Rezension

Rocky Mountain Kiss – Virginia Fox

 

Rezensionsexemplar

Das Cover finde ich wieder wunderschön! Die Berge sind einfach traumhaft und die beiden Symbole über den jeweiligen Namen passen immer perfekt dazu.

 

Ich liebe Independence! Jedes Mal, wenn ich dort hin reise fällt es mir schwer, zu gehen. Die Gemeinschaft, die dort besteht, der Zusammenhalt, ist einfach unglaublich und wer würde sich nicht wohl fühlen?

In diesem Band geht es um Avery, kurz Vi, genannt, die ich schon im letzten Buch kurz kennengelernt hatte, und um Gregory. Zwei so verschiedene Charaktere, die es ordentlich krachen ließen. Und das in vielerlei Hinsicht.

Die erste Begegnung der beiden war ja schon genial. Gegory, der konventionelle Sternekoch, der in Independence sich seinen Traum von einem eigenen Restaurant ermöglichen konnte und der es nicht ertrug, dass ein Tattoostudio neben seinem zukünftigen Restaurant aufmachen sollte.

Vi, die schwangere und viel zu sexy aussehende Künstlerin, die immer einen lockeren Spruch auf den Lippen hatte und versuchte, ihr Leben in den Griff zu bekommen.

Schon da konnte ich die Funken, die übersprangen, nicht nur sehen, sondern förmlich spüren. Die Anziehungskraft der beiden war enorm und mit einem Schmunzeln las ich die gegensätzliche Einstellung. Einfach herrlich! Was sich in deren Köpfen abgespielte, war einfach super. Nach der ersten Überprüfung der Vereinigung mussten sie sich jedoch eingestehen, dass es gar nicht so einfach war, die Finger voneinander zulassen. Das entlockte mir wiederum ein Grinsen und ein Kopfschütteln. Der Humor hier ist einfach klasse und ließ mich sehr oft meine Mundwinkel anheben.

 

Etwas von seinen Gefühlen musste sich in seinem Blick abgezeichnet haben. Ihre Augen weiteten sich unmerklich. Die Luft zwischen ihnen lud sich elektrisch auf. Es war ein Wunder, dass keine Blitze zu sehen waren. Unwillkürlich fasste er sein Glas fester. Ihr linker Mundwinkel hob sich wissend, bevor sie sich wieder ihren Tischnachbarn zuwandte.

 

Auch dieses Mal machte es die Autorin total spannend. Sie versteht es einfach, eine Liebesgeschichte mit Höhen und Tiefen und einen Krimi miteinander verschmelzen zulassen, dass  es mich jedes Mal aufs Neue in den Bann zieht.

Ich schwitzte Blut und Wasser und meine Nerven lagen blank, denn spannender hätte es nicht sein können. Ich ahnte ja, was passieren würde, aber das war so viel besser als meine Vorstellung.  Vi sorgte für eine Überraschung, mit der ich so nicht gerechnet hatte. Doch es war nicht das erste Mal, dass ich mich in der Geschichte irrte. Die Hilfe, die den beiden Charas zu Teil wurde rührte mich und genau das ist es auch, warum ich diesen Ort mit diesen Menschen so mag. Es gibt keine, oder kaum, Vorurteile und jeder wird genommen und aufgenommen, wie er ist.

Zwischendurch konnte ich auch so schön träumen, mir das Leben von Vi und Gregory ausmalen, aber auch schon die nächste Geschichte, denn da bahnt sich wieder etwas an.

 

Fazit: Jedes Mal überrascht mich die Autorin mit einer wunderbaren und tollen Geschichte. Die Spannung kommt nie zu kurz und das Herzklopfen, das ich aus verschiedenen Gründen hatte, macht total süchtig. Die Romantik findet auch immer wieder ihren Platz und ich hoffe, es werden noch ganz viele Geschichten folgen.

 

 

Autorin: Virginia Fox

Verlag: Dragonbooks

Seiten: 300

eBook / TB

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Ungeplant schwanger, kehrt Vi Stone, die jüngste der drei Stone-Schwestern nach Hause zurück. Zu ihrer Überraschung weckt sogar ein Mann ihr Interesse. Nur schade, dass ausgerechnet der, auf den sie ein Auge geworfen hat, aus seiner Abneigung gegen ihr geplantes Tattoo-Studio keinen Hehl macht.

Durch eine Reihe unglücklicher Umstände verlor der Starkoch Gregory Dumont nicht nur seinen Stern, sondern anschließend auch seine Anstellung als Hilfskoch. Seine letzte Hoffnung ist die Eröffnung eines eigenen Lokals mitten in den Rocky Mountains. Total auf seine Karriere konzentriert, bringt ihn die Begegnung mit der unkonventionellen Vi völlig aus dem Konzept.

Während die beiden damit beschäftigt sind, abwechslungsweise Küsse und Beleidigungen auszutauschen, entgeht Ihnen beinahe, dass die Vergangenheit keine Ruhe gibt.

 

 

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