Rezension

Sépharial: Verwoben – Jana Tomy

|  Autor: Jana Tomy  |   Verlag: Gedankenreich Verlag  | Seiten: 466  |  eBook / TB / HC   |   Mehr Infos   |   Im Verlag   |

Das Cover ist einfach wunderschön!! Die Farben, der Kontrast, den sie wiedergeben und die beiden Personen darauf verschmelzen mit ihrer Welt und geben uns einen kleinen Einblick.

Zuerst lerne ich die Welt des Diebes kennen. Die rote Welt, wie sie auch genannt wurde und welche aus Sand bestand. Danach die andere, die sich auch die blaue Welt nannte und wie der Name schon ahnen lässt, aus Schnee bestand. Schon da war ich total fasziniert von ihnen und auch von den Unterschieden. Beide brauchten einander und keine konnte ohne die andere existieren. Zumindest war es mein Eindruck. Doch es gibt immer Menschen, die anders denken.

Lathalia und Fanai sind die Hauptcharaktere, doch einer hat es mir noch angetan.  Nikion. Ein toller Kerl, in den man sich gut verlieben kann. Seine Einstellung gefiel mir und dass er seinen Charme an den richtigen Stellen einsetzte. Nichtsdestotrotz war er jedoch schwer zu durchschauen und lange grübelte ich, ob seine Absichten wirklich ehrbar und ehrlich waren. Mein Bauchgefühl sagte ……

Er kannte die Antworten nicht, doch eines wusste er sicher: So schön diese Welt voller Schnee auch war, so gefährlich konnte sie ihm werden.

 Lathalia mochte ich auf Anhieb. Gefangen in einem goldenen Käfig, sehnte sie sich nach Freiheit und verspürt eine unbändige Abenteuerlust. Das gefiel mir total. Ein braves und doch freches, trotziges Mädchen, dessen Mut ich bewunderte. Irgendwie hatte sie ein schweres Los gezogen. Über ihre Mutter will ich kein Wort verlieren, obwohl sie es sicher nicht besser wusste. Ich mochte sie nicht. Punkt, aus. Ihr Vater hingegen war da anders und den Rest könnt ihr euch ja denken.

Mit Fanai ging es mir aber nicht anders. Mein Herz machte jedesmal , wenn ich seinen Namen las Purzelbäume, und ich erhoffte mir Großes. Er hatte kein leichtes Leben und die Steine, die er überwinden musste, waren groß, sehr groß.

Das Buch ist in einer Perspektive geschrieben, die ich normalerweise nicht mag. Dazu kommt noch die Zeit. In dieser Kombi geht es für mich nur selten, aber hier fiel es mir nicht mal wirklich auf. Was das heißt? Dass die Autorin mich von der ersten Seite weg fesseln konnte.

Die Spannung nahm von Kapitel zu Kapitel zu und immer wieder erwischte ich mich entweder schmunzelnd oder alle Muskeln anspannend.

Die Welten sind toll, wie auch die Geschichte selbst und es war faszinierend, in die Geschichte einzutauchen. Unter dem Titel konnte ich mir zuvor nicht wirklich etwas vorstellen, doch das änderte sich, umso weiter ich in dem Buch kam.

Sie fühlte sich so frei wie noch niemals zuvor, dem Himmel so nah.

 Es dauert natürlich etwas, bis man alles versteht und die Geschichte immer mehr in Gang kommt, aber auch dabei erfuhr ich vieles und auch wichtiges.

Die Spannung stieg stetig und am Ende wurde es noch krasser. Schon da ertappt ich mich immer wieder, dass mein und offen stand.
Einige Wendungen entpuppten sich als Überraschungen und ich war baff.
Doch das war noch lange nicht alles.

Die Auszüge der Briefe, die man immer wieder lesen konnte, verwirrten mich, bis zu einem bestimmten Zeitpunkt. Ich hatte absolut keine Ahnung. Als die Erlösung kam, bekam plötzlich alles einen Sinn. Staunen stand da immer mehr im Vordergrund.

Fast am Ende tat sich etwas auf, womit ich überhaupt nicht gerechnet hatte.
Kurz darauf musste ich heulen. Das Schicksale wollte es so und doch verstand ich es, weil es so besser war. Traurig war es trotzdem.

Und dann…… Als man glaubt, ok, nächster Band, eh klar, aber halb so schlimm, weil es nicht so Cliffhangermäßig ausgeht, legt die Autorin nach und ……… Wirklich fies!!!! Nun verstehe ich doch nichts mehr, zumindest was auf dieser letzten Seite steht. Ich hoffe sie beeilt sich und ist schon fleißig am tippen für den nächsten Band! Sonst …….

Niemals hätte sie geglaubt, sich vor dem Licht fürchten zu müssen.

 Die Geschichte ließ mich fliegen, aber auch abstürzen, zudem wirbelte sie meine Gefühle immer wieder durcheinander und hinterließen oftmals ein Chaos. Spannend durch und durch und ich verlor mich nur zu gern in dieser besonderen Welt.

 Fazit:  Zwei verschiedenen Welten, die einander brauchen und doch gegeneinander Kämpfen. Wahre, ehrliche Gefühle, die einen komplett verändern können. Gespickt mit Spannung ist es ein geniales Buch, das alles beinhaltet, um mich lächeln, schmunzeln oder  Kopf schütteln zu lassen und ab und an die Tränen in meinen Augen treibt. Mein Herz wurde vollkommen eingenommen von dieser einzigartigen Geschichte.

Zwei Welten, verbunden durch Kristalle – die Sépharial.

In einer Welt voller Schnee und Eis lebt Lathalia, die Tochter eines mächtigen Mannes, in einem Käfig aus Regeln und Gehorsam.
Fanai hingegen kämpft in seiner Welt gegen Hitze, Sandstürme und die Ausweglosigkeit, in der sein Leben als Dieb ihn gefangen hält.

Ein Geheimnis, so alt wie die Zeit selbst.
Eine Macht, die ebenso Gleichgewicht wie Zerstörung bringt.
Versteckt vor der Menschheit – verborgen in Kristallen.

Die Sépharial führen Lathalia und Fanai zusammen und schicken sie auf eine Reise, die das Schicksal ihrer Welten verändern kann.

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