Rezension

Seraphim: Die Verdammten – Benno Pamer

 

Rezensionsexemplar   

|   Autor: Benno Pamer   |   Verlag:  Retina   |   Seiten: 264   |   

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Das Cover gefällt mir sehr gut und wenn man die Geschichte kennt, weiß man auch, dass es perfekt passt. Die Farben sind ein wenig dunkel, aber genau das macht es mystisch und auch düster.

Ich habe diesen Teil gleich nach dem ersten gelesen und war wieder gespannt, ob mich diesmal auch eine spannende Geschichte erwarten würde, denn ich dachte so für mich: Was kann denn jetzt noch passieren? 

Meine Erwartungen wurden nicht Enttäuscht, im Gegenteil. Auch dieses Mal hat der Autor sich einiges überlegt und wieder einmal habe ich ein paar Überraschungen erlebt. Vor allem am Ende. Ich hatte die ganze Zeit einen Verdacht, doch da lag ich komplett falsch.

Ich habe mitgefiebert und öfter die Daumen gedrückt, als ich zählen kann, oder auch meine Augen zusammengekniffen, was für’s Lesen natürlich nicht förderlich war. Oft hatte ich so meine Zweifel an Noah, Mirjam, Hannah und Rebecca. Ein Auf und Ab, nicht nur meiner Gefühle. Ich war Hin und Her gerissen. 

Noah macht wieder eine tolle Verwandlung durch und entwickelt sich wieder in kürzester Zeit. Dieses Mal erfahren wir auch ein wenig mehr über Rebecca, Noahs Großmutter und alle wurden sehr gut beschrieben, sodass ich ein gutes Bild im Kopf hatte.

Auch hier beschäftigt sich der Autor wieder mit der Geschichte sowie dem Terrorismus. Ich fand diese Ausführungen toll und es zog sich wie ein roter Faden durch das gesamte Buch, so dass man auch allem sehr gut folgen konnte. Auch wenn diese Ansicht doch etwas erschreckend ist, denn es fühlte sich sehr real an.
Die Erotik steht dem Ganzen in nichts nach und fügt sich perfekt in die Geschichte ein.

Wieder ist es dem Autor gelungen, eine tolle Geschichte zu schreiben, die mich in den Bann der Engel, Dämonen und Verdammten gezogen hat. Es gab so viele unvorhergesehene Situationen und ich habe mehr als einmal den Atem angehalten. 
Und das Ende? Wow!!! Überraschung pur! Für mich zumindest. 

Auch dieser Teil konnte mich überzeugen und ich kann den dritten Teil kaum erwarten.

 

Fazit: Ein sehr gelungener zweiter Teil, der mich in vielen Sachen wieder überraschen konnte mit Fragen, Spannung und ein wenig Herzrasen, aufgrund der Ereignisse.

 

 

Schreckliche Träume und Visionen brechen in den Alltag des jungen Seraphim Noah. Und immer wieder enden sie mit den Worten: Hilf uns! Noch kann Noah die Zeichen aus der Vergangenheit nicht deuten, aber er spürt, dass die Zeit gekommen ist, sich als einer der ranghöchsten Engel seinem Auftrag zu stellen: dem Kampf gegen das Böse. Gemeinsam mit seiner Freundin Mirjam macht er sich auf die Suche nach der uralten Vereinigung der Verdammten, die sich im Streit um die Vorherrschaft auf der Erde sowohl Engeln als auch Dämonen entgegenstellt. Sie führt das Paar auf die grausamen Schlachtfelder des Ersten Weltkriegs und später nach Paris, wo Noah in die inneren Kreise islamistischer Attentäter vordringt. Mehr und mehr entwickelt sich das rauschhafte Abenteuer für den Engel zu einer Suche nach sich selbst und zu einem harten Ringen mit seiner eigenen dunklen Seite.

 

 

 

 

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