniale Geschichte mit Spannung aber auch so viel Humor, dass ich am Ende Muskelkater vor lauter lachen hatte. Spezielle und besondere Charaktere geben der Geschichte das bestimmt etwas und das Buch ist einfach herrlich, in jeder Hinsicht. Eine Empfehlung durch und durch!

 

Verlag: SP
Seiten: 340
eBook

 

Was bringt eine Dämonenjägerin und einen geflügelten Zentauren dazu, nach den Sternen zu greifen? Weshalb kann sich ein gefürchteter Revolverheld unter keinen Umständen von seinem Streifenhörnchen trennen? Und was hat ein freischwebender Robotkopf eigentlich mit einer bildschönen Gefälligkeits-Androidin zu schaffen?
Das alles kümmert den Zeitzwerg Nimb recht wenig, gilt es doch vielmehr, diese ungleichen Gespanne davon zu überzeugen, nur gemeinsam sein geliebtes Wirtshaus retten zu können und nebenbei das Ende allen Seins zu verhindern.
Und so beginnt eine ungewöhnliche Geschichte über Freundschaft, Tapferkeit, Untote … und Dosenpfirsich.

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