Buch - Rückkehr der Engel
Rezension

Rückkehr der Engel – Marah Woolf

Werbung

|  Autor:  Marah Woolf  |  Verlag: Piper , SP   |  Seiten:  464 |  eBook / TB  | Im Verlag   | Mehr Infos   |

 

Meine Meinung

Das Cover ist sehr schön! Irgendwie einfach, aber es hat etwas und das zieht mich an. Auch das leichte Farbenspiel trägt dazu bei, dass ich es stundenlang ansehen könnte.

 

Dieses Buch wurde mir von mehreren Seiten empfohlen, daher hab ich es in Angriff genommen. Engel mag ich sowieso sehr gerne – was schon ein Pluspunkt ist – trotzdem war ich gespannt, ob die Autorin mich überzeugen konnte.

 

Das Wort gefährlich beschreibt Lucifer nicht annähernd. Er ist das personifizierte Böse, das Dunkel, das Grauen, der Abgrund, der Tod. Seine Finsternis ist legendär.



Die ersten Seiten und somit die Vorgeschichte gefielen mir schon sehr gut und ich war total neugierig. Ich hab das Buch sogar in einem Rutsch durchgelesen. Das heißt was!
Es war spannend. Es passierte immer etwas, wenn manchmal auch nur Kleinigkeiten.
Und doch waren es mir zu viele Infos, die ich teilweise bekommen habe. Sie machten zwar schöne Bilder und sind vielleicht auch für die Folgebände wichtig, aber ich muss zugeben, dass ich da ab und an nur überflogen habe.
Doch umso weiter ich las, umso spannender und aufregender wurde es.

Was zwischen den Menschen, insbesondere Moon, und den Engel hier abging, war Wahnsinn! Es wurde gekämpft, Blut vergossen, verarztet, getötet und trotzdem spürte ich die Gefühle, die guten, die Liebe und Zuneigung, sowie Mitgefühl, Freundschaft und Vertrauen deutlich heraus.
Moon ist so ein wahnsinnig starkes Mädchen und ich bewunderte sie. Für alles, was sie tat.

 

“Ich kann nicht ständig da sein, um meine Brüder von dir abzulenken, wenn du deine Zunge nicht in Zaum hälst.”

 


Auch wenn ich bis zum Ende hoffte, dass etwas nicht passieren würde, weil es mir einfach nicht in den Kopf und ins Herz passte, zog es mir die Füße unter den Boden weg. Ich war so baff! Froh und gleichzeitig geschockt. Denn mit diesem Ausgang, hätte ich nicht gerechnet. Zumindest nicht mit der Art und Weise. Dass da was im Busch war, ja. Aber so? Nein! Nur die Gutgläubigkeit kann jemandem zum Verhängnis werden ……

Es gab viele Überraschungen und mitfiebern stand ganz hoch im Kurs. Ein geniales Setting hat die Autorin hier geschaffen, von dem ich hin und weg bin. 

 

Fazit:  Ein gelungener Auftakt mit vielen Gefühlen, die mich schweben und fallen ließen. Sehr spannend.

 

4 1/2 Monde für Bewertung

 

Klappentext

 

»Ich kann dir nicht helfen«, flüstere ich. Wenn die Männer uns entdecken, werden sie mich töten und den Engel bei lebendigem Leib rupfen.
Stöhnend dreht er sich auf die Seite und im Licht des Mondes erkenne ich sein Gesicht. Es ist Cassiel. Der Engel, der mir in der Arena bereits zweimal das Leben gerettet hat. Quer über seine nackte Brust verläuft ein tiefer Schnitt. Glas knirscht unter seinem Körper. Am Kopf muss ihn ein Stein getroffen haben, denn die linke Gesichtshälfte ist blutverschmiert und auch sein Haar ist rot gefärbt.
»Moon«, flüstert er. Seine Stimme klingt dünn.
Er erinnert sich an meinen Namen. Ich bin so überrascht, dass ich innehalte und viel zu viel Zeit damit verschwende, ihn anzustarren.
»Lass mich nicht hier liegen.« Lange Wimpern senken sich über seine blauen Augen. »Bitte.«
Ein Engel, der um etwas bittet. Trotzdem kann das nicht sein Ernst sein! Wie stellt er sich das vor? Ich habe schon genug Probleme, da kann ich mir nicht noch einen Engel aufhalsen. Mit gesenktem Kopf stolpere ich davon und lasse ihn liegen.

Im Venedig der Zukunft, besetzt von den Erzengeln und deren himmlischen Heerscharen, führt Moon einen beinahe aussichtslosen Kampf, um ihre Geschwister zu schützen. Ganz auf sich allein gestellt, darf sie niemandem vertrauen, schon gar keinem Engel.

 

Eure Patrizia

0

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.