Rezension

To keep you safe – Judith Müller

Rezensionsexemplar

|   Autor: Judith Müller   |   Verlag: A Tree & A Valley  |

|   Seiten: 320   |  eBook / TB   |   Mehr Infos   |   Im Verlag   |

Das Cover ist etwas traurig, leicht düster, wie ich finde, bringt aber total die richtige Stimmung hervor. Interessant und man muss immer wieder gucken.

Schon nach den ersten Seiten war mir zum Heulen. Ich wusste worauf es hinaus läuft, doch es zu lesen war trotzdem hart.

Sofort hat mich das Buch gepackt. Die ganzen Emotionen, die hier rüber kamen übermannten mich regelrecht. Judy begab sich auf eine Reise, die ihr sehr viel abverlangte. Es ging um ihr Leben, aber nicht nur um ihres. Mit ihren Geschwistern machte sie eine harte Zeit durch uns ich könnte so gut verstehen, wenn sie aufgeben wollte und keine Kraft mehr hatte.

Mit Raphael änderte sich alles. Das Leben, die Gefühle. Sofort hat er mein Herz erobert. Ein toller junger Mann, der es ebenso wie die anderen verdient hatte, glücklich zu sein.

Jeder hat sein Päckchen zu tragen und sie wurden vor Herausforderungen gestellt, die mich mit den Ohren schlackern ließen.

Doch dann fing es an, sich zu ziehen, etwas langweilig zu werden. Der Schreibstil, der mir anfangs sehr gut gefiel, sowie die vielen kurzen Sätze teilweise, machten mir ab und an bis länger Probleme. Ich mag sowas nicht sonderlich. Bei bestimmten Szenen erschloss sich mir der Sinn dahinter nicht ganz und es war eher so, als würde die Autorin hier einfach irgendwas erzählen. Immer mehr verlor sie mich. Ich lernte die Protagonisten immer besser kennen und das gefiel mir ja auch, aber trotzdem fehlte mir was.

Spannung kam erst nach und nach wieder auf, sodass es mich langsam wieder packte. Und ab da ging es dann rund. Zum Ende hin hat die Autorin noch mal ordentlich Gas gegeben. Zitternd saß ich auf der Couch und musste mir sogar die Hand vor den Mund halten. Wut und Angst übermannten mich und am Ende musste ich heulen. Ein Gefühlsbad, wie es nur schwer zu beschreiben ist.

Das Ende ist ……So schrecklich das Leben auch sein mag, die Hoffnung stirbt nie und es kann auch etwas Gutes dabei entstehen.

Fazit:  Eine total krasse Geschichte, die so viel Leid und Qualen erzählt, jedoch auch über einen Funken Hoffnung, dass am Ende alles gut wird.

Aschgrau, fahlgrau, grau-grau. Innerhalb weniger Wochen ist die Welt eine andere geworden. Mit nichts als ein paar Lebensmitteln und einer verzweifelten Hoffnung im Gepäck macht sich die 17-jährige Judy mit ihren beiden jüngeren Geschwistern auf eine Reise durch das von Naturkatastrophen zerstörte Land. Weg von den Beben, weg von dem Schmerz des Vergangenen. Ein Ziel haben sie nicht. Nach einem traumatischen Zwischenfall treffen sie auf den 21- jährigen Raphael, der sich um den jungen Joe kümmert – und die ebenso verloren sind wie sie selbst. Schnell stellt die Gruppe fest, dass sie gemeinsam besser dran sind. Alles, was sie haben, ist ihr bedingungsloser Zusammenhalt, das Versprechen, niemals aufzugeben, und den Beginn einer zarten Liebe in aussichtslosen Zeiten.

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