Wir fliegen wenn wir fallen - Buch
Rezension

Wir fliegen, wenn wir fallen – Ava Reed

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|  Autor: Ava Reed |  Verlag: Ueberreuter | Seiten: 304  |

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Meine Meinung

Das Cover ist so wunderschön! Es ist total meine Farbe und durch die Einfachheit besticht es total und lädt zum Träumen ein. Dazu ist alles, was hier drauf ist auch im Buch wiederzufinden. Ich könnte es stundenlang ansehen.

 

Ich war soo gespannt auf das Buch, vor allem, weil mir ja die anderen Bücher, die die Autorin zuvor geschrieben hatte, immer gut gefallen haben. Auch weil es ja quasi von den meisten so gelobt wurde. 
Vielleicht hätte ich dadurch zu hohe Erwartungen, keine Ahnung, aber gepackt hat es mich nicht.

 

Der Anfang war super. Eifrig las ich Seite für Seite und lernte die beiden Hauptcharaktere näher kennen. Oft musste ich schmunzeln oder Kopfschütteln, denn es sah aus, als würden Yara und Noel sich nicht riechen können und nichts könnte das ändern. 

Irgendwann fing es dann an sich zu ziehen und würde langatmig, sich, wenn immer wieder kleine Dinge geschahen. 
Die Idee zur Geschichte war toll. Die Dinge, die beiden erfüllen sollten fand ich total schön. 

 

Manche Wünsche gehen nicht in Erfüllung, egal, wie sehr wir flehen und betteln, wie sehr unser Herz daran hängt. Aber was wären wir ohne?

 

Yara, das lesemädchen, wie sie von Noel genannt wurde, wurde sehr schön beschrieben. Durch einen Schicksalsschlag und Schuldgefühle hatte sie verlernt zu leben. 
Ungefähr gleich ging es Noel. Er rebellierte quasi und brachte seinen Schmerz auf einen andere Art und Weise zum Ausdruck. Zog sich von anderen zurück und musste dabei zusehen, wie er mit seinem verkorksten Leben klarkam. 

Die Autorin hatte viele schöne Anekdoten drin, die mir unter die Haut gingen und mir auch ab und an Tränen in die Augen trieben. Es gab Momente, da konnte ich mich hineinfühlen, verstehen und nachempfinden. Eigentlich ist es eine traurige Geschichte, bis zu einem bestimmten Punkt und sie regt zum nachdenken an, denn leben ist das wichtigste und das sollten wir jeden Tag tun. Die Momente genießen, nicht auf die schlechten Dinge zurückschauen. 

Die Geschichte selbst jedoch hat mich nur mäßig begeistert. Schon früh war klar, wo das alles hinführt und wie es ausgehen wird. Bestimmt Dinge sind mir bekannt vorgekommen, ob schon mal gelesen oder im Tv gesehen. Ich versuchte, das auszublenden, denn eigentlich ist mir sowas ja immer egal. Viele Dinge wiederholen sich in verschiedenen Büchern und es kommt ja auch auf den Weg drauf an und wie die Geschichte sich entwickelt. 

 

Das Hauptmerkmal der Vergangenheit? Sie ist vorbei. Das größte Problem daran? Das heißt noch lange nicht, dass sie uns loslässt.

 

Mir fehlten die ganz besonderen Momente zwischen Yara und Noel. Das Prickeln, wenn der Blick des anderen unter die Haut geht, direkt das Herz trifft, man Gänsehaut alleine bei der Berührung bekommt. Ich mochte beide gerne und verstand sie auch meistens, doch das ganz bestimmte Knistern konnte ich nicht spüren.
Mit dem Schreibstil kam ich leider auch nicht immer klar. Oft war die Szene zu schnell vorüber, wechselte zu schnell und auch die Sätze sowie Geschehnisse lasen sich teilweise wie eine Aufzählung.

Dennoch war ich neugierig genug, um wissen zu wollen, was weiterhin passieren würde. Ob noch eine Überraschung kommt, ein Knaller vor dem Ende.

 

Meins war es nicht unbedingt, aber dieses Buch hat sehr viele begeisterte Stimmen, daher macht euch gerne selbst ein Bild.

 

Fazit: Eine schöne Geschichte mit wundervollen Versen und einer schönen Botschaft, doch konnte es mich nicht richtig abholen und vollständig überzeugen. 

 

3 Monde für Bewertung

 

 

Klappentext

Ihr Spiegelbild – eine einzige Problemzone. Lea kann ihre Sorgen nur vergessen, wenn sie mit ihrer besten Freundin Jule auf den Konzerten ihrer Lieblingsband in der 1. Reihe steht. Dann kann sie das Leben für einen Abend unbeschwert genießen. Lea fällt aus allen Wolken, als sich Ben, der attraktive Sänger der Band, ausgerechnet für sie interessiert. Die beiden entwickeln eine tiefe Freundschaft und Lea erfährt, dass auch Ben eine Maske trägt, die er nur bei ihr ablegen kann.

Für ihren Mut in der Kommunikation wurde Jana Crämer mit dem SignsAward18 ausgezeichnet. Ihr Roman über Psychofuck, Konzerte, Mobbing, Freundschaft und Tabuthemen ist erstmals als unzensierte Ausgabe erhältlich.

Eure Patrizia

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