Buch - Zeit der wilden Rosen
Rezension

Zeit der wilden Rosen – Serena Avanlea

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|  Autor: Serena Avanlea  |  Verlag: SP | Seiten: 316  |

  |  eBook  / TB  |  Mehr Infos  |

Meine Meinung

Das Cover gefällt mir sehr gut. Es ist wunderschön und spiegelt den Schauplatz wunder wieder.

 

Caitlins leben war nicht einfach, im Gegenteil. Was sie erleben musste war schrecklich und dabei rede ich nicht von ihrer Krankheit. Wie sie es schaffte, den Mut nicht zur Gänze zu verlieren ist mir ein Rätsel. Die kleinen Lichtblicke währten nicht lange, denn das Grauen folgte immer wieder. Sie tat mir so leid, weil ich sie so mochte und auch bewunderte.

In Rose Hill passierten schreckliche Dinge und wie gerne hätte ich die Augen einfach zugemacht. Schon seit der Erwähnung dieser Einrichtung wurde es immer spannender und die Seiten flogen nur so dahin. Was genau, will ich gar nicht erwähnen, aber macht euch auf etwas gefasst. 

Caitlin teilt sich die Perspektive mir Dalina, abwechselnd, und die Autorin machte es bei jedem Ende eines Kapitels so spannend, dass ich mich jedesmal eine wenig ärgerte, erst wieder das andere zu lesen. So ging es immer weiter. Sie hatte also alles richtig gemacht und mich total in den Bann gezogen.

 

 

“Es ist etwas, was du mir nie verzeihen würdest und deswegen muss ich mich von dir fernhalten. Ich habe es von Anfang an versucht, aber ich konnte es nicht. Aber das kann so nicht weitergehen, dafür bist du mir zu wertvoll.”

 

Dalina lernte innerhalb kürzestes Zeit, dass die Welt nicht nur aus Arbeit besteht. Doch da war noch etwas anderes. Sprachen die Leute die Wahrheit? Sie konnte sich das nicht vorstellen und ich auch nicht. 

Beide Seiten waren total spannend und ich brannte darauf, das Geheimnis endlich zu erfahren. Währenddessen wurde ich mit Wut, Abneigung, Abscheu, Fröhlichkeit, Hilfsbereitschaft, Vorurteilen und ein wenig Liebe konfrontiert. Entsetzen darüber, was alles geschah, machte sich in mir breit, denn die Autorin führte mir vor Augen, dass das alles der Realität entsprach. Einfach unglaublich. Mir das alles vorzustellen bescherte mir Gänsehaut.
Zum Ende hin ging es noch einmal richtig zur Sache und ich war sprachlos! 

Fazit: Eine wirklich tolle Story. Ernst, geheimnisvoll, spannend. Es berührt, weckt ungeahnte Emotionen und überzeugt total.

 

 

5 Monde für Bewertung

Klappentext

Südengland, 1952.
Schon nach dem ersten Tag in der Rose Hill Psychiatrie weiß Caitlin nicht mehr,
wie sie es dort aushalten soll. Auch wenn sie Freude daran hat, in ihren freien
Stunden den verkommenen Rosengarten wiederherzurichten, ist ihr schon bald klar,
dass die brutalen Therapiemethoden selten hilfreich sind. Erst als ein neuer
Arzt im Sanatorium auftaucht und sich rigoros gegen die menschenunwürdigen
Therapien einsetzt, scheint es einen Lichtblick zu geben. Aber ist das dunkle
Geheimnis, das er mit sich herumträgt, am Ende schlimmer als alles
andere? 


Jahrzehnte später reist die junge Ärztin Dalina aus den USA nach England, um das Erbe ihrer
Großmutter anzutreten. In dem leerstehenden Herrenhaus blättert die Tapete von
den Wänden und zwischen den heruntergekommenen Möbeln findet sie immer mehr
grauenvolle Hinweise, die sie alles, was sie über ihre Großeltern wusste,
infrage stellen lassen. Schon bald drängt sich die Frage auf: Was geschah zu der
Zeit, als die wilden Rosen noch blühten?

Eure Patrizia

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