#PinkysschlauerFreitag,  Pinky Aktion

Rezension – Warum sie wichtig sind und was sie auslösen können

Hallo meine Lieben!

 

Heute ist wieder #pinksysschlauerfreitag und wir haben uns heute das Thema Rezensionen vorgenommen. Es gibt jetzt mehrere Möglichkeiten darauf einzugehen, aber ich denke, wir Pinkys schreiben ja wieder einmal recht unterschiedlich darüber, deshalb werdet ihr bestimmt bei allen etwas anderes vorfinden.

 

 

Viele von euch wissen bestimmt, warum es wichtig ist Rezensionen zu schreiben. 

Wir tun das Ganze für eine Hand voll Gründe.

  • Für Autoren
  • Für Leser
  • Für uns selbst
  • Zur Unterstützung
  • Weil ich selber gerne lese

 

Als ich damals mit dem Lesen anfing, schrieb ich noch keine Rezis. Erst, nachdem ich durch Zufall mal auf die Sterne bei Amazon klickte und auch auf Facebook anfing, den Autoren zu folgen. Da fand ich einen Beitrag einer Bloggerin, die damals über die Wichtigkeit der Rezensionen schrieb. Fragt mich nicht, wer das war, denn ich fing damals gerade erst an, mich in der Bücherwelt gepaart mit den Social Media Kanälen einzuleben.

Jedenfalls fing ich dann an, selbst Rezensionen zu schreiben. Natürlich hatte ich keine Struktur – wie ich zugeben muss, die bis heute nicht wirklich habe, denn ich schreibe, was mir in den Sinn kommt. Meine Gefühle, was das Buch mit mir macht und in mir auslöst und natürlich auch, wenn mir etwas nicht gefallen hat. Immer mehr gefiel mir das und ich schrieb zu jedem Buch etwas, egal wie lange oder kurz es war. Ich musste einfach meinen Senf dazu geben. 

Damals begriff ich aber noch nicht ganz, für wen das alles überhaupt wirklich wichtig war. Seit ich blogge, hat sich das geändert.

 

 

In erster Linie sind Rezensionen für die Autoren wichtig, da sind wir uns glaube ich einig. Wenn wir nur lesen und nichts dazu sagen würden, würden sie ja nicht wissen, ob das Buch gut ist oder nicht. Wie es ankommt und ob sie ihre Leser verzaubern konnten. Sie sehen die Rezis als Feedback. Egal ob positiv oder negativ. Nur so können sie, falls notwendig, lernen und erfahren, was die Geschichte mit den Lesern angestellt hat. Das finde ich selber sehr wichtig, denn gerade neue Autoren haben nicht die Erfahrung und sind ja praktisch darauf angewiesen. Die Geschichte kann nicht immer alle Leser begeistern, denn dafür sind wir alle zu unterschiedlich. Das ist auch gut so. Aber wenn die Mehrheit das gleiche kritisiert, kann man sich schon mal Gedanken machen, wie man sich verbessern könnte.

Wobei ich sagen muss, dass leider nicht alle mit Kritik umgehen können.

 

Kritik ist wirklich ein harter Brocken und immer wieder gibt es ein paar, die sich durch solche gleich persönlich angegriffen fühlen, dabei schreibt man doch nicht mal was persönlich. Der Unterschied kann in diesem Fall jedoch nicht erkannt werden und so ist es für einige schwierige, sich nicht gleich mit der Axt auf den Verfasser zu stürzen. Emotionen. Dabei greifen wir niemanden an. Wir berichten über die Geschichte und sagen unsere persönliche Meinung. 

Ich hatte schon einmal ein Buch, welches mir zwar von der Geschichte gefallen hatte, wo ich aber mit dem Schreibstil gar nicht klar kam. Das machte für mich vieles kaputt und deshalb gab es auch nicht viele Sterne. Ja, es waren auch noch andere Gründe, aber die Autorin kam damit nicht zurecht und schrieb mir. Nicht nur per PN sondern auch unter meinem Beitrag. Es herrscht Meinungsfreiheit und so wie ich meine kundtue, kann das auch jeder andere machen, jedoch kommt es auch immer auf den Ton drauf an und wie ich damit umgehe.

Ich versuche, wenn mir etwas nicht gefällt, das auch gut und verständlich darzulegen. Für mich persönlich fand ich, dass ich das in diesem Fall sehr gut gemacht hatte, aber anscheinend nicht gut genug. Da ich meine, mich nicht für etwas angreifen lassen zu müssen, nur weil es mir nicht gefallen hat – Geschmäcker sind nun mal verschieden – beendete ich das ganze Klipp und Klar.  Hat zwar nichts genützt, aber gut. Für mich war es somit beendet.

Klar, positives Feedback liest jeder lieber als negatives und das geht auch runter wie Öl, aber auch “schlechte” Rezensionen gehören dazu. Man sollte nur damit umgehen können. Wenn jetzt eine 1 Stern Rezi da steht mit dem Grund: Gefiel mir nicht!, kann man natürlich nicht viel damit anfangen. Aber von diesen rede ich ja nicht. 

Ich könnte hier jetzt noch ausschweifender werden, aber hier geht es ja um die Rezensionen und ich sollte auch dabei bleiben. 

Gott sei Dank gibt es genug Autoren, die dankbar für jegliches Feedback sind und die Kritik ernst nehmen, denn man macht das Buch nicht schlecht. Kritik ist nie nur schlecht. Es ist immer Ansichtssache.  

 

 

Natürlich schreibe ich auch Rezis für mich selbst, da ich ja, wie schon gesagt, immer meinen Senf dazu geben muss. Oft fällt mir das wahnsinnig leicht und oft brauche ich ewig dafür. Meistens, wenn ich unterm Lesen schon schreibe, geht sie leicht von der Hand, weil ich ja mittendrin bin und so besser über meine Gefühle schreiben kann. Eine positive Rezi schreibt sich oftmals leichter als gegenteiliges, weil man ja auch nicht wirklich was Negatives sagen will. Aber mittlerweile macht mir das nichts mehr aus. Am Anfang war es wirklich hart für mich. Egal ob ich das Buch bekam oder selbst gekauft hatte.

Ehrlichkeit ist jedoch das Wichtigste! Und das sollte für uns alle gelten. Ich halte absolut nichts davon, jemanden in dem Hintern zu kriechen und vielleicht nur, um wieder an ein Reziexemplar ranzukommen. Von solchen Leuten gibt es leider auch genug. Mir persönlich bringt das nichts, denn ich habe sowieso genug Bücher im Regal stehen, die endlich gelesen werden wollen. Wie erkennt man diese Ehrlichkeit? Ich sag jetzt mal schwer. Es gibt viele Blogger, bei denen auch nicht nur 5 Sterne Rezis stehen, aber auch wenn, hat das ja nicht zu bedeuten, dass diese schleimen, sondern einfach nur ihren Geschmack sehr gut kennen. Aber anhand vom Stil erkennt man gut, was ehrlich ist und was nicht, finde ich zumindest. 

Seid also immer ehrlich, denn das ist wichtig und macht auch die Rezis aus. Ohne die geht die Glaubwürdigkeit verloren.

 

Mit den Rezensionen unterstützen wir auch die Autoren. Umso mehr über ein Buch geredet wird, umso mehr Werbung bekommt es und umso bekannter wird es. Wir machen das Buch damit sichtbarer und machen viele Leser darauf aufmerksam. Es ist ein ewiger Kreislauf. Dafür gibt es ja auch die Blogtouren, um aufmerksam zu machen. Mit Werbung wie zb. Zitaten schaffen wir das natürlich aus, aber nichts geht über eine Rezi.

 

 

Auch ich selber lese gerne Rezensionen und habe mir so schon einiges an Büchern auf meine Wuli gepackt. Es ist auch wichtig für mich, denn wenn, so hart es klingt, ein Buch viele Beanstandungen hat, werde ich wohl eher nicht zu diesem Stück greifen, sofern für mich alles nachvollziehbar ist.  Wenn ich eine lese, wo mich die Meinung schon so packt, muss ich das Buch unbedingt haben. Wir können uns natürlich auch selbst ein Bild machen, aber Rezis sind dazu nun mal sehr hilfreich und ich bin froh, dass es sie gibt.

 

Ihr seht also, Rezensionen sind wichtig und können viele Emotionen auslösen, ob direkt beim Leser oder Autor.

 

 

Wieder einmal hab ich bestimmt einiges vergessen zu erwähnen, aber meine Grundgedanken hab ich ja mal hier rein gepackt. Hihi.

 


 

Schreibt ihr selbst auch Rezensionen oder lest ihr welche? Was ist für euch dabei wichtig und sind sie überhaupt wichtig?

 

Hier die Beiträge meiner Pinkys:

 

 

 

 

 

 

Habt noch einen schönen Tag!

 

 

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