Warum LGBTQ Bücher viel mehr gehypted werden sollten
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Warum LGBTQ Bücher viel mehr gehyped werden sollten

Heute beschäftigen wir uns mit einem besonderen Thema – “Warum LGBTQ Bücher mehr gehyped werden sollten”. Für viele ist es das nämlich, für andere vielleicht weniger.

Die heutige Gesellschaft hat sich ja schon sehr gut entwickelt – besser als  vor X Jahren – und ist daher mittlerweile sehr tolerant, was auch so sein soll. Kein Mensch kann sich aussuchen, zu welchem Geschlecht er sich hingezogen fühlt. Es ist einfach so und jeder hat das gute Recht, das auch auszuleben. Ob schwul, lesbisch, bi, transsexuell, transgender oder queer, und trotzdem finde ich, gibt es noch genug Leute, die diese Sache nicht so locker sehen, eher konservativ, wenn das das richtige Wort dafür ist. Aber ihr wisst schon was ich meine. Sehr schade.

Doch in meinem Umfeld ist das zum Glück nicht der Fall, den jeder wird genommen und akzeptiert, wie er ist. Wieso sollten diese Menschen auch einen anderen Charakter haben als wir? Seine Neigung ändert doch nichts daran. 

Und so sehe ich das auch in der lieben Bücherwelt. Nach und nach wagen immer mehr Autoren in diesem Genre zu schreiben und so finden auch immer mehr LGBTQ Bücher den Weg in Bücherhimmel. Warum es gerade jetzt auffällt, dass es vermehrt solcher Bücher gibt, weiß ich nicht, denn es hätte schon sehr früher sein können. War es bestimmt auch, aber eher vereinzelt oder weniger bekannt.

Es ist auf jeden Fall ein Anfang und ich hoffe, das es so weitergeht. Ich selbst habe noch nicht so viele Bücher in diesem Genre gelesen, aber doch ein paar. Ein Beispiel wäre zB “Lost Life Found Love” von Ina Taus, in das ich noch immer verliebt bin, weil es einfach wahnsinnig toll ist. Hier sind die beiden Hauptcharas schwul und ich sag euch! Ihr verpasst da echt was. Denn wenn man im realen Leben nichts gegen hat, ist da auch bei Büchern so. So sehe ich das zumindest. In “Berlin: Rostiges Herz” geht es nebenbei auch um zwei  Frauen und in meinem letzten, “Breathless” wird es auch bei den Nebencharas erwähnt. Das Spin-Off der Black Heart Reihe, “Der Sturz ins Ungewisse” findet man Yanis mit einer Liebesgeschichte wieder und ich fand es total emotional und gelesen hatte ich es mit ganz vielen Herzchen in den Augen. 

Ich bin für ALLE Bücher OFFEN – nur mal so erwähnt – und mir ist es vollkommen gleich, welche Liebe sich entwickelt. Viele sind vielleicht ebenfalls offen, aber müssen nicht unbedingt hingucken oder darüber lesen. Verstehe ich natürlich, finde ich aber allerdings sehr schade. Kann aber auch noch kommen. Diejenigen, die meine Einstellung sowieso nicht teilen, haben bestimmt eh schon aufgehört hier zu lesen und werden zusätzlich niemals solch ein Buch anfassen. Es ist wichtig seinen Horizont zu erweitern, aufmerksam zu sein und sich auf Neues einzulassen, denn nur so lebt man auch in der wirklich Welt sehr gut. Wieso dann nicht auch bei Büchern? Dieses Genre könnte aber auch wieder das Wort Vorurteil aufrufen, was ich absurd finde, aber gut. Aber das Thema möchte ich hier nicht ansprechen, denn sonst endet dieser Beitrag wohl nie, LOL. 

Meiner Meinung nach ist es sehr schade, dass LGBTQ Bücher überhaupt gehyped werden müssen, denn sie sind genauso toll und gut wie jede andere Geschichte. Wie schon oben erwähnt, muss sich die Gesellschaft auch bei Büchern erst anpassen und damit das passiert, muss dieses Genre einfach in die Welt rausgeschrien werden, damit noch mehr Leute aufmerksam werden, lesen, andere umdenken anfangen. Ich finde auch, dass sie es verdient haben, gehyped zu werden und jaaaaa! Es wird immer mehr!

Wie ich mir die Bücher aussuche? Gar nicht, LOL. Vor einiger Zeit – ich glaub über ein Jahr oder länger schon – hatte der Drachenmond Verlag Kurzgeschichten “Drachennächte” rausgebracht und so habe ich damals das erste Mal etwas von einem schwulen Pärchen gelesen. Es war toll! Von da an wollte ich unbedingt mehr lesen. Ganz geschafft habe ich es nicht, aber ich will mich bessern. Damit will ich nur sagen, dass ich von mir aus nicht in der Geschichte unterscheide, zu welchem Geschlecht sich Charas hingezogen fühlen. Ich schnappe mir einfach, was mir zusagt. 

Nochmal zur Frage oben…………. Weil auch, wenn wir im realen Leben sehr tolerant sind, das für die Bücherwelt noch nicht so zutrifft und weil es ebenfalls wundervolle Bücher sind, müssen die einfach gehyped werden.


Was meint ihr zu diesem Thema? Ihr könnt ganz offen sein, ich werde keinen steinigen, LOL. Lest ihr solche Bücher? Oder findet ihr, dass diese gar nicht gehyped werden sollten?

Hier die Beiträge meiner Pinkys:

Habt noch einen schönen Tag!

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