Abbruch,  Rezension

Seine sensible Seite – Amalia Frey

Das Cover zu “Seine sensible Seite” fand ich ja total gut und auch der KT versprach eine gute und auch spannende Geschichte. Da ich das Buch vorab lesen durfte machte ich mich voller Euphorie dran. Leider wurde ich schon nach der …. ich glaube es war die erste Seite …… das erste Mal stutzig und bekam ein komisches Gefühl.  Zumindest stöhnte ich mit geschlossenen Augen, weil ich ahnte, wie das Buch aufgeteilt werden würde. Und ich hatte recht. 

Es gibt zwei Sichten. Die von Austen, wo ich zuerst dachte, es ist ein Mann – Der Name wurde zwar im KT erwähnt, aber da hab ich das -in bei Autorin wohl irgendwie überlesen – und die von Alexander. An sich kein Problem und ich mag es sogar gerne zu wissen, was der jeweils andere denkt,  jedoch wechselt die Sicht ständig , teilweise mit nur kurzen Sätzen, und eine davon wird links, die andere rechts geschrieben. Es wurde nicht nach Kapitel getrennt, sondern so, wie derjenige etwas zu erzählen oder zu sagen hatte. Also ständig. Das alleine ist schon etwas, dass ich überhaupt nicht abhaben kann und mich gestört hat. 

Dann dachte ich mir, dass ich dem Buch trotzdem eine Chance gebe und einfach darüber hinwegsehe. Da kam der Schreibstil. Oft etwas derb – was mich an sich nicht stört – und direkt und im nächsten Satz dann wieder wie vor 100 Jahren und hochgestochen oder einfach normal. Das wechselte ständig und passte für mich absolut nicht zusammen. Entweder ich habe ein klare Linie oder nicht. Hier wohl eher nicht, denn es war einfach zusammengewürfelt. 

Dazu kamen dann noch zwei Namen, die einer Person galten,  was mich stutzig machte und ich gar nichts mehr verstand. Ich las ein paar Szenen nochmal nach, jedoch erschloss sich mir trotzdem nicht, warum dieser Charakter die beiden Namen besaß, ohne, dass sie irgendwo erwähnt, bzw. erklärt wurden. Und es war ja nicht so, dass dieser Mann unwichtig war. 

Die Hauptprotas waren mir zudem auch zu wechselhaft. Im einen Moment taff und stark, im anderen heulte sie oder er war total nett und weich. Da bekam ich überhaupt kein Feeling für die beiden. Das erschwerte mir auch das weiterlesen. 

Die Idee und die Geschichte an sich gefiel mir gut, jedoch haperte es an der Umsetzung. Einige Szenen hätten weggelassen werden können und über einige wenige hätte ich gerne mehr gelesen.

Alles zusammen musste ich feststellen, dass es nichts bringt, da jetzt noch weiterzulesen und deshalb hab ich es abgebrochen. Es war einfach zu viel, was mich mir nicht passte.

Es gibt vielleicht Leser, die das alles mögen, jedoch ist es gar nichts für mich.

 

Es gibt keine Bewertung, da ich das Buch nicht beendet habe.

 

Die Autorin Austen staunt nicht schlecht, als sie dem Anwalt Alexander begegnet. Aus Schriftwechseln ist er ihr nur als garstiger Sohn ihres literarischen Mentors bekannt, entpuppt sich allerdings als richtiges Eye-candy. Alexander fühlt sich ebenfalls von der vierzehn Jahre jüngeren Austen angezogen, der all die väterliche Aufmerksamkeit zuteil wird, nach der er sich als Kind immer gesehnt hat.
Die beiden sollen gemeinsam ein Buch schreiben, doch ist keine Begegnung möglich, ohne dass die Fetzen fliegen. Seine Rollenvorstellungen machen es Alexander schwer, auf die Bedürfnisse der 3rd-Wave-Feministin einzugehen, die nicht minder heftig auf seine Ausbrüche reagiert. Austens Anwesenheit bedeutet Qual und zugleich Glück für den Anzugträger.
Unweigerlich entdeckt er eine sensible Seite an sich, von der er glaubte, sie wäre in den harten Jahren seiner Karriere verloren gegangen …

 

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