Rezension

Undying – Meagan Spooner / Amie Kaufman

 

Rezensionsexemplar

Das Cover hat mich sofort angezogen! Einfach toll! Die Farben, die zwei Menschen, die Zeichen, einfach alles daran. 

 

Es ist nicht gerade mein bevorzugtes Genre, jedoch lasse ich mich immer wieder gerne überzeugen und als ich das Cover und den KT dazu sah, wusste ich, dass ich dieses Buch lesen muss. Daher war ich auch sehr gespannt, welche Geschichte hier auf mich warten wird.

 

Sofort lernte ich Mia, Amelia, kennen, die auf den Planeten Gaia reiste, um mit einem Batzen Geld nach Hause zu kommen und endlich ihrer Schwester helfen zu können. Sie ist ein junges, aber sehr taffes Mädchen. Anfangs hatte ich mir das gar nicht gedacht, aber in ihr steckt mehr, als ich glaubte. Nicht nur eine Plünderin, die ihren Job seit jeher gut macht und sich aus jeder schwierigen Situation herausmanövrieren kann, dazu besitzt sie auch noch ein Herz und Köpfchen mit einem starken Willen. 

Schon zu Anfang traf sie auf Jules, den jungen Wissenschaftler, der nur einen einzigen Grund hatte, um den Planeten Gaia zu besuchen: beweisen, dass sein Vater recht hatte, mit seiner Warnung.

 

Nach dem Kennenlernen zog es sich für mich ein wenig, auch, wenn ich nicht sagen kann, dass es nicht spannend war. Aber einige Wiederholungen bemerkte ich und vielleicht ging es mir auch zu langsam, denn es dauerte, bis die beiden endlich bei dem Tempel ankamen. Dort ging es dann richtig los. Ich dachte, sie müssten nur die paar Rätsel lösen, was ja kein Problem darstellte, jedoch kam es dann total anders. Die erste Überraschung gelang schon mal und erwischte mich genauso eiskalt wie Amelia und Jules. Was danach kam, war dann doch unglaublich. Ich erfuhr immer mehr von den Unsterblichen und trotzdem blieb das Geheimnis bis am Ende bestehen. Um nichts in der Welt kam ich drauf, was es damit auf sich haben könnte und warum die Warnung in einer zweiten Botschaft, die Jules Vater entschlüsselte, so wichtig sein sollte und ob sie überhaupt wahr war.

Dazu kam noch, dass sich zwischen den beiden auch etwas entwickelte, was ich total süß fand. Doch sie mussten beide viel einstecken, körperlich als auch gefühlsmäßig, denn sie wurden auf eine harte Probe gestellt.

Nachdem ich den ersten Schock etwas überwunden hatte, kam für kurze Zeit noch mehr Unverständnis auf, denn das Betreten einer ganz bestimmten Kammer brachte all meine bisherigen Gedanken ins Wanken. Dann ging es fast Schlag auf Schlag und viele Ereignisse geschahen. Fast zu viel hintereinander, wenn ich bedenke, dass es anfangs umgekehrt war.

 

Den Schreibstil finde ich gut und so gelang es den Autorinnen auch, mich nach einer bestimmten Zeit auf die Geschichte einzulassen.  Mein Kopf rauchte, vor lauter Fragen und Gedanken, die darin herum kreisten. Trotzdem merkte ich, dass es mich nicht so ganz packen konnte. Ich wollte wissen, ob das bestimmte Etwas zwischen den beiden weiterging und was es nun mit der Nachricht der Unsterblichen auf sich hatte. Warum sie sich wohl viel angetan hatten, um alles zu verbergen und die Menschen doch auf den vorgegebenen, richtigen Weg zu führen.

 

Das Ende war genial! Damit hätte ich überhaupt nicht gerechnet und war wirklich schockiert, trotz der ganzen weiteren Fragezeichen in meinem Kopf. Und nun bin ich gespannt, wie es weitergeht, denn so kann man mich nicht sitzen lassen!

 

Fazit: Ein interessanter und doch spannender erster Band über das Rätsel und die Absichten der Unsterblichen, die Amelia und Jules auf die Schliche gekommen sind.

 

 

Autor: Meagan Spooner / Amie Kaufman

Verlag: FISCHER Sauerländer

Seiten: 496

eBook / HC

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Eine unmögliche Mission – eine unmögliche Liebe!

Auf der Erde hätten Jules und Amelia sich gehasst: Er ein verwöhntes Oxfordgenie, sie eine Plünderin aus der Unterwelt Chicagos. Zwei wie Feuer und Wasser – doch als sie sich auf dem Planeten Gaia begegnen, ist sofort klar, dass sie einander brauchen werden. Eine pragmatische Zweckgemeinschaft für eine halsbrecherische Mission, nichts weiter. Oder ist da etwa doch mehr?

 

 

 

 

 

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