Rezension

Writers in New York – G.S. Lima

Werbung / Rezensionsexemplar

|  Autor: G.S. Lima  |  Verlag: Piper | Seiten: 480  |

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Das Cover sieht soooo wunderschön aus! Ich liebe diese Farben und das Bild passt perfekt zur Geschichte. Es verspricht eine romantische Story.

 

Die Charaktere gefielen mir alle von Anfang an total. Mit India hatte ich zwar ab und an kurz Probleme, weil ich sie am liebsten geschüttelt hätte, aber alles gut. Also auch nicht wirklich Probleme, sondern das, was man halt empfindet, wenn man einen Prota mag.
Sie hatte den Mut zu gehen und auch, wenn es sie irgendwie als Feigling darstellte, war sie das nicht. Absolut nicht. Sie wagte etwas, wovon viele sicher nur träumen können. Dass es dann anders war, als erwartet, ist ja meistens so. 

 

Das erste Drittel zog sich eine wenig, obwohl ich nicht wirklich erklären kann warum, aber ich kam einfach nicht so schnell voran. Das änderte sich dann aber und zum Ende hin wäre es mir lieber gewesen, ich würde langsamer lesen und hätte noch viel mehr Seiten vor mir.

Es kam, wie es kommen musste. Doch ich lebte so mit den beiden mit, dass ich das gar nicht so richtig mitbekam.

 

 

 

Ich konnte nicht anders, als zu lächeln, weil der Song mich daran erinnerte, dass ich keine Marionette mehr war.
 
 

Dann gab es jedoch etwas, das mich komplett verwirrte. Ich dachte, ich war im falschen Film, hier wohl eher Buch, doch weiterlesen half natürlich, um das, was passierte, richtig verstehen zu können. Eigentlich war es gut gelöst und eine totale Überraschung, doch trotzdem warf es mich aus der Bahn und es dauerte, bis ich kapierte, was hier wirklich los war. Da hatte die Autorin wirklich eine gute Idee, denn damit rechnet keiner. Zumindest nicht ich. 

 

 

»Gefühle sind ziemlich scheiße und heuchlerisch. Gefühle geben dir das Gefühl zu fliegen, aber in Wahrheit stürzt du dich selbst von der Klippe.

 

Alec ist verkorkst, kaputt, gebrochen, oder alles zusammen, dazu noch ein herzloses A……., doch er hat etwas an sich, was mir total gefällt. 
Hätte ich keinen langen Haare, wären die kurzen mir wirr vom Kopf abgestanden, vom vielen Haareraufen, und zusätzlich würden in meiner Wohnung überall kaputte Sachen herum liegen, die ich Alec nur zu gerne an den Kopf geworfen hätte. Mann…… dieser Mann war ….. anstrengend wegen seiner Gefühle, fies und noch so vieles mehr, aber ich mochte ihn sooo gerne. Diese Typen haben es mir einfach angetan. Dazu hat es immer einen Grund, warum man ist, wie man ist und bei seiner Vergangenheit und auch Gegenwart war das kein Wunder. 

 

 

Gefühle machen schwach, und diese Welt ist zu abgefuckt, um ein Schwächling zu sein.

 

Die Autorin hat einen wundervollen Schreibstil und sie lässt einen die Gefühle spüren. Wie sie über das Schreiben schrieb, berührte mich, denn es war wundervoll. Die Worte, die sie dafür fand, zusammen mit der Geschichte selbst, ließen mein Herz höher schlagen.

Fazit: Ein wundervolles Buch, das durch den tollen Schreibstil tiefe Gefühle hervorholt und das Herz berührt. Romantisch, total anders und Ideenreich.

 

Er ist ein herzloser Autor, der plötzlich nur noch Worte schreibt, die an sie gewidmet sind. Sie ein Mädchen auf Durchreise, das ihr Herz an ihn verliert, obwohl sie weiß, dass sie ihn verlassen muss: Ein New Adult-Roman um zwei junge Menschen, die die Welt mit ihren Worten begeistern wollen
Als India Thomson von Alabama nach New York zieht, begegnet sie bereits bei ihrer Ankunft ihrem Nachbarn Alec Carter: Alec, der jeden Tag eine andere Frau zu sich einlädt, Alec, der lieber Geschichten über fiktive Charaktere schreibt als seine eigene zu erleben. Alec, in dessen Augen India sich für immer verlieren könnte. Alec, der darauf besteht, dass India und er Freunde werden müssten. Alec, von dem India sich fernhalten sollte, weil sie weiß, dass sie ihr Herz an ihn und seine Worte verlieren könnte…

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